36 Kommentare zu „Medical Gaslighting: Wenn Frauen beim Arzt nicht ernst genommen werden I ARD Gesund“

  1. Ich habe auch 7 jahrelang die Erfahrung gemacht nicht in meinen Beschwerden ernst genommen zu werden. Dafür war mein Problem ganz einfach mit einer Stuhluntersuchung zu klären. Ich denke, dass die Ärzte hier, arbeiten soviel wie ihre Verdienste pro Patient ist. 😢😢😢

  2. Bei mir auch. Mir wurde erst auf mein Drängen hin (bin mit Unterlagen bewaffnet zum Arzt) nach 22 Jahren ME/CFS diagnostiziert. Davor hieß es – Psyche. Meine Bekannte wurde 2x aus der Notaufnahme nach Hause geschickt und verstarb dort an einem Herzinfarkt. 2 kleine Kinder ohne Mama. Meine Mutter hat über 50 Jahre Kopf- und Aigenschmerzen es hieß, die Psyche. Von keinem der zig Augenärzte wurde eine Winkelfehlsichtigkeit erkannt. Erst als wir durch Zufall an einen Optimeteisten gelangen. Spezielle Gläser und ENDLICH schmerzfrei. Nachbarin, statt Hormone zu bekommen wurden ihr Rheumamedikamente wegen der Gelenkschmerzen verabreicht. Schrecklich. Und ich kenne noch sooooo viele Fälle…. rs ist ein UNDING….unser Gesundheitssystem. Aktuelles Video hier auf YT und auch Podcast auf Spotify von Ruth Biallowons zeigt das alles SEHR GUT. Ich habe vor vielen Jahrzehnten angefangen mein eigener Arzt zu sein. Das ist das beste was man tun kann. Egal ob jemand was anderes sagt. ❤ Alles Gute.

    1. @claudiajurgensen9544

      Man kann leider per Definition nicht sein eigener Arzt sein. Es ist ein Handwerk, das mehrere Jahrzehnte Ausbildung braucht. Als Laie kann man sich auch nicht einfach selbst Untersuchungen und Rezepte verschreiben. Als Patient ist man vom Arzt tief abhängig, weswegen die beschriebenen Geschichten und das kulturel bedingte gaslightning von Frauen so tragisch ist. Das was man kann ist sein eigener Anwalt sein. Verlangen das der Arzt im Journal notiert und das er es als harmlos beschreibt und eine Kopie davon vordern. Ich würde eigentlich allen raten Laborresultate und Ärzte Journal zu haben im Ordner Zuhause aufzubewahren. Dann kann man selber der Entwicklung folgen und dem Arzt vorhalten. Die können sich auch nicht an alles erinnern.

    2. ​@claudiajurgensen9544 dass man das sein kann zeige ich seit 2 Jahezentwn. Unterlagen habe ich ordnerweise, aber die bringen genau gar nichts ob Patientenquittungen und Co…. verstaubt nur. Hilft mir auch bei den Symptomen und der Ursache nicht….. Beispielsweise – was nützen Unterlsgen im Ordner meiner Bekannten, als sie starb? Also nein. Ich bin da anderer Meinung und fahre damit sehr gut. Aber ich verstehe dass das nicht jeder nachvollziehen kann..muss man auch nicht. Alleine die Patientenqiittungen sind manchmal so granatenmäßig eine Frechheit…was man dort für Diagnosen von sich stehen hat von denen man noch nie etwas vom Arzt gehört hat…. Zudem muss ich sagen dass wenn die Ärzte ZUHÖREN würden und vor allem GLAUBEN würden was der Patient sagt über seine Leiden….wäre schon viel getan. Aber naja…..

    3. ​@claudiajurgensen9544 Du widerspricht Dir. Wenn Du der Auffassung bist man noenne nicht sein eigener Arzt sein, kann man auch nicht sein eigener Anwalt sein.

    4. ​@DerGartenUndIch die Ärzte hören schon zu, schalten aber bei überemotionalisierung automatisch auf Durchzug.

      du musst halt leider lernen dich rational & konkret auszudrücken, anstatt rumzuheulen dass dir keiner zuhört.

      das 4-Ohrenprinzip ist da immer sehr hilfreich.

      zumal du ja eine wenig erforschte Erkrankungen hast.
      da kommt dann auch noch dazu, dass man sich als Arzt eingestehen müsste, nicht alles zu wissen….

    5. und obwohl 90% nur negativ berichten von Schulmedizin und Pharmaindustrie, wird weiterhin auf die Naturheilkunde geschissen und ein System genährt was von Unwissenheit und Krankheit profitiert..

  3. Mir wurde unterstellt „nur erhöhten Redebedarf zu haben“. Ich hatte nur meine Symptome genau beschrieben, weil ich noch auf Hilfe hoffte.
    Somit ein Fall für den Psychiater

  4. @mylovelylife4267

    auch erlebt. Jahrelang schlimmste Unterleibsschmerzen auch außerhalb der Periode. Frauenarzt meinte da wär nix, seien normale Periodenschmerzen/Unterleibsschmerzen die hat man halt mal, ich soll ne Ibu einwerfen… aber irgendwann milderte das auch nicht mehr die Schmerzen, als ich dann wochenlang kaum noch laufen konnte, wurde im Krankenhaus schwere Endometriose festgestellt, wurde irgendwie vorher vom Frauenarzt nicht gesehen? Auch erst ab da hat meine Familie mir geglaubt… vorher hieß es immer „du hast ja echt immer was“ oder „ich hab auch die Periode, so schlimm ist es nicht“.
    Hat mich psychisch sehr fertig gemacht, weil ich dachte wie blöd ist mein Gehirn eigentlich sich Schmerzen einfach „einzubilden“.

  5. Ich hatte eine Blinddarmentzündung und wurde heim geschickt weil „die jungen Mädchen ja nur wegen Periodenschmerzen ins Krankenhaus kommen würden“. Meiner Nachbarin und der Tochter meiner Lehrerin ist im gleichen Krankenhaus das gleiche passiert und sie sind beide fast am Blinddarmdurchbruch gestorben. Das Krankenhaus in Limburg auf jeden Fall meiden!

  6. @seherzadahuseljic

    Ich wünsche mir und hoffe, dass jede Frau mit solch einer schlechten Erfahrung eine Rezension schreibt, um andere vorzuwarnen. Fehler müssen den behandelnden Ärzten in diesem Fall wehtun, sonst ändert sich langfristig gesehen gar nichts auf diesem Feld.

  7. Die 43 Jahre alte Nachbarin meiner Schwiegereltern ist gerade im Hospiz. Sie war Jahre (!) lang beim Arzt wegen starker Kopfschmerzen. Erst dessen Urlaubsvertretung hat sie zum MRT geschickt. Sie hat einen Gehirntumor, inzwischen unheilbar😢

  8. Ich war im 9. Monat schwanger und bin mit starken Oberbauch- und Rückenschmerzen ins KH. Wehen hat es am Schreiber keine angezeigt. Es wurde mir gesagt ‚ach sie haben bestimmt nur Angst vor der Geburt‘ und ich solle erstmal schlafen. Ich konnte aber vor Schmerzen nicht liegen. Irgendwann wurde mir dann doch genervt Blut genommen und dann ging alles ganz schnell: Notkaiserschnitt, da fortgeschrittenes HELLP-Syndrom festgestellt wurde. Die Rückenschmerzen kamen von einer gestauten Niere und die Oberbauchschmerzen von der Leber. Zum Glück war Wochenende und die Aufwachstation zu weshalb ich auf die Intensivstation kam, wo hatte ich dann einen Atemstillstand hatte. Mein Baby hatte Atemprobleme (was die aufmerksame Oma bemerkte) wegen Fruchtwasser in der Lunge und musste auch auf die Intensiv. Durch viel Glück im Unglück sind wir beide noch da!

    1. Bei meiner Nichte war es ähnlich. Nur sie lag noch 1 Monat im Koma. Mit Luftröhrenschnitt. Der Kleine zu früh. Hatte Atemprobleme. Sie war morgens zur Untersuchung. Angeblich alles okay. Abends denn in der Klinik.

  9. @tinawolffautorin725

    Kenne ich auch nur so bei Ärzten, egal welche Fachrichtung. Zahnarzt genauso wie hier beschrieben. Wurzelbehandlung, exakt so. Chirurgische Ambulanz nach Sturz: Da ist nichts mit dem Cuboid – doch, subluxiert und eingebrochene Zyste mit Knochenabsplitterung. Gyn: Sie können gar nicht solche Beschwerden haben – ach, Sie haben Myome? Beim Check ab 45: Ich: Ich habe so viele Beulen im Oberschenkel, sind das Lipome? Ärztin: Ich merke da nix. Zufallsbefund im Lungen-CT wegen Kurzatmigkeit, das nur auf Drängen des Kardiologen gemacht wurde: 8,5 cm großes Lipom, das die Speiseröhre verlagert. Mit Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Gefühlsstörungen im Gesicht zum Hausarzt. Er: Haben Sie Stress? Ich schreibe Sie 3 Tage krank. Was war es? Eine Neuroborreliose. Als ich 3 Monate später endlich beim Neurologen den Termin hatte: Warum kommen Sie erst jetzt? Ich kenne Arztbesuche nur so. Es ist zum K…!! Eigentlich dürften die nur Geld kriegen, wenn sie es schaffen, die Patienten korrekt zu diagnostizieren und eine entsprechende Therapie mit Heilungschancen anweisen. Ansonsten zahlen sich die Kassen dumm und dämlich an diesen Stümpern!

  10. @ladyhesketh-fortescue2279

    Ich habe ähnliches erfahren. 7 Ärzte, 7 Diagnosen (Entzündung, Parkinson, Magen, Psyche, Infektion, Kaliumprobleme, Tumor der Nebenniere), erst eine junge Ärztin in der Notaufnahme hat mir zugehört, sagte: „Das ist die Schilddrüse, hat das schon jemand untersucht? Das ist was ganz normales in Ihrem Alter.“ Nein, natürlich hat das niemand untersucht. Bis dahin ging es mir so elend wie noch nie im Leben (schwach, zittrig, völlig durchgeknallter Blutdruck, Gewichtsabnahme, unfähig zu allem.)
    Wenn ich dann noch höre, daß „die Deutschen viel zu oft zum Arzt gehen“, läuft mir die Galle über. Wenn mir der erste Arzt zugehört hätte, wäre das alles nicht nötig gewesen.

  11. ich glaube inzwischen, dass viele Ärzte daran gewöhnt sind , möglichst viele Patienten einfach nur abzufertigen , ohne wirklich zu helfen oder zu heilen

    1. du das war nie deren Aufgabe zu heilen oder helfen.. die sollen einfach nur Drogen verticken die Symptome lindern, aber niemals die Ursache beheben..
      für jedes Wehwehchen haben die ein Rezept.. (und das obwohl die Naturheilkunde für alles ne Pflanze hat)

  12. An der Kunst, richtig zuzuhören, den Kern dessen zu sehen was der Patient gerade sagt, – da trennt sich bei Ärzten die Spreu vom Weizen.

  13. Meine Mutter, 80, sagte letztens zu mir: Das erste Mal, dass bei mir nicht mehr jedes Symptom auf Hormone, Wechseljahre etc. geschoben wurde, war mit 70, nur leider wird seitdem alles aufs Alter geschoben.

  14. ❤‍🩹Vielen Dank für die zahlreichen Erfahrungsberichte und den regen Austausch unter dieser Doku – euer Teilen macht dieses Thema sichtbar! 💪Schaut euch dazu gern auch den Talk zwischen Dr. Julia Fischer und Prof. Mandy Mangler an: https://1.ard.de/ARDGESUND-medical-gaslighting Sie erklären, was ihr als Patient*innen bei Medical Gaslighting tun könnt und welche Krankheiten besonders bei Frauen, oft erst spät erkannt werden und warum.

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