44 Kommentare zu „Verbranntes Essen, beschichtete Pfanne: Küchenmythen im Check | Dr. Julia Fischer | ARD GESUND“

  1. 3:12 ich glaube bei diesen Studien ist es wichtig zu schauen, wer der Geldgeber ist oder ob die Autoren Conflict of Interest angegeben haben. Ich gehe mal zwar davon aus, dass das hier in dem Video berücksichtigt wurde aber vielleicht kann man es ja noch kurz nachreichen?

    1. Nur auf den Geldgeber zu schauen greift zu kurz, denn das unterstellt sofort Betrug – und das ist schlicht falsch. Ob eine Studie wirklich aussagekräftig ist, hängt nicht vom Geldbeutel ab, sondern davon, wie sie gemacht wurde. Das Entscheidende ist immer das Studiendesign: Wurde an einer seriösen Universität geforscht, gab es genug Teilnehmer und wurden saubere Methoden genutzt? Die Angabe von Geldgebern sorgt zwar für Transparenz, aber solange das Studiendesign sauber und exakt ist, ändert der Finanzierer nichts an den tatsächlichen Ergebnissen.

    2. @typogene1313 natürlich sollten das die ersten Kriterien sein, kann man ja auch schon ein bisschen am Journal erkennen. Ist in der Praxis aber nicht immer alles überprüfbar.
      Es klang aber eher hier so, als wenn eben bislang noch nicht so viel geforscht wurde, weshalb mich eben eine kritische Betrachtung interessiert hätte. Wenn eben die Studie mit „Pfannen-PFAS ist ungefährlich“ auf irgendeinem 0815 preprint-Server veröffentlicht wurde und zufällig von der Industrie finanziert wurde, wäre es schon ein Indikator.

      Und gerade in der Vergangenheit haben Industrien versucht mit eigens finanzierten Studien Desinformation zu verbreiten, die ihren wirtschaftlichen Interessen dienten (Tabakindustrie, Pharma oder Öl/Gas-Industrie). Teilweise wurden die auch in renommierten Journals veröffentlicht, die „Studienqualität“ ja sicherstellen sollten. Einzuschätzen, ob eine Studie sauber ist, ist nicht trivial.

    3. Hallo! Gute Frage – ja, das prüfen wir bei unseren Themen standardmäßig: Bei der Literaturrecherche schauen wir immer, wer die Studien finanziert hat und ob die Autor:innen Interessenkonflikte (Conflict of Interest) angeben. Bei der hier im Video genannten PTFE‑Studie (Abass u. a., Journal of Hazardous Materials) finden sich in den Angaben nur öffentliche Fördergeber (EU‑Horizon 2020, spanisches Wissenschaftsministerium, Generalitat de Catalunya, ICREA‑Academia). Es gibt keinen Hinweis auf eine Industrie-Finanzierung oder relevante Interessenkonflikte der Autor:innen.

  2. @HenrikWittenberg

    Beschichtete Pfannen habe ich schon vor Jahren ausgemustert.

    Ich brate nur noch mit einer großen Eisenpfanne und mit einer kleinen Gusseisenpfanne.

    1. Habe diese ganzen Eisenpfannen ausgemustert, es geht nichts über eine gute, beschichtete Pfanne – und ich benutze diese fast täglich.

    2. @HenrikWittenberg

      ​@typogene1313warum besser? Eisenpfannen sind doch gerade bekannt dafür, dass man damit sehr gut Gemüse, Fisch & Fleisch anbraten kann. Ich kann mittlerweile sogar problemlos Omelett damit machen.

  3. @Citizentwentyone

    Wenn man also mit einer beschichteten Pfanne in der Mikrowelle nicht mehr kochen darf, dann ist es nicht mehr mein Deutschland ❤

    1. Ich bin noch nie im Traum darauf gekommen, mit einer Pfanne in der Mikrowelle zu garen, das ist wirklich originell. Dafür gibt es doch Mikrowellengeschirr. 😅

  4. @richardzajic3338

    koche / brate nur mit Edelstahl und / oder Eisenpfannen und Töpfen … richtige Handhabung sichert auch hier, dass absolut NICHTS anbrennt. Eine (beschichtete) Pfanne, die man nicht *zu heiß* werden lassen soll, ist für mich ein Widerspruch zum Kochen / Anbraten. Wie ein tolles Rennauto, das man nicht schneller als 80 km/h fahren sollte. Selbst das knusprige Spiegelei gleitet elegant aus Eisen und Stahl, sofern man kochen kann

    1. @stephanmoller1323

      Es gibt beschichtete Pfannen, die Du wirklich „hochfahren“ kannst. Dann ergibt es auch Sinn.
      Aber Edelstahl ist natürlich dafür gemacht, je heisser desto besser…!

    2. Naja du kannst ja mit deinem Rennauto ja schneller fahren,dann ist das Risiko für Verletzungen oder körperliche Schäden halt höher wie bei der Pfanne 😂

  5. Frau Dr. Fischer ist ein echter Medien Glücksfall. Keine bringt Fakten so gut und unterhaltsam rüber wie sie. Und ihre Oberarme sind eh Kult. 🙂 🧡

  6. Vorsicht, wenn der Vogel von der Stange fällt! Vorher besteht keine Gefahr.😅
    Fürs Braten einfach eine gußeiserne Pfanne verwenden. Die hält auch die Enkelkinder noch aus.
    Ok, die „Beschichtung“ besteht aus eingebranntem Fett. Ob das so gesund ist?

  7. Ich schneide verbrannte Stellen grundsätzlich IMMER großzügig ab. Deswegen pass ich auch auf, dass solche Sachen möglichst überhaupt nicht verbrennen.

  8. @stephanmoller1323

    Egal, welche Pfannenart man verwendet, man muss sich ein wenig herantasten. Der Weg von Röstaromen hin zu Verbrannt ist ein relativ kurzer…
    Meine „Lieblingspfanne“ hat ein Keramikbeschichtung, da habe ich keine Bedenken. Kann ich beim Hersteller für ’nen schmalen Kurs neu beschichten lassen. Edelstahl/Gusseisen ist natürlich noch mal „Next Level“.

    Grillen ist nicht so meins, bin ich kein ausgesprochener Fan.
    Ich kenne genau zwei Leute, die es RICHTIG gut können, da lange ich auch liebend gerne hin.
    Bei Experten, die auf ihrem Grill marinierte Nackensteaks verkohlen, lehne ich dankend ab.

    Naja, und was gegen die Mikrowelle spricht, hat sich mir bis heute nicht wirklich erschlossen…

  9. @vorsichtglas3799

    Frage zur Pfanne: Was ist, wenn man nur bspw. 2 Würste in der Pfanne hat und deshalb 90% der Pfanne leer bleiben. Dann werden die leeren Stellen doch auch viel zu heiß, oder nicht?

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