16 Kommentare zu „Brustkrebs-Gen: Soll ich mir die Brüste entfernen lassen? | Tu ich’s? | ARD GESUND“

  1. Danke an alle hier im Beitrag für den Mut und die Stärke öffentlich über dieses Thema zu sprechen. Die Entscheidung sich die Brüste entfernen zu lassen, ist bestimmt nicht leicht. Wäre es meine, würde ich mir ebenfalls die Brüste entfernen, dafür aber mit natürlichen Alternativen die Brüste rekonstruieren lassen. Besonders mit Kindern sollte man alle Gefahren möglichst minimieren. Eine mutige und wichtige Entscheidung. Alles alles Gute und viel Kraft/ Geduld

  2. @AnnaValerious-b1s

    Warum wird es als radikal angesehen, wenn eine FLINTA sich entscheidet, die Brüste abnehmen zu lassen, weil sie Angst vor Brustkrebs hat oder die Gebährmutter, plus Eileiter und Gebährmutterhals, weil sie keine Kinder (mehr) will und/oder Angst, vor den dort Erkrankungen hat?
    Das ist nocht rafikal, es ist ihre Entscheidung! 💪

    Ganz egal, wie groß die OP ist, die wird aich vorab darüber informiert haben und sich bewusst gemacht haben, was das bedeuten kann.

    Aber klar, sie ist nocht fähig, diese Entscheidung zu treffen, daher „radikal“, „unnötig“, wasauchimmer, ihr für diese Entscheidung unterjubeln – lieben wir 🧐

  3. @ganseblumchen8921

    Bei mir war es genau umgekehrt. Bei mir bestand Brustkrebsverdacht, die Ärzte wollten sofort operieren (ohne dass sie mich gefragt hätten), aber ich habe die OP abgelehnt und bin bis heute noch glücklich mit der Entscheidung.

  4. Ich habe mir, allerdings nach der Krebsdiagnose, beide Brüste und dieEierstöcke entfernen lassen. Ohne Wiederaufbau der Brüste. Es war die beste Entscheidung für mich.

  5. In diesem Fall halte ich Eigengewebe für eine sinnvollere Option, insbesondere weil der Arzt bereits erläutert hat, dass es sich bei einer Veränderung des Körpergewichts entsprechend mitentwickeln kann. Zudem besteht bei körpereigenem Gewebe kein Risiko einer Abstoßungsreaktion, da es aus dem eigenen Körper stammt. Ich finde diese Möglichkeit grundsätzlich interessant und gleichzeitig sehr mutig, insbesondere im Hinblick auf die Frauen, die sich für einen solchen Eingriff entscheiden. In meinem Bekanntenkreis kenne ich beispielsweise einen Kumpel, dessen Freundin einen solchen Eingriff ebenfalls durchführen ließ. Daher empfinde ich diese Entscheidung als ausgesprochen sehr sehr mutig.

    Dass Brustkrebs, beziehungsweise ein Mammakarzinom, auch bei Männern auftreten kann, war mir zuvor nicht bewusst. Diese Information hat mich daher durchaus überrascht. Ich selbst nehme regelmäßig urologische Vorsorgeuntersuchungen wahr. Dies geschieht zum einen aufgrund bestimmter Erkrankungen, die in meiner Familie gehäuft auftreten, darunter Karzinome der Blase und des Hodens. Zum anderen lasse ich eine bei mir diagnostizierte, sehr seltene anatomische Anomalie regelmäßig kontrollieren.

    Bei dieser Anomalie handelt es sich um einen zusätzlichen Hoden, der sich hinter dem Beckenknochen befindet. Als ich damals die Diagnose erhielt, war ich zunächst sehr überrascht und fragte mich, was genau dieser Befund zu bedeuten habe. Der zusätzliche Hoden ist anatomisch mit den beiden regulären Hoden im Hodensack verbunden. Wie es zu dieser seltenen Ausprägung gekommen ist, lässt sich allerdings nicht eindeutig feststellen.

    Ich vermute, dass die Ursache möglicherweise bereits während der Schwangerschaft entstanden sein könnte. Ob tatsächlich während der embryonalen Entwicklung eine entsprechende Besonderheit aufgetreten ist, lässt sich jedoch nicht sicher sagen. Auch meine Mutter kann sich an keine entsprechenden Auffälligkeiten während der Schwangerschaft erinnern. Wir haben deshalb sogar noch einmal die damaligen Untersuchungsergebnisse aus der Schwangerschaft angesehen, konnten darin jedoch ebenfalls keinen Hinweis auf diese Anomalie finden.

    Letztendlich bleibt daher unklar, wie es zu dieser besonderen anatomischen Ausprägung gekommen ist. Trotz der anfänglichen Überraschung empfinde ich sie mittlerweile durchaus als interessant und sehe sie gewissermaßen als eine außergewöhnliche Besonderheit meines Körpers.

    1. Beeindruckend, wie du dich mit deiner eigenen Gesundheit auseinandersetzt und regelmäßig zur Vorsorge gehst. Deine seltene anatomische Besonderheit ist wirklich faszinierend. Danke, dass du deine Geschichte so offen teilst und andere ermutigst, ihre Vorsorge ernst zu nehmen. Alles Gute für dich!

    2. ​​@ardgesundich deute es mittlerweile als ein Wunder oder eine Spielerei trifft es besser der Evolution. Anders kann man das nicht sagen.

      Allgemein gehen Männer sehr sehr selten zur Vorsorge und lassen sich auch untersuchen dann. Was eigentlich ein großer großer Fehler ist. Vorsorge ist immer besser als Nachsorge.

  6. @steffiewesterhoff2435

    BRCA2 , 47 Jahre. Hab mich auch für die prophylaktische Mastektomie entschieden. Mit sofortigem Silikonaufbau ( etwas mehr als vorher) . Es wurden Veränderungen während der Op festgestellt. Histologischer Befund=carcinoma in situ. War nicht zu sehen beim MRT, Mammographie, Ultraschall. Würde es wieder machen, ist etwas über 3 Monate her. Meine Schwester und ich wurden am selben morgen operiert, sie hat den Gendefekt auch. Alles Gute für euch❤

  7. Meine Oma hatte sich nach der ersten Diagnose die Brust abnehmen und wieder aufbauen lassen. 15 Jahre später kam die 2. Diagnose. Erst wurden die Metastasen gefunden und dann wurde Monate lang der Tumor gesucht. Kurz vor ihrem Tod fand man einen kleinen Tumor in der Brust, der die ganze Zeit durch den Aufbau nicht sichtbar war.
    Hätte sie keinen Aufbau gemacht, wäre das wohl nicht passiert. Deshalb Frage ich mich, ob das enge kontrollieren nicht sinnvoller ist.
    Ich glaube auch, dass die Sicherheit trügerisch sein kann. Man kontrolliert nicht mehr so oft selbst und geht nicht so schnell zum Arzt. Kann ja nicht…

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