😢 es gibt so viele gleiche Symptome und völlig unterschiedliche Ursachen!
Aber Laktoseintoleranz🤦♂️
also der Arzt hatte aber schon mehr als einen absolut schlechten Tag!
Aber ich versteh nicht, warum der erste Gedanke nach der erfolgreichen Borreliose Therapie nicht war „Mhh okay Sie haben das Medikament abgesetzt und jetzt sind die Symptome wieder da? Dann nehmen Sie es noch mal, scheinbar sind die Bakterien noch nicht ganz weg“ sondern „Mhh dann probieren wir wohl noch mal die Rheumamedikamente die schon mehrere Male absolut nichts gebracht haben“ 🤔
Echt verrückt wie schlecht viele Ärzte arbeiten und vor allem kostet das ja dem Gesundheitssystem enorme Ressourcen. Es gibt ja auch viele Menschen die hinterfragen nichts und nehmen dann über Jahrzehnte irgendwelche Medikamente für die nie überprüft wurde, ob die überhaupt dem Patienten helfen, die nehmen das dann aus Gewohnheit weiter ein, obwohl sie selbst wissen, dass ihre Symptome immernoch die gleichen sind.
@tiefensucht „Schlecht“ würd ich jetzt nicht sagen. Der Arzt hat sich ja durchaus Mühe gegeben, viel recherchiert und auch die richtige Behandlung gefunden. Mich verwundert eben nur die Schlussfolgerung nach der Beendigung der Borreliose Therapie. Vor allem weil die doch scheinbar viel schneller gewirkt hat. Nach wenigen Wochen war er ja scheinbar wieder komplett beschwerdefrei? Also hatte er vermutlich nach wenigen Tagen Besserung verspürt. Dann würd ich doch lieber noch mal die bereits erfolgreich angewendete Borreliose Therapie erneut ansetzen und schauen, ob sich nach 1 Woche ne Besserung einstellt, anstatt ein dreiviertel Jahr erneut eine Therapie zu versuchen, die sich bereits zwei mal als unwirksam erwiesen hat. Das ist der eine Gedankengang der mich irgendwie verwirrt.
Oha…so fing es auch bei mir an….erst die Hände und dann die ganzen anderen Gelenke…die gleiche Behandlung von MTX bis Kevzara und bis jetzt Olumiant…dazu noch Nebenbefunde die Krebsbehaftet waren…die letzte sogar mit einer Chemotherapie…und das ganze geht jetzt schon neun Jahre so…und dann lese ich das ….hab auch schon vermutet das es durch eine Borreliose sein könnte aber nie beim Rheumatologen angesprochen…kann mich erinnern bevor das passiert ist das ich da nen Zeckenbiss hatte….wie gesagt das kam aus dem nichts mit den Handgelenken erst rechts dann links..höllische Schmerzen die man nicht beschreiben kann…und dann wurde ich noch als Simulant hingestellt bei ner Onkologin….so hat alles seinen Lauf genommen bis heute…weiterhin schmerzen in allen Gelenken… Arzt sagt ich bin Austherapiert….spreche das beim nächsten Besuch mal an…aber wenn ich sage habe ich im Internet gelesen das wollen sie wahrscheinlich nicht hören….alles gute weiterhin für Dich🤗
@margotsix3342 leider ist das so…warum sollte ein Rheumatologe auf Borreliose testen dann würde er kein Geld verdienen und schon garnicht wenn se an Studien beteiligt sind so wie mein erster Rheumaarzt…das habe ich so bereut das ich da mitgemacht habe…ich bin da an Berichten rangekommen und was da drinne stand war so nie dargelegt worden von mir….hab mir dann einen anderen gesucht der auch Sportmediziner ist…aber wie gesagt das dominierende bei mir sind die ganzen Nebendiagnosen mit zahlreichen OP in den ganzen neun Jahren vor die ich eigentlich mehr Angst habe als die eigentliche rheumatische Krankheit….selbst wenn es sich rausstellen sollte das es Borreliose ist aber die schlimmste Krankheit kann jederzeit wieder kommen …davor habe ich mehr Angst…solche Chemo hat es in sich…..und das will keiner….aber man arrangiert sich über die Jahre mit dem Rheuma….hab mich damit abgefunden das es so ist…….weiterhin alles gute für dich und danke für deine Antwort 🤗
Jeder, der selber schon mal Borreliose hatte, hätte gleich bei den ersten Szenen auf diese Krankheit getippt. Und jeder, dem die erste Gabe von Antibiotika nicht endgültig geholfen hat, hätte dazu geraten, die Therapie über einen längeren Zeitraum zu wiederholen.
Es ist mir schleierhaft, wieso der arme Patient so lang und so heftig leiden musste. Ich fasse es nicht.
Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie schlecht viele Ärzte arbeiten. Alles was über die klassischen Erkrankungen und deren typische Symptome hinausgeht, führt zu Überforderung. Ich habe selbst immer wieder erlebt, dass die gegen jede Logik handeln und einen super schnell irgendwohin überweisen, damit der nächste Patient ins Zimmer kommt. Das führt dann zu super vielen Terminen, teuren Diagnoseverfahren und am Ende weiß man auch nicht mehr. Die einfachsten Sachen werden aber garnicht erst probiert und auf keinen Fall will man sich mal ein paar Minuten mit den Symptomen beschäftigen und vielleicht mal recherchieren. Macht man das wiederum als Patient, wird man schief angeschaut.
Wer keine anderen Erkrankungen kennt, denkt natürlich bei jedem Symptom, dass mit der eigenen Erkrankung übereinstimmt sofort an die eigene Krankheit. Wäre der typische Ausschlag (Wanderröte) aufgefallen, wäre die Borreliose auch sofort behandelt worden. Hier war aber Rheuma die deutlich naheliegendere Diagnose…
Nicht jeder Arzt ist schlecht, nur weil er das nicht sofort erkennt. Die Borreliose hat sich als Rheuma getarnt und selbst der Test war negativ…
Er wohnt auf m Land 😂 jaaa… Borreliose ist jetzt nicht so exotisch. Gut, dass der Doc trotzdem dran geblieben ist und dem Patienten geholfen werden konnte. Für mich auch faszinierend, dass der Patient 3(!) Rheumatologen aufsuchen konnte. Bei uns in BW dauert es bis zu einem ersten Termin mindestens 10 Monate…
Außer der Hausarzt hilft nach. Ich durfte innerhalb 4 Tagen zum Rheumatologen. Hatte eine durch meine Schwangerschaft ausgelöste Autoimungeschichte. Cortison hat mir geholfen, konnte es komplett ausschleichen, nachdem die Scheiße nach dem 2. Kind wiedergekommen war.
Ärzte sind aber auch ahnungslos. Ich meine er sieht dass Antibiotika wirken und behandelt dann aber weiter mit Antirheumamitteln obwohl die bereits in der Vergangenheit nicht anschlugen? Was ist das für eine komische Logik? Meine große Hoffnung liegt im Einsatz von KI, die auf größere Datenbanken mit Fallbeschreibungen Zugriff hat. Ärzte haben ja auch viel zu wenig Zeit, sich mit den Problemen eines Patienten zu beschäftigen, ein Termin dauert ja meist nur 10 Minuten. Mustererkennung auf Basis großer Datenmengen ist ja genau das, wo KI punktet.
Das ist auch meine Meinung! Ich schätze die KI dafür sehr. Ich habe mich selbst aufgrund der eigenen Neuroborreliose durchgekämpft und einiges gelernt!
⚠⚠Ouha 8 Jahr her der Beitrag?!!! Ich habe auch so ein seltsames undefinierbares Beschwerdebild. In meinen Augen Mischkollagenose, die Rheumatologin hat sich vor mir aufgebaut wie ein Bär „DAS IST KEINE MISCHKOLLAGENOSE.“ Achso hm, die die Leukopenie und das nicht steigende gar sinkende Hb, Gewebe- und Gelenkschmerzen, die ANA-TiTER, das hohe RNP, tun nur so als ob sie Mischkollagenose sind, was?💥💥😔😫
Lactoseintoleranz bei Gelenkschmerzen? Ich finde es immer wieder äußerst bedauerlich, dass hier die Namen der unfähigen Ärzte nicht dargestellt werden. Diese „Diagnose“ ist ja schon fast kriminell, weil massiv gesundheitsschädigend!
Was für ein Verlauf, zum Glück konnte er hm geholfen werden.
Hatte selber vor über 20 Jahren einen Zeckenbiss. Nach Entfernung FSME-Impfung erhalten und beobachtet. Gab keine Wanderröte. Über die Jahre ging es mir immer schlechter, habe nur noch Schmerztabletten gefressen gegen die Schmerzen, war nur noch platt, Alltag kaum mehr geschafft. Versucht arbeiten zu gehen, das war alles was möglich war. Ohne Schmerzmittel bin ich nur noch heulend dagelegen. Alles hieß es über Psyche, abnehmen etc. meine Knie waren kurz vor da hilft nur noch eine Op. Da ich aber mich nicht mehr bewegen konnte, natürlich die Schmerzen was anrichteten, habe ich zugenommen. Kam so aber nicht runter. Ja essen war zu der Zeit eine Kompensation. Es glaubte mir ja kaum einer, dass da was ist. Irgendwann meinte selbst die Therapeutin, sie glaubt nun langsam auch dass das eher einen somatischen Auslöser hat.
Dann ging alles schnell: Zahn-OP, prophylaktisch das Antibiotikum Amoxicillin bekommen. Konnte auf einmal laufen wie auf Wolken, Schmerzen wurden besser. Nach der einen Woche wurde es wieder schlimmer. Der Orthopädin das erzählt, dachte vielleicht eine Entzündung. Sie nachgesehen, Bluttests in Auftrag gegeben. Schwach positiver Befund auf Borrelien. Musste das abklären lassen beim Hausarzt. Den hatte ich ja wegen dem wie es mir ging auch belagert. Nachdem ich einmal bei ihm mittags im Wartezimmer eingeschlafen bin, nahm der mich auch endlich ernst. Der nächste bluttest auf Borreliose war dann der dritte schwach positive. Da die Klinik passte, 4 Wochen Doxycyclin. Himmel wie das gewirkt hat. Zuerst wurde alles schlimmer. Dann zum Anfang der vierten Woche hätte ich auf einmal Bäume ausreißen können.
Ja es geht mir besser. Trotzdem scheint was geblieben zu sein. Habe Fibromyalgie, aufgesplittert in zig Diagnosen wie CWP usw. Bin als Schmerzpatient in der Schmerzpraxis. Eine IMST in der Tagesklinik hat einiges bewirkt. Zwischenzeitlich mit Hilfe einer OP – leider war die notwendig, sonst wären meine Knie komplett Ex gegangen – über 75 kg abgenommen. Eine OP beider Knie mit Gonarthrose Grad 4 kann ich mit konventionellen Methoden noch umgehen. Es bleibt täglich ein Kampf, aber es ist kein Vergleich zu vorher. Jetzt kann weiter lernen damit umzugehen, das anzunehmen.
Selbst als Laie ist mir Borreliose schon am Anfang des Films in den Sinn gekommen. Es macht mir etwas Angst, dass die ersten Ärzte nicht einmal auf die Idee gekommen sind.
Immer sehr sehr interessant, vielen Dank 🎉
Das freut uns!
Sehr spannend wieder 👍
Dankeschön 🙏🍀🌞
😢 es gibt so viele gleiche Symptome und völlig unterschiedliche Ursachen!
Aber Laktoseintoleranz🤦♂️
also der Arzt hatte aber schon mehr als einen absolut schlechten Tag!
Aber ich versteh nicht, warum der erste Gedanke nach der erfolgreichen Borreliose Therapie nicht war „Mhh okay Sie haben das Medikament abgesetzt und jetzt sind die Symptome wieder da? Dann nehmen Sie es noch mal, scheinbar sind die Bakterien noch nicht ganz weg“ sondern „Mhh dann probieren wir wohl noch mal die Rheumamedikamente die schon mehrere Male absolut nichts gebracht haben“ 🤔
Echt verrückt wie schlecht viele Ärzte arbeiten und vor allem kostet das ja dem Gesundheitssystem enorme Ressourcen. Es gibt ja auch viele Menschen die hinterfragen nichts und nehmen dann über Jahrzehnte irgendwelche Medikamente für die nie überprüft wurde, ob die überhaupt dem Patienten helfen, die nehmen das dann aus Gewohnheit weiter ein, obwohl sie selbst wissen, dass ihre Symptome immernoch die gleichen sind.
@tiefensucht „Schlecht“ würd ich jetzt nicht sagen. Der Arzt hat sich ja durchaus Mühe gegeben, viel recherchiert und auch die richtige Behandlung gefunden. Mich verwundert eben nur die Schlussfolgerung nach der Beendigung der Borreliose Therapie. Vor allem weil die doch scheinbar viel schneller gewirkt hat. Nach wenigen Wochen war er ja scheinbar wieder komplett beschwerdefrei? Also hatte er vermutlich nach wenigen Tagen Besserung verspürt. Dann würd ich doch lieber noch mal die bereits erfolgreich angewendete Borreliose Therapie erneut ansetzen und schauen, ob sich nach 1 Woche ne Besserung einstellt, anstatt ein dreiviertel Jahr erneut eine Therapie zu versuchen, die sich bereits zwei mal als unwirksam erwiesen hat. Das ist der eine Gedankengang der mich irgendwie verwirrt.
Der Dialog ist so richtig Schön Norddeutsch trocken zwischen Dr. Ponten und dem Patienten. Das kommt richtig gut 😂
Dr. Harten
Die beiden haben ja auch in echt einen richtig schönen norddeutschen „Zungenschlach“!
Spannend👍
Freut mich sehr für den geheilten Patienten und Hut ab für einen der wenigen Ärzte, die auch über den Tellerrand hinausschauen ❤😊
Oha…so fing es auch bei mir an….erst die Hände und dann die ganzen anderen Gelenke…die gleiche Behandlung von MTX bis Kevzara und bis jetzt Olumiant…dazu noch Nebenbefunde die Krebsbehaftet waren…die letzte sogar mit einer Chemotherapie…und das ganze geht jetzt schon neun Jahre so…und dann lese ich das ….hab auch schon vermutet das es durch eine Borreliose sein könnte aber nie beim Rheumatologen angesprochen…kann mich erinnern bevor das passiert ist das ich da nen Zeckenbiss hatte….wie gesagt das kam aus dem nichts mit den Handgelenken erst rechts dann links..höllische Schmerzen die man nicht beschreiben kann…und dann wurde ich noch als Simulant hingestellt bei ner Onkologin….so hat alles seinen Lauf genommen bis heute…weiterhin schmerzen in allen Gelenken… Arzt sagt ich bin Austherapiert….spreche das beim nächsten Besuch mal an…aber wenn ich sage habe ich im Internet gelesen das wollen sie wahrscheinlich nicht hören….alles gute weiterhin für Dich🤗
Sehr extreme Erfahrungen!
Sag einfach, du hast jemanden getroffen, der dich darauf aufmerksam machte. Aus eigenen Erfahrungen.
Das wäre ja krass, wenn es das bei dir wäre und du das über YT am Ende richtig behandelst bekommst 😮
Bin jetzt schon gespannt, wie ein Flitzebogen- bitte halt uns auf dem Laufenden 😅❤
Und endlich Besserung und Heilung für dich!!
@Erbsensüppchen…ja das werde ich tun….bin jetzt schon gespannt…danke und liebe grüße 🤗
Alles Gute! Leider aich schon 10 Jahre unter inzwischen verschiedensten Symptomen. Man muss Glück haben.
@margotsix3342 leider ist das so…warum sollte ein Rheumatologe auf Borreliose testen dann würde er kein Geld verdienen und schon garnicht wenn se an Studien beteiligt sind so wie mein erster Rheumaarzt…das habe ich so bereut das ich da mitgemacht habe…ich bin da an Berichten rangekommen und was da drinne stand war so nie dargelegt worden von mir….hab mir dann einen anderen gesucht der auch Sportmediziner ist…aber wie gesagt das dominierende bei mir sind die ganzen Nebendiagnosen mit zahlreichen OP in den ganzen neun Jahren vor die ich eigentlich mehr Angst habe als die eigentliche rheumatische Krankheit….selbst wenn es sich rausstellen sollte das es Borreliose ist aber die schlimmste Krankheit kann jederzeit wieder kommen …davor habe ich mehr Angst…solche Chemo hat es in sich…..und das will keiner….aber man arrangiert sich über die Jahre mit dem Rheuma….hab mich damit abgefunden das es so ist…….weiterhin alles gute für dich und danke für deine Antwort 🤗
Jeder, der selber schon mal Borreliose hatte, hätte gleich bei den ersten Szenen auf diese Krankheit getippt. Und jeder, dem die erste Gabe von Antibiotika nicht endgültig geholfen hat, hätte dazu geraten, die Therapie über einen längeren Zeitraum zu wiederholen.
Es ist mir schleierhaft, wieso der arme Patient so lang und so heftig leiden musste. Ich fasse es nicht.
Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie schlecht viele Ärzte arbeiten. Alles was über die klassischen Erkrankungen und deren typische Symptome hinausgeht, führt zu Überforderung. Ich habe selbst immer wieder erlebt, dass die gegen jede Logik handeln und einen super schnell irgendwohin überweisen, damit der nächste Patient ins Zimmer kommt. Das führt dann zu super vielen Terminen, teuren Diagnoseverfahren und am Ende weiß man auch nicht mehr. Die einfachsten Sachen werden aber garnicht erst probiert und auf keinen Fall will man sich mal ein paar Minuten mit den Symptomen beschäftigen und vielleicht mal recherchieren. Macht man das wiederum als Patient, wird man schief angeschaut.
Wer keine anderen Erkrankungen kennt, denkt natürlich bei jedem Symptom, dass mit der eigenen Erkrankung übereinstimmt sofort an die eigene Krankheit. Wäre der typische Ausschlag (Wanderröte) aufgefallen, wäre die Borreliose auch sofort behandelt worden. Hier war aber Rheuma die deutlich naheliegendere Diagnose…
Nicht jeder Arzt ist schlecht, nur weil er das nicht sofort erkennt. Die Borreliose hat sich als Rheuma getarnt und selbst der Test war negativ…
Danke fürs Spoilern
Das hab ichJjahrelang als Podcast gehört! Nun mit Video, schön!
Meine Güte,der Arme Mann😢bin auch chronische Schmerzpatientin, Arthrose,die Schmerzen können einen irre machen, trotz Tabletten.
Er wohnt auf m Land 😂 jaaa… Borreliose ist jetzt nicht so exotisch. Gut, dass der Doc trotzdem dran geblieben ist und dem Patienten geholfen werden konnte. Für mich auch faszinierend, dass der Patient 3(!) Rheumatologen aufsuchen konnte. Bei uns in BW dauert es bis zu einem ersten Termin mindestens 10 Monate…
Außer der Hausarzt hilft nach. Ich durfte innerhalb 4 Tagen zum Rheumatologen. Hatte eine durch meine Schwangerschaft ausgelöste Autoimungeschichte. Cortison hat mir geholfen, konnte es komplett ausschleichen, nachdem die Scheiße nach dem 2. Kind wiedergekommen war.
Ärzte sind aber auch ahnungslos. Ich meine er sieht dass Antibiotika wirken und behandelt dann aber weiter mit Antirheumamitteln obwohl die bereits in der Vergangenheit nicht anschlugen? Was ist das für eine komische Logik? Meine große Hoffnung liegt im Einsatz von KI, die auf größere Datenbanken mit Fallbeschreibungen Zugriff hat. Ärzte haben ja auch viel zu wenig Zeit, sich mit den Problemen eines Patienten zu beschäftigen, ein Termin dauert ja meist nur 10 Minuten. Mustererkennung auf Basis großer Datenmengen ist ja genau das, wo KI punktet.
Das ist auch meine Meinung! Ich schätze die KI dafür sehr. Ich habe mich selbst aufgrund der eigenen Neuroborreliose durchgekämpft und einiges gelernt!
⚠⚠Ouha 8 Jahr her der Beitrag?!!! Ich habe auch so ein seltsames undefinierbares Beschwerdebild. In meinen Augen Mischkollagenose, die Rheumatologin hat sich vor mir aufgebaut wie ein Bär „DAS IST KEINE MISCHKOLLAGENOSE.“ Achso hm, die die Leukopenie und das nicht steigende gar sinkende Hb, Gewebe- und Gelenkschmerzen, die ANA-TiTER, das hohe RNP, tun nur so als ob sie Mischkollagenose sind, was?💥💥😔😫
Lactoseintoleranz bei Gelenkschmerzen? Ich finde es immer wieder äußerst bedauerlich, dass hier die Namen der unfähigen Ärzte nicht dargestellt werden. Diese „Diagnose“ ist ja schon fast kriminell, weil massiv gesundheitsschädigend!
Borellien sollte ein Arzt wissen, haben verschiedene Ruheformen,
Übern Tellerrand schaun ist nicht immer gesund einfach mal dem RBB rübergeben 😮
Wie kann es sein, dass zwei Jahre nienand an eine Borreliose gedacht hat. So selten ist diese Krankheit nun auch nicht.
Was für ein Verlauf, zum Glück konnte er hm geholfen werden.
Hatte selber vor über 20 Jahren einen Zeckenbiss. Nach Entfernung FSME-Impfung erhalten und beobachtet. Gab keine Wanderröte. Über die Jahre ging es mir immer schlechter, habe nur noch Schmerztabletten gefressen gegen die Schmerzen, war nur noch platt, Alltag kaum mehr geschafft. Versucht arbeiten zu gehen, das war alles was möglich war. Ohne Schmerzmittel bin ich nur noch heulend dagelegen. Alles hieß es über Psyche, abnehmen etc. meine Knie waren kurz vor da hilft nur noch eine Op. Da ich aber mich nicht mehr bewegen konnte, natürlich die Schmerzen was anrichteten, habe ich zugenommen. Kam so aber nicht runter. Ja essen war zu der Zeit eine Kompensation. Es glaubte mir ja kaum einer, dass da was ist. Irgendwann meinte selbst die Therapeutin, sie glaubt nun langsam auch dass das eher einen somatischen Auslöser hat.
Dann ging alles schnell: Zahn-OP, prophylaktisch das Antibiotikum Amoxicillin bekommen. Konnte auf einmal laufen wie auf Wolken, Schmerzen wurden besser. Nach der einen Woche wurde es wieder schlimmer. Der Orthopädin das erzählt, dachte vielleicht eine Entzündung. Sie nachgesehen, Bluttests in Auftrag gegeben. Schwach positiver Befund auf Borrelien. Musste das abklären lassen beim Hausarzt. Den hatte ich ja wegen dem wie es mir ging auch belagert. Nachdem ich einmal bei ihm mittags im Wartezimmer eingeschlafen bin, nahm der mich auch endlich ernst. Der nächste bluttest auf Borreliose war dann der dritte schwach positive. Da die Klinik passte, 4 Wochen Doxycyclin. Himmel wie das gewirkt hat. Zuerst wurde alles schlimmer. Dann zum Anfang der vierten Woche hätte ich auf einmal Bäume ausreißen können.
Ja es geht mir besser. Trotzdem scheint was geblieben zu sein. Habe Fibromyalgie, aufgesplittert in zig Diagnosen wie CWP usw. Bin als Schmerzpatient in der Schmerzpraxis. Eine IMST in der Tagesklinik hat einiges bewirkt. Zwischenzeitlich mit Hilfe einer OP – leider war die notwendig, sonst wären meine Knie komplett Ex gegangen – über 75 kg abgenommen. Eine OP beider Knie mit Gonarthrose Grad 4 kann ich mit konventionellen Methoden noch umgehen. Es bleibt täglich ein Kampf, aber es ist kein Vergleich zu vorher. Jetzt kann weiter lernen damit umzugehen, das anzunehmen.
Selbst als Laie ist mir Borreliose schon am Anfang des Films in den Sinn gekommen. Es macht mir etwas Angst, dass die ersten Ärzte nicht einmal auf die Idee gekommen sind.