39 Kommentare zu „Gefährlicher Sport: Als Arzt rate ich von diesen Sportarten ab – Verletzungsgefahr unterschätzt!“

  1. Meine Frau reitet mit Airbag. Eine Weste die sich um die Wirbelsäule und Nacken aufbläht, wenn man aus dem Sattel fällt. Gut investierte 1000€.
    Bin Gewichtheber seit 20 Jahren. Es gibt kein Gelenk, dass nicht überansprucht wurde 😂 ABER keine bleibenden Schäden 👍

  2. beim Skifahren nur vormittags bis zum Essen fahren. Dann stimmen alle Körperparameter. Wenn gegessen wird und dann noch Alkohol getrunken wird, dann passiert es. Die meisten Unfälle passieren bei ca. 14:00 Uhr. Und wenn man dann auf vereisten Pisten ins Tal fährt gibt’s dann noch mal einen Unfallhöhepunkt ungefähr zwischen 15 und 16:00 Uhr.

    1. Alkohol beim Skifahren? 😮 das sollte einfach verboten werden! Man gefährdet nicht nur sich, sondern auch alle anderen…..unmöglich!

  3. Herr Dr. Weigl, ich betreibe seit über 20 Jahren Boxen und Kickboxen als Hobby, mache aber nahezu nie Sparring, um mein Gehirn nicht unnötigen Erschütterungen auszusetzen, da daraus Folgeschäden wie CTE oder andere Erkrankungen entstehen könnten. Unter diesen Voraussetzungen spricht doch nichts gegen den Boxsport, oder? Wie ist Ihre Einschätzung dazu?

    1. @@sibirischertiger108 Bis auf ein paar blaue Flecken am Oberschenkel oder leichte bis mittelstarke Schmerzen in den Unterarmen vom Blocken von Kicks bei Partnerübungen bzw. Pratzentraining habe ich eigentlich nie ernsthafte Verletzungen gehabt – abgesehen von einer Achillessehnenruptur beim Seilspringen. Das war allerdings meine eigene Schuld, da ich die Tage zuvor und auch an diesem Tag mit ganz normalen Sneakern joggen war, anstatt mit professionellen Laufschuhen, wie z. B. von Brooks. Wahrscheinlich war meine Sehne dadurch bereits angerissen, ohne dass ich es gemerkt habe. Aber das ist schon 11 Jahre her. Ansonsten hatte ich nie ernst zu nehmende Verletzungen. Wie gesagt, ich verzichte auf richtiges Sparring – wenn überhaupt, dann nur Sparring ohne Kopftreffer im Rahmen der Partnerübungen.

    2. @sibirischertiger108  Bis auf ein paar blaue Flecken am Oberschenkel oder leichte bis mittelstarke Schmerzen in den Unterarmen vom Blocken von Kicks bei Partnerübungen bzw. Pratzentraining habe ich eigentlich nie ernsthafte Verletzungen gehabt – abgesehen von einer Achillessehnenruptur beim Seilspringen. Das war allerdings meine eigene Schuld, da ich die Tage zuvor und auch an diesem Tag mit ganz normalen Sneakern joggen war, anstatt mit professionellen Laufschuhen, wie z. B. von Brooks. Wahrscheinlich war meine Sehne dadurch bereits angerissen, ohne dass ich es gemerkt habe. Aber das ist schon 11 Jahre her. Ansonsten hatte ich nie ernst zu nehmende Verletzungen. Wie gesagt, ich verzichte auf richtiges Sparring – wenn überhaupt, dann nur Sparring ohne Kopftreffer im Rahmen der Partnerübungen.

    3. @@sibirischertiger108 Bis auf ein paar blaue Flecken am Oberschenkel oder leichte bis mittelstarke Schmerzen in den Unterarmen vom Blocken von Kicks bei Partnerübungen bzw. Pratzentraining habe ich eigentlich nie ernsthafte Verletzungen gehabt – abgesehen von einer Achillessehnenruptur beim Seilspringen. Das war allerdings meine eigene Schuld, da ich die Tage zuvor und auch an diesem Tag mit ganz normalen Sneakern joggen war, anstatt mit professionellen Laufschuhen. Wahrscheinlich war meine Sehne dadurch bereits angerissen, ohne dass ich es gemerkt habe. Aber das ist schon 11 Jahre her. Ansonsten hatte ich nie ernst zu nehmende Verletzungen. Wie gesagt, ich verzichte auf richtiges Sparring – wenn überhaupt, dann nur Sparring ohne Kopftreffer im Rahmen der Partnerübungen.

  4. Beim Reiten ist eine Aibagweste eine super Idee. Diese wird am Sattel festgeschnallt und schützt die Wirbelsäule vor schweren Verletzungen. Sobald der Reiter vom Pferd fliegt, löst die Weste aus und polstert und stabilisiert die Wirbelsäule bis hoch zur HWS

  5. Hatte schon Angst, dass ich jetzt kein Wingsuit springen mehr machen darf. Glück gehabt. Aber mit meinen Kumpels geh ich jetzt lieber nicht mehr kicken.

    1. @anticoxchange7698

      Beim wingsuiten dürfte man tatsächlich wenig mit Sportverletzungen zu kämpfen haben, weil Unfälle da eher tödlich enden.

  6. @hartmuthopf5593

    Viel Wahrheit. Seinen Mittelweg muß
    jeder selbst finden.
    Als ehemaliger Trainer sehe ich den
    Leistungssport jetzt kritisch.
    Jugendliche sollten nicht in
    Leistungssysteme gedrückt werden.
    Schulsport mit Noten sollte es
    nicht geben.

    1. Benoteter Schulsport hat mir über Jahre jegliche Freude am Sport genommen. Nach dem Abitur habe ich mit Kraftsport begonnen und gehe jetzt sehr gerne alle zwei Tage☺️ würde es super finden, wenn man sich eher in Kurse eintragen kann. Benoteter Schulsport, in dem man alle Basics lernt, ist für manche wichtig, die das vielleicht studieren möchten. Mir hätte unbenotetes Zirkeltraining besser gefallen, dazu noch ein paar Basics in Anatomie und Ernährung☺️

    2. @florianmeier3186

      Also der Schulsport war bei uns sehr weit von Leistungssport weg und Unfälle gab es kaum. Noten waren kein Spaß, aber letztlich auch kein Drama. Warum soll es nur für geistige Verrenkungen Noten geben? Etwas anderes ist stundenlanges tägliches Trainieren, dass ist im Hochleistungsbereich bekannterweise eher schädlich, aber hat mit normalem Schulsport in der Regel nichts zu tun.

  7. Bei extremem Gewichtheben ist das Ego der Leute das eigentliche Problem. Wenn man langsam ausführt, bei jeder Wiederholung sehr gut dehnt und in der Dehnung kurz innehält, schafft man nicht so viel Gewicht. Doch dann relativ schwer heben, fühlt sich großartig an.

  8. War immer ein Fan von inline skaten, aber nachdem ich vor ca. 7 Jahren richtig bösartig den Asphalt geküsst habe und mir dabei mehrere Verletzungen zugezogen habe, habe ich die Skates an den Nagel gehängt. 💔

  9. Bin auch froh, dass ich mit meinen 67 Jahren weiterhin mit meinem Surfskate im Skatepark Pool fahren darf. Hab damit erst wieder mit 64 angefangen – nach 40 Jahren Pause. Ich mach aber auch noch andere Sachen, wie Rudern, Wandern, Fahrradfahren und Joggen im Park.

  10. Ich bin früher sehr gerne Rad gefahren, hatte aber einen schweren Fahrradunfall, angefahren vom Auto, das mir die Vorfahrt nahm. Bin ein halbes Jahr auf Krücken gegangen, Trümmerbruch des linkes Fußes u Knies. Ich hatte einiges Metall im Fuß u im Knie, Nägel, Schrauben u Platten, bin dadurch heute noch eingeschränkt. Fahrer hat Fahrerflucht begangen…hätte ich keinen Helm auf gehabt, lebte ich heute nicht mehr. Leider traue ich mich nicht mehr Rad zu fahren. Liebe Grüße 😊

  11. @AugustinLehfuss

    ich mach seit 30 Jahren Karate – bin jetzt 62, machs immer noch, werde auch nie damit aufhören hab auf Lehrgängen 90 jährige erlebt. Natürlich nicht das brutale Fullkontakt Kyokushinkai Karate (dessen Nachteile die gleiche wie beim Boxen sein dürften) sondern traditionelles Shotokhan .. ideale Sportart – gleiches gilt wohl für andere Kampfsportarten. Wegen der kontrollierten Bedingungen ist das Verletzungsrisiko gering (ausser bei Profis vielleicht, aber das ist eine andere Geschichte) und die Vorteile für Agilität, Herz-Kreislauf, Muskulatur, Kondition liegen auf der Hand – wär ganz interessant was Sie als Arzt dazu für eine Meinung haben…

    1. Nach nur 10 Jahren Kyokushin kann ich sagen, dass es schon extrem an die Substanz geht. Ich vermisse es sehr, aber bin auch wegen Knochen, Gelenken etc. einen Ganz runtergefahren

    2. @AugustinLehfuss

      @@gabele2386 das is die variante für die Masochisten 😄 „normales“ JKA Karate is verträglicher und auch langfristig machbar, bis ins hohe Alter – wie Herr Dr. Weigl schon sagte; die Dosis macht das Gift

  12. Meiner Erfahrung als ehemaliger Beschäftigter in Skiverleih und leidenschaftlicher Skifahrer ließen sich gefühlt 90% der Skiunfälle vermeiden, wenn ein paar Grundsätze beachtet werden würden.
    1. Es gelten die FIS Regeln – ohne wenn und aber.
    2. Kein betrunkenes Skifahren
    3. Bindungseinstellung (ab der 2. Saison elektronischer Bindungscheck) und Materialüberprüfung (nein man kann nicht mit Schuhen deren Sole durchgebrochen ist fahren 😬), sowie richtiges Material (passende Schuhe, Helm, richtige Ski etc.) sind evtl. überlebenswichtig.
    4. Realistisch bleiben (v.a. wenn man nicht oft fährt) und sein Können richtig einschätzen, (klar muss man seine Grenzen ausreizen bzw. erweitern, um besser und sicherer zu werden, aber man sollte halt dabei ehrlich reflektieren, wo man steht)
    5. Die Geschwindigkeit/Situation muss immer kontrolliert werden können, sonst runter vom Gas. Was hierbei für den Einen noch locker geht, kann beim Anderen schon extrem gefährlich werden.
    5. Niemals Abseits der Pisten/Skirouten fahren, wenn man keine Ahnung von Lawinen hat. Sperren sind aus gutem Grund da.
    6. Krafttraining
    7. Versuche (je nach Möglichkeit) die Technik so gut, wie möglich zu erlernen (am besten mit Skilehrer) und immer zu verbessern. Ich baue an jedem Skitag immer wieder gern kleine Übungen aus dem Skiunterricht oder aus YouTube ein. Wenn man in der Kurve den Innenski anheben kann ist man auf dem richtigen Weg.
    Ich weiß, dass das natürlich nicht immer gelingt. Mich lässt auch manchmal der Ehrgeiz durch die Luft fliegen 😜.
    Trotzdem versuche ich diese Punkte stets umzusetzen und habe mir außer einen leichten Zerrung in der Hüfte beim Freeriden (und ja da war meine Technik nicht gut genug) nie etwas getan.

    1. Interessant, was weder im Video noch in diesem Kommentar steht: Es gibt einen Unterschied zwischen 100 und 30 km/h Geschwindigkeit beim Skifahren! 😛

  13. Was ich , besonders beim Älterwerden sehr gut finde, ist Aquajogging und Aquagymnastik. 45 Minuten 2 pro Woche. Herz Kreislauf, gelenkschonend, Lymphdrainage, hoher Kalorienverbrauch ! 1 mal die Woche Rückengymnastik. Kaum Unfallrisiko. Tanzen ist auch toll. Und macht auch viel Spass in der Gruppe.
    Wie Sie sagen, alles regelmäßig. Dann wird man auch belohnt und kann diese Sportarten bis ins hohe Alter praktizieren!

  14. @IrishDancerGermany

    Ich tanze seit 26 Jahren Irish Dance. Ich hab mit 12 angefangen und tanze heute mit fast 39 immer noch aktiv und nehme im April an der Weltmeisterschaft in der Altersklasse Solo U40 teil.

    Irish Dance ist das, was man aus Shows wie Riverdance kennt. Ruhiger Oberkörper, hohe Sprünge und schnelle Steppschritte. Im traditionellen Tanz wird Irish Dance als Solotanzsport betrieben und nicht wie man es aus den Shows kennt, in der Gruppe. Gruppentänze gibt es auch, aber das sind dann Figurentänze.

    Ich tanze 1x die Woche und hab mich noch nie beim Tanzen verletzt.
    Bei Irish Dance fängt man erst mit Softshoes, ballettartigen Tänzen an bevor man nach 6 Monaten bis eine Jahr die ersten Hardshoetänze macht. Irish Dance ist mein Tanzsport weil man hat das folkloristische mit den bestickten Tanzkleidern, aber auch das Sportliche und man muss den Oberkörper nicht bewegen.

  15. Die genannten Verletzungen beim Boxen kommen vor allem beim Profiboxen vor. Da gibt es keinen Kopfschutz und die Handschuhe sind zu schlecht gepolstert, die Hände knüppelhart bandagiert. Im Olympischen Boxen gibt es nur wenige Verletzungen. In 14 Jahre als Boxtrainer kann ich die Verletzungen meiner Sportler:innen noch immer an einer Hand abzählen.
    Also bitte nicht Pauschalisieren!

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