31 Kommentare zu „Gefährlich zuckerfrei!? 🚨 Die Wahrheit über Xylit & Erythrit!“

  1. Ich mache seit vielen Jahren jedes Wochenende Pfannkuchen Teig für 2 Tage mit 10g Erythrit und 50g Mandelmehl. Bin von Xylit ungestiegen, weil es deutlich abführender wirkt und für meinen Hund tödlich wäre, wenn ich es mal verschütten würde 😅

  2. Hallo Patric, wer sich für Gesundheit interessiert und deinen Kanal nicht schaut, ist selbst schuld. Immer bestens recherchiert und verständlich vorgetragen. Patric gehört zu meinen Top 10. Hier muss ich immer wieder reinschauen und werde nie enttäuscht. Bester Mann. 👍💪

  3. Ich habe Erythrit genutzt und zwar von Vitamoment, bis es nicht mehr angeboten wurde. Das habe ich auch sehr selten genutzt, z. B. beim Kuchen backen als kompletten Zuckerersatz oder besonders sauren Rezepten. Danke für die sachliche und ausführliche Einordnung.

  4. @DonAlfredodalFiume

    Aus wissenschaftlicher Sicht gilt Erythrit für den Großteil der Bevölkerung nach wie vor als ein gut verträglicher und von europäischen (EFSA) sowie US-amerikanischen (FDA) Behörden zugelassener Zuckerersatzstoff.
    Er hat keine Kalorien, lässt den Blutzucker- und Inselinspiegel nicht ansteigen und verursacht anders als andere Zuckeralkohole (wie Xylit oder Maltit) erst in sehr hohen Dosen Magen-Darm-Beschwerden.
    Gleichwohl wird die gesundheitliche Unbedenklichkeit in der Forschung differenzierter bewertet.
    Aktuelle wissenschaftliche Debatte:
    Bei Personen mit ohnehin erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko zeigten sich bei höheren Erythrit-Konzentrationen im Blut vermehrt Herzinfarkte und Schlaganfälle.
    In ergänzenden Laboruntersuchungen führte Erythrit dazu, dass Blutplättchen (Thrombozyten) schneller verklumpten, was die Gerinnungsneigung erhöhen kann.
    Kritische Einordnung:
    Die Daten basieren zum Großteil auf Beobachtungsstudien. Eine rein korrelative Verknüpfung beweist noch keine Ursache-Wirkungs-Beziehung.
    Zudem bildet der menschliche Körper Erythrit im Stoffwechsel selbst (endogen) – insbesondere bei Stoffwechselstörungen wie Adipositas oder Diabetes.
    Hohe Blutwerte können daher auch ein Symptom der Vorerkrankung sein und nicht zwingend die Folge des Verzehrs.
    Magen-Darm-Verträglichkeit:
    Im Vergleich zu anderen Polyolen wird Erythrit zu etwa 90 % bereits im Dünndarm resorbiert und unverändert über die Nieren ausgeschieden.
    Es gelangt dadurch nur wenig davon in den Dickdarm, weshalb Blähungen oder Durchfall im Alltag deutlich seltener auftreten als beispielsweise bei Xylit, Sorbit oder Maltit.
    Fazit & Empfehlung:
    Für gesunde Menschen gilt maßvoller Konsum weiterhin als unbedenklich.
    Menschen mit bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vorausgegangenen Thrombosen oder hoher Neigung zu Gerinnungsstörungen sollten den Konsum hochdosierter Erythrit-Produkte sicherheitshalber mit ihrem Arzt besprechen.

  5. @sabinelangenberger9097

    Danke für Deine Recherchen und das Du das immer gerade rückst und die ganzen Fakten benennst! 👍🏼
    Liebe Grüße Sabine 🐝

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