51 Kommentare zu „Bösewicht Cholesterin: Werden wir verarscht?“

  1. @DoktorWeigl
    Jetzt hab ich kurz gehofft der erste Arzt hat es verstanden. Wieder nix.
    Warum haben Raucher erhöhte Cholesterinwerte? Klar, fettige Zigaretten…

    Die zentrale Fehlannahme 1:
    „Hoher LDL-Cholesterinwert verursacht Arteriosklerose“
    = Falsch vereinfacht.
    LDL ist kein Krankheitsmechanismus, sondern ein Transportpartikel.
    Es transportiert Lipide, Antioxidantien und Reparaturmaterial.
    Die entscheidende Unterscheidung, die die Medizin jahrzehntelang ignorierte:
    natives LDL ist nicht gleich oxidiertes LDL!
    LDL als Partikel ist nicht gleich LDL im entzündeten Milieu.
    Nicht LDL ist das Problem – sondern oxidiertes LDL im Kontext von Entzündung.

    Fehlannahme 2:
    „Cholesterin kommt primär aus der Nahrung“.
    Biologisch falsch.
    <10 % des Cholesterins stammt aus der Nahrung
    90 % wird endogen in der Leber synthetisiert
    Der Körper reguliert Cholesterin streng über Feedback-Mechanismen. Hohe LDL-Werte sind eine aktive Entscheidung des Körpers, kein Ernährungsfehler.

    Fehlannahme 3:
    „LDL ist die Ursache – senken wir LDL, lösen wir das Problem“. Symptombehandlung, keine Ursachenmedizin.
    LDL steigt:
    bei oxidativem Stress,
    bei Gefäßschäden,
    bei Entzündung,
    bei Toxinbelastung (z. B. Rauchen),
    bei hormonellem Bedarf,
    bei Reparaturprozessen... LDL ist Reaktion, nicht Auslöser!
    LDL zu senken ohne oxidative Belastung zu senken heißt:
    Reparaturmaterial entziehen während der Schaden weiter besteht.
    Fehlannahme 4:
    „Statine wirken, weil sie LDL senken“. Der Hauptnutzen von Statinen ist anti-entzündlich, nicht lipidsenkend.
    Statine:
    senken Entzündungsmarker,
    beeinflussen Endothelfunktion,
    hemmen Isoprenoide (Nebenwirkung!),
    senken Coenzym Q10 (riesen Problem!),
    stören Mitochondrienfunktion (riesen Problem!).
    Der LDL-Drop ist ein Begleiteffekt, kein Beweis der LDL-Hypothese.

    Fehlannahme 5:
    „Antioxidantien haben versagt“.
    Falsch generalisiert.
    Was versagt hat:
    hochdosierte Einzelvitamine (beta-Carotin, Vitamin E isoliert)
    besonders in Rauchern (teilweise karzinogen).
    Was nicht versagt hat:
    Polyphenole (OPC, Astaxanthin, EGCG, Resveratrol, Berberin, Sulforaphan, etc)
    Substanzen mit Nrf2-Aktivierung, NF-κB-Hemmung, LDL-Oxidationsschutz, AMPK Aktivierung. Diese zeigen:
    Reduktion von oxidierten LDL,
    Verbesserung der Endothelfunktion,
    teils Plaque-Regression. Leider keine großen RCTs, weil nicht patentierbar.

    Fehlannahme 6:
    „Evidenzbasiert = objektiv“.
    In Wirklichkeit: industrie-basiert.
    Medikamente = finanzierbare RCTs = Leitlinien. klar.
    Supplements = keine Milliarden = „unzureichende Evidenz“.
    Also gleicher finanzieller Bias – nur bei Supplements wird er kritisiert.
    Was die moderne, konsistente Sicht ist:
    Atherosklerose ist
    eine entzündliche Reparaturerkrankung
    getrieben durch
    oxidativen Stress,
    Endothelschäden,
    metabolische Dysfunktion,
    Umwelttoxine,
    Insulinresistenz.
    LDL ist dabei:
    Marker,
    Mitspieler,
    Reparaturvehikel.
    nicht der Täter!
    Der eigentliche Denkfehler der Medizin:
    Sie bekämpft den Rauch (LDL)
    statt das Feuer (oxidativer Stress + Entzündung).
    Kurzfazit:
    Cholesterin ist lebensnotwendig.
    LDL ist kein Krankheitsmechanismus.
    Oxidation + Entzündung sind der Schlüssel.
    LDL-Senkung ohne Ursachenbehebung ist unlogisch.
    Polyphenole werden ignoriert, weil sie nicht profitabel sind.
    Die Cholesterin-Hypothese ist didaktisch bequem, biologisch unvollständig.

    Und hier bin ich jetzt noch gar nicht in den Bereich der sdLDL gegangen, der Folgeerkrankungen bei Nutzung von Statinen, etc. KRIEGT ES ENDLICH HIN!

    1. ​@sal8295
      Ärzte können nichts dafür, wir haben ein Systemproblem. Warum Ärzte hier systematisch falsch liegen, obwohl sie intelligent und gut ausgebildet sind. Das ist keine Beleidigung, sondern eine nüchterne Analyse.
      1) Sie haben es jahrelang so gelernt – und das prägt stärker als Daten.
      Medizinstudium ist kein offenes Wissenschaftsstudium, sondern Indoktrination in ein bestehendes Modell:
      Krankheiten = definierte Entitäten.
      Ursachen = vereinfachte Marker.
      Lösungen = zugelassene Medikamente.
      Was 10–15 Jahre lang als Wahrheit eingeprägt wurde, wird psychologisch Teil der Identität.
      Einzugestehen, dass zentrale Dogmen (z. B. LDL = Ursache) falsch oder unvollständig sind, würde bedeuten:
      „Ein Teil meiner Ausbildung war fehlerhaft.“
      Das ist für viele emotional nicht oder schwer verkraftbar. Schließlich behandeln sie Menschen seit Jahren dann falsch.
      2) Kognitive Dissonanz: Fakten werden gefiltert, nicht bewertet
      Wenn neue Daten dem gelernten Weltbild widersprechen, passiert selten rationale Neubewertung, sondern:
      Abwertung der Quelle („Supplemente = unseriös“)
      Überbetonung formaler Kriterien („keine großen RCTs“)
      Flucht in Leitlinien („nicht empfohlen“).
      Das ist ein klassischer Schutzmechanismus – kein Denkfehler, sondern ein psychologischer.
      3) Ärzte sind Leitlinien-Exekutoren, keine unabhängigen Wissenschaftler. Fakt!
      Die bittere Wahrheit:
      Ärzte lesen keine Primärliteratur systematisch.
      Sie bewerten keine Mechanismen tief.
      Sie folgen Algorithmen, die rechtlich absichern.
      Leitlinien sind:
      konservativ,
      träge,
      industriegetrieben,
      10–20 Jahre hinter der realen Biologie.
      Biochemie spielt in der Ausbildung kaum eine Rolle.
      Alles außerhalb ist für sie berufliches Risiko.
      4) Pharma-Bias wird als „normal“, Supplement-Bias als „skandalös“ wahrgenommen.
      Das ist reine kulturelle Konditionierung:
      Wenn finanziert von
      Wahrnehmung
      Pharma =
      „notwendig, sonst keine Studien“.
      Supplementhersteller =
      „Bias, unseriös“.
      Aber beides ist Profit-finanziert – aber nur eines ist sozial akzeptiert.
      Das ist keine Logik, sondern Sozialisation.
      5) Biochemie endet im Studium viel zu früh (wie oben kurz angeschnitten).
      Ärzte lernen:
      Pharmakologie,
      Pathologie,
      Symptome.
      Sie lernen nicht:
      Redox-Biologie,
      Nrf2 / NF-κB,
      Mitochondrien,
      Polyphenol-Signalwege,
      Systemische Entzündung.
      Deshalb verstehen sie Statine (ein Target)
      aber nicht OPC/Astaxanthin (Netzwerke).
      6) Juristische Absicherung schlägt biologische Wahrheit.
      Ein Arzt denkt (oft unbewusst):
      „Wenn ich mich an Leitlinien halte, kann mir niemand etwas.“
      Statine sind:
      versichert,
      standardisiert,
      juristisch abgesichert.
      Polyphenole sind:
      individuell,
      nicht kodifiziert,
      Verantwortung liegt beim Arzt = also werden sie vermieden, egal wie logisch sie sind.
      7) Das System belohnt Symptomkontrolle, nicht Ursachenlösung.
      LDL senken:
      messbar,
      abrechenbar,
      schnell.
      Oxidativen Stress senken:
      komplex,
      multikausal,
      langsam,
      evtl. lebensstilabhängig.
      Das System ist nicht für Ursachenmedizin gebaut, sondern für Verwaltung von Chronikern. Leider!

    2. Das klingt für mich alles sehr plausibel. Danke für die Ausführung.

      Konnte bei mir durch hochwertigen grünen Tee, Haferflocken, Walnüsse, kaum gesättigte Fettsäuren, Weizenkeimöl als Vitamin E-Quelle(Oxidationsschutz) , Soja, Sport und genügend Schlaf einen enormen Erfolg feiern.

  2. Ich konnte meinen Gesamtcholesterin um 35% (285 auf 186) und meinen LDL um 43% (206 auf 118) in 10 Wochen senken.
    Genügend Schlaf, gesunde Ernährung und Sport 💪 Dank der Lifestyle Optimierung muss ich keine Statine nehmen und fühle mich Zeitgleich noch topfit. Leber ist nicht mehr verfettet, Viszerales Fett ist abgebaut und Tryglyceride + HBA1C sind auch top.

    Und das alles ohne Tabletten und irgendwelche Pülverchen 😀

    1. Ja, bitte mehr Details, spricht mich sehr an mit fast gleichen Werten. Arzt dringt auf Statine, meine Halsschlagadern waren 2023 beim Internisten frei. DANKE IM VORAUS FÜR IHRE DETAILS!

    2. LDL Werte sind zu 90% genetisch bedingt, mit Ernährung und Bewegung kann man nur geringen Einfluss nehmen. Von daher stehe ich dieser Geschichte skeptisch gegenüber.

  3. Liebe Community, wer mehr über Prävention und Gesundheit erfahren möchte, dem empfehle ich mein neuestes Buch: https://bit.ly/inZukunftgesund In Zukunft gesund – Eine Einladung ! Auf 350 Seiten bespreche ich alle wichtigen Themen für ein längeres und gesünderes Leben. Wichtige und v.a. auch neue Aspekte, die viele bisher nicht wussten.
    Schauen Sie gerne also einmal rein > https://bit.ly/inZukunftgesund
    Viele Grüße
    Dr. Tobias Weigl

    1. Ich war koch. Verkalkung hab ich auch bei schafe und kühe gesehen. Auch nierensteine bei stiere. In fleisch aber auch in leber. Selten aber ja. Und das waren immer tiere bis 1 jahr alt.

  4. Dankeschön Herr Weigl.

    Bei meinen Blutwerten fällt auf, dass es eine negative Korrelation zwischen Triglyceriden und HDL gibt. Steigen mein Triglyceride fallen die HDL.

    Warum ist das so?

  5. Ich habe gerade heute erst ein Video gesehen, in dem ausgefuehrt wurde, in welcher Weise die Ergebnisse von Studien zum gesundheitlichen Nutzen von Statinen als cholesterinsenker verfaelscht werden, und das die *Gesamtmortalitaet* bei aelteren Menschen sogar *hoeher* liegt, wenn der Cholesterinspiegel unter 180 mg/dl liegt unabhaengig davon, ob er „natuerlich“ so niedrig liegt oder mit Medikamenten so stark gedrueckt wird). Es gab laut Studien bei aelteren Personen auch keine Korrelation zwischen einer erhoehten Sterblichkeit und hohen Cholesterinspiegeln (zumindest solange das Gesamtcholesterin nicht ueber 260 mg/dl lag). Warum werden aber dann schon bei +erheblich niedrigeren cholesterin Spiegeln vor Gesundheitsgefahren gewarnt und cholesterinsenker verschrieben? Der Arzt in dem Video fuehrte darueber hnaus aber auch noch Studien an, nach denen Statine die Arterienverkalkung nicht reduzieren (eher im Gegenteil, er verwies dabei auf aktuelle Studien aus Japan) und Statine darueberhinaus das Risiko fuer Diabetes Typ2 *erheblich* erhoehen wuerden. Warum werden die dann aber trotzdem in so grossem Umfang verschrieben? Und wenn Werte bis 260 mg/dl die gesamtsterblichkeit nicht messbar veraendern, wohl aber Werte unter 180 mg/dl das Gesamtsterberisiko bei aelteren Personen +deutlich* erhoehen, warum versucht man dann unbedingt, die Cholesterin Werte so sehr zu druecken? Zumal sich das Risiko fuer Herz/Kreislauferkrankungen in der aelteren Bevoelkerung im Zusammenhang mit dem Gesamtcholesterin kaum signifikant aendert, Statine aber ein signifikantes Risiko umfassen, sich negativ auf die muskulatur auszuwirkenund darueber hinaus noch die Synthese von coEnzym Q10 (das fuer die Energiegewinnung in den Mytochondrien notwendig ist) signifikant reduziert?

    Fuer mich klingt das alles danach, als waeren Statine 8wenn ueberhaupt) wirklich nur in absoluten Ausnahmefaellen eine gute Idee und im allgemeinen eher schaedlich als nuetzlich. Das Youtube Video hatte uebrigens den Titel „NADIR ALI | STATINS STUDIES: higher heart disease; Stroke; cancer; all-cause death“.

    Und noch etwas: Das cholesterin, dass sich in den Waenden der Blutgefaesse ablagern kann und somit die Gesundheit der Blutgefaesse schaedigt, ist i.d.R.nicht nur einfaches LDL Cholesterin, sondern oxidiertes LDL Cholesterin, dass eentsteht, wenn LDLCholesterin (das vomKoerper dringend benoetigt wird, u.a. um Schaeden an den Waenden der Blutgefaesse zu reparieren) nicht rechtzeitig wieder abtransportiert wird. Ein aufgeglichenes Verhaeltnis der verschiedenen Arten von cholesterin spielt also offenbar eine vielgroessere Rolle als der Gesamtcholesterin Spiegel oder die Betrachtung nur bestimmterArten von Cholesterin. Sogesehen gibt es weder „gutes“ noch „schlechtes“ Cholesterin, sondern nur ein schlechtes Verhaeltnis verschiedener Arten von Cholesterin (so zumindest die informationen, die ich mir im Laufe der zeit aus diversen Quellen zusammen gesammelt habe). Es scheint vieles dafuer zu sprechen, dass diese Sicht viel mehr den tatsaechlichen beobachtungen entspricht, als feste Grenzwerte fuer LDL, HDL und Gesamt Cholesterin.

    1. @bernib234 Was soll dieser Unfug als Antwort auf einen sachlichen Beitrag, der auf ein fachlich kompetentes Video verweist? Wenn du sonst nichts zu vermelden hast behalte doch diesen Unfug besser fuer dich.

    2. ​@juergenilse3259Der Weihnachtsmann ist übrigens auch fachlich kompetent. Er ist schnell und kommt überall hin. Und das in wenigen Stunden auf der ganzen Welt (von der mittlerweile bewiesen ist, dass sie eine Scheibe ist).

    3. Wir kennen den Mechanismus, wie sich Plaque in den Arterien bildet, ziemlich gut. LDL ist eine notwendige (nicht hinreichende) Bedingung dafür. Einzelne Studien, die das eine sagen, gehen in der Menge der gesamten Studien, die was anderes sagen unter.

      Nur so etwas für dich zum Nachdenken: Babys einschließlich aller Blutgefäße haben den höchsten Bedarf an Cholesterin, da diese am stärksten wachsen, aber ihr LDL liegt oftmals bei 20 mg/dL.

  6. Seit Jahren warte ich darauf, das Sie endlich auf die unterschiedlichen LDL typen A und B eingehen. Es gibt Leute die haben zwar hohes LDL aber dieser ist der ungefährliche Typ A. Welchen Typ man hat, kann man bestimmen lassen. Daher finde ich es nicht richtig zu sagen, das LDL immer schlecht ist, gerade weil man es für die Hormonproduktion benötigt. Auch finde ich es wichtig zu erwähnen, das 80% des cholesterin in der Leber selber produziert wird und man über die Nahrung wenig machen kann. Vor dem Hintergrund wird das Thema Cholesterin in diesem Video völlig falsch dargestellt wird. Es kann gut sein, das ihnen ihre Statine gar nichts bringen

    1. Nicht so viel theoretisieren – machen! Dreimal wöchentlich Ausdauersport (auch Walken geht, wenn man nicht joggen o.ä. kann) und wertvolle Nahrung zu sich nehmen, dann gibt‘s in der Regel auch kein Cholesterinproblem mehr. Woher ich das weiß? Eigene Erfahrung: Früher zu hohe Cholesterinwerte, leicht moppelig, alle möglichen weiteren chronische Zipperlein. Seit 8 Jahren Leben umgestellt: schlank, Vegetarierin, passionierte Läuferin bis Halbmarathon. Unterwegs sämtliche Zipperlein und die zu hohen Cholesterinwerte komplett losgeworden. 😊

    2. Bitte, wer kann mir meine ganzen Blutwerte inkl. Cholesterin in diesem Zusammenhang genau erklären? Beim Arzt ist dazu keine Zeit, dies im Detail zu besprechen. Ernährungsberater? Diabetologen? Vielen Dsnk!

  7. Mein Mann soll gern nach seinen letzten Blutwerten Statine nehmen. Ich hab ihm gesagt: das machst du nicht, erst wird ein Ultraschall der Halsschlagader gemacht, dann sehen wir weiter. Ich selbst war nach einer Statineinnahme vor längerer Zeit praktisch vor Schmerzen bewegungsunfähig und konnte nicht mehr aufstehen. Mein Arzt meinte: hab mir fast gedacht…..Gut, dann im Januar 26 Termin machen….Danke, für die Aufklärung, auch besonders im Kommentarbereich.

    1. Ihr Mann sollte alle diagnostioschen Mittel ausschöpfen, d.h zusätzlich auch ein Kardio CT, besser noch ein CT-Angiogram. Mit diesen Infos hat man eine Grundlage. Bevor man Medikamte nimmt, könnte eine Veränderung des Lebensstils und der Ernährung zusätzlich etwas bewirken. Kennen sollte man auch seinen LP(a)-Wert.

  8. Das wieder einmal sehr informativ!
    Und sehr passend nach Weihnachten :D.
    Kann denn ein erhöhter HDL-Wert einen erhöhten LDL-Wert ausgleichen (und damit das Risiko der Ablagerungen erniedrigen oder sogar verhindern)?
    Ich habe schon lange leicht erhöhtes LDL, aber ebenso ein leicht erhöhtes HDL. Der Quotient ist im Normbereich. Mein Hausarzt meint (weil auch ich sehr gesund lebe, kein Alkohol, kein Übergewicht, Bewegung), dass das bei mir wohl genetisch bedingt sei und sah noch nicht einen Anlass für Statine.
    Hier noch eine Eselsbrücke von mir, weil ich mir das auch nie merken konnte, welches Cholesterin denn nun gut und welches „böse“ ist: LDL = „Leider doof“

    1. @pietrocantuccini5584

      Fuer ein Summarium war es ganz gut – und dem Titel angemessen. Biochemie wird nirgends erwaehnt, daher gibts auch keine uebertriebene Erwartungshaltung.

  9. Die Videos von Dr. Weigl sind interessant und ich schaue sie gern an. Aber irgendwie frage ich mich, warum der Titel so derb formuliert sein muß. Ich bin in meinen 30ern und finde den Verlust von Anstand und Etikette im öffentlichen Bereich erschreckend.

  10. Ich fand dieses Video wenig hilfreich. Offenbar gibt es noch gar keine gesicherte Studienlage zum Zusammenhang zwischen hohen LDL Werten und Arteriosklerose, zumal die meisten Studien von der Pharmaindustrie finanziert sind. Mich würde mal interessieren, ob es seriöse Statistiken gibt, wieviele Patienten mit erhöhtem LDL Spiegel nach Statineinnahme und daraus resultierendem sinkendem LDL Spiegel trotzdem einen Herzinfarkt und/oder Schlaganfall erlitten haben. Dazu findet man leider gar nichts.

  11. Meine Mutter ist 77, und hat nach einem „Schlägle“ Statine verschrieben bekommen. Ich mache mir echt Sorgen, das diese, neben den Zahlreichen Nebenwirkungen, ihre Gesundheit komplett ruinieren.
    Ich glaube inzwischen, das Cholesterin komplett missverstanden wird.

    1. @gooldii1 Man muß heutzutage sein eigener Arzt werden; Wenn man von einem Arzt zum anderen rennt, und keiner wirklich weiß, was man hat, aber jeder einem eine neue Pille verschreiben will, wird man skeptisch, und versucht selbst rauszufinden, was los ist.
      Bei mir war es einfach ein Vitamin D Mangel.
      Aber ich sehe was die Statine mit meiner Mutter machen. Wollen sie das ihre Eltern zu einem Pflegefall werden?
      Mein Vater war einer, 14 Jahre lang, weil Ärzte ihn falsch behandelten.
      Er war Diabetiker, wahrscheinlich falsch diagnostiziert, Hatte einen Schlaganfall, der in der Notaufnahme nicht erkannt wurde, ihm wurde Marcumar verschrieben, obwohl er Arterienverkalkung hatte, (Marcumar ist ein Vitamin K Blocker, das für den Kalktransport aus dem Blut zuständig ist) darauf hin haben sich seine Beinarterien zugesetzt, man mußte ihm beide Beine amputieren. In der Reha die er bekam, bekam er einen Glaukom Anfall auf beiden Augen, die die Ärzte nicht erkannten, bis es zu spät war;
      Er war Aphasisch, wer konnte nicht sprechen und sagen was ihm fehlte;
      Sie glauben doch nicht allen ernstes, das ich noch mal irgendeinem Arzt meine Mutter anvertrauen würde?????
      Ich sehe JEDEN Arzt als fahrlässigen Körperverletzer an, der mich anlügt, um Pillen zu verkaufen, die mich krank machen oder halten sollen, damit er daran verdient.
      Ärzte haben meine Opas und meine Schwägerin auch auf dem Gewissen; Aber inzwischen glaube ich, die wenigsten haben noch eines.

  12. @achimholzhauer8051

    Alles gut und schön, bekam wegen etwas zu hohem Cholesterinwert diese Rosuvastatin Axirromed 10mg. Da ich zwischen Weihnachten und Neujahr wäred der Arbeit Drehschwindel bekam sowie alle 8 bis 10 min. sehr viel Pinkeln mußte, dadurch bekam ich vom Hausarzt Blut abgenommen auf verdacht Diabetis was allerdings nicht war. Beim Bluttest wurde aber etwas zuhoher Cholesterin festgestellt und bekam darauf hin dies Statine, allerding bekam ich auch ein paar Nebenwirkungen wie Schwindel und Verstopfungen. Hir das stande in der Beschreibebung! Ich nehme sie nicht mehr und habe bei halber Packung abgesetzt.

    Rosuvastatin 10 mg kann häufig Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder -schwäche, Bauchschmerzen, Übelkeit und Verstopfung verursachen; ein erhöhtes Diabetesrisiko besteht ebenfalls. Seltener können Schwindel, Hautausschläge oder Leberwerte-Erhöhungen auftreten, während sehr seltene, aber ernste Nebenwirkungen wie Muskelzerfall (Rhabdomyolyse), schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom) oder Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) auch möglich sind und sofortige ärztliche Hilfe erfordern

  13. @SpecialOperationsCommand

    Tabelle LDL Werte sollte wohl Risikoprofil d. Patienten stehn und nicht Risiko. Vielleicht gönnen Sie sich auch ein vernünftiges Mic. 🎤🤠 Kompakter, hilfreicher Content thx👍

  14. @blauchiliblau7591

    Mhm, wenn SIE Statine nehmen, frage ich mich woher das bei Ihnen kommt? Haben Sie eigentlich eine Fettleber? Vielleicht als Video-Idee mal ein Ultraschall Ihrer Organe, Fettleber? Interessanterweise habe ich BMI 38 aber weder Fettleber noch zu hohe Cholesterinwerte. Ich stelle mich auch gerne als Versuchskaninchen für weitere Untersuchungen zur Verfügung.

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