9 Kommentare zu „So ruinieren Eltern ihre Kinder!“
@sontyp8271
Stimme irgendwie zu aber finde den take dennoch schwierig. Insbesondere der Schluss hat so eine Tendenz als Vorlage für das Wegschieben der Verantwortung zu dienen. Hört man ja häufig, dass dann beispielsweise einfach gesagt wird: „Ich habe ja nie gelernt, wie man sich gesund ernährt“. An sich eine unproblematische Aussage, sofern sie nicht einfach so stehen gelassen wird, ohne eine Konsequenz daraus zu ziehen bzw. etwas aufgrund dieser Erkenntnis zu ändern. Man kann mit spätestens Anfang 30 einfach nicht mehr irgendwelche „Erziehungsfehler“ für sein Verhalten verantwortlich machen. Zumindest nicht, wenn man als erwachsene und mündige Person ernstgenommen werden will. Vielleicht etwas off topic: Wenn man das Bedürfnis hat eine Ausrede zu brauchen ist das ja schon für sich allein ein Anzeichen, dass man selbst ein gewisses „Störgefühl“ hat. Warum dann nicht einfach dieses Gefühl nutzen und etwas ändern? Alternativ könnte man natürlich auch einfach ehrlich zu sich selbst sein. Mir ist es persönlich immernoch lieber, wenn zu mir beispielsweise einer sagt er hat keinen Bock abzunehmen, weils anstrengend ist, als irgendeine Ausrede zu suchen und damit mich und sich selbst anzulügen.
Meine Mutter war damals das krasse Gegenteil, da sie eine „leichte“ Essstörung hatte was sie von ihrer Mutter hatte, war das höchste der Gefühle morgens cornflakes wobei sie dann immer mal zu Haferflocken gewechselte.
Was mich aber nicht Automatisch zu einen Lauch gemacht hat eher im Gegenteil, durch den ganzen Stress wurde ich immer fetter und wenn ich dann von mein Taschengeld mir das gekauft hab worauf ich Bock hatte, hab ich geschaufelt als Gäbe es kein morgen.
Also Ja Eltern können viel Ruinieren, bin aber froh später den richtigen weg gefunden zu haben, aus der rein psychologischen Sicht können sich einige Eltern gar nicht vorstellen wie stark sie ihr Kind beeinflussen was im späteren leben Teils schwer aufzuarbeiten ist.
EDIT: Meine Kalorien waren daher oft unterirdisch, was ja dann wenn es dauerhaft „zu“ wenig ist irgendwann zu Fress Attacken führt.
Na ja. In den 70ern fing das an, aber so richtig los ging es erst mit dem „Siegeszug“ der Fast Food Ketten in den 80ern. Und klar das ist keine Ausrede aber man sollte Eltern in der Sache ins Gewissen reden und sie sensibilisieren dafür
Meine Kinder haben einen guten Körperbau. Ich habe zum Essen ein verstörtes Verhältnis. Ich kriege von einigen Essen Bauchweh bis Bauchschmerzen. Den Rest schreibe ich lieber nicht aus Anstand. Es wäre zu ekelhaft. Esse irgendwas an Fastfood und habe dann innerhalb von 3 Tagen 2 Kilo unten. Mir geht es dann überhaupt nicht gut. Bei Essen das ich nicht selber gekocht habe geht es mir genauso. Ich habe wirklich Angst irgendwo was zu mir zu nehmen. Essen bedeutet für mich Horror.
Sehe ich genauso.
Bei uns (meinem Bruder und mir) war es damals so, dass wir von den Eltern nie Süßes/Essen als Belohnung oder Trost bekommen haben. Dafür Lob und für ein sehr gutes Zeugnis gab es ein bisschen Geld 😅 Die Großeltern haben natürlich immer Süßigkeiten bei einem Besuch mitgebracht. Das wurde aber stets in eine Schublade gepackt und wir konnten da jederzeit ran. Nur war das Bedürfnis bei uns Kindern gar nicht so ausgeprägt.
Mit Geld konnte ich dafür schon immer gut umgehen. 😂
Stimme irgendwie zu aber finde den take dennoch schwierig. Insbesondere der Schluss hat so eine Tendenz als Vorlage für das Wegschieben der Verantwortung zu dienen. Hört man ja häufig, dass dann beispielsweise einfach gesagt wird: „Ich habe ja nie gelernt, wie man sich gesund ernährt“. An sich eine unproblematische Aussage, sofern sie nicht einfach so stehen gelassen wird, ohne eine Konsequenz daraus zu ziehen bzw. etwas aufgrund dieser Erkenntnis zu ändern. Man kann mit spätestens Anfang 30 einfach nicht mehr irgendwelche „Erziehungsfehler“ für sein Verhalten verantwortlich machen. Zumindest nicht, wenn man als erwachsene und mündige Person ernstgenommen werden will. Vielleicht etwas off topic: Wenn man das Bedürfnis hat eine Ausrede zu brauchen ist das ja schon für sich allein ein Anzeichen, dass man selbst ein gewisses „Störgefühl“ hat. Warum dann nicht einfach dieses Gefühl nutzen und etwas ändern? Alternativ könnte man natürlich auch einfach ehrlich zu sich selbst sein. Mir ist es persönlich immernoch lieber, wenn zu mir beispielsweise einer sagt er hat keinen Bock abzunehmen, weils anstrengend ist, als irgendeine Ausrede zu suchen und damit mich und sich selbst anzulügen.
Ich glaube das nennt man Konditionierung
Fantastisch 💐
Perfekt 💐
Meine Mutter war damals das krasse Gegenteil, da sie eine „leichte“ Essstörung hatte was sie von ihrer Mutter hatte, war das höchste der Gefühle morgens cornflakes wobei sie dann immer mal zu Haferflocken gewechselte.
Was mich aber nicht Automatisch zu einen Lauch gemacht hat eher im Gegenteil, durch den ganzen Stress wurde ich immer fetter und wenn ich dann von mein Taschengeld mir das gekauft hab worauf ich Bock hatte, hab ich geschaufelt als Gäbe es kein morgen.
Also Ja Eltern können viel Ruinieren, bin aber froh später den richtigen weg gefunden zu haben, aus der rein psychologischen Sicht können sich einige Eltern gar nicht vorstellen wie stark sie ihr Kind beeinflussen was im späteren leben Teils schwer aufzuarbeiten ist.
EDIT: Meine Kalorien waren daher oft unterirdisch, was ja dann wenn es dauerhaft „zu“ wenig ist irgendwann zu Fress Attacken führt.
😊👍
Na ja. In den 70ern fing das an, aber so richtig los ging es erst mit dem „Siegeszug“ der Fast Food Ketten in den 80ern. Und klar das ist keine Ausrede aber man sollte Eltern in der Sache ins Gewissen reden und sie sensibilisieren dafür
Meine Kinder haben einen guten Körperbau. Ich habe zum Essen ein verstörtes Verhältnis. Ich kriege von einigen Essen Bauchweh bis Bauchschmerzen. Den Rest schreibe ich lieber nicht aus Anstand. Es wäre zu ekelhaft. Esse irgendwas an Fastfood und habe dann innerhalb von 3 Tagen 2 Kilo unten. Mir geht es dann überhaupt nicht gut. Bei Essen das ich nicht selber gekocht habe geht es mir genauso. Ich habe wirklich Angst irgendwo was zu mir zu nehmen. Essen bedeutet für mich Horror.
So pauschal ist das einfach nicht
Sehe ich genauso.
Bei uns (meinem Bruder und mir) war es damals so, dass wir von den Eltern nie Süßes/Essen als Belohnung oder Trost bekommen haben. Dafür Lob und für ein sehr gutes Zeugnis gab es ein bisschen Geld 😅 Die Großeltern haben natürlich immer Süßigkeiten bei einem Besuch mitgebracht. Das wurde aber stets in eine Schublade gepackt und wir konnten da jederzeit ran. Nur war das Bedürfnis bei uns Kindern gar nicht so ausgeprägt.
Mit Geld konnte ich dafür schon immer gut umgehen. 😂