36 Kommentare zu „Warum Diäten biologisch scheitern: Was beim Abnehmen wirklich hilft“

  1. Vielen Dank für dieses Video. Ich finde schön, dass sich in der Medizin hier etwas bewegt. Ich bin der Meinung, dass Patienten, die das noch können befähigt werden müssen, mit dem Arzt auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten und dem Arzt zuzuarbeiten. Zur Zeit bin ich aber noch damit beschäftigt, einen gordischen Knoten aus Überlastung der Ärzte und Selbsthilfe irgendwie zu lösen. In meinem Fall habe ich die Rolle eines Detektives übernehmen müssen, der in eigener Sache ermitteln muss.

    1. Manche Ärzte empfinden es ja schon als eine Art Blasphemie, wenn Patienten selbst etwas wissen und deshalb Fragen stellen. Auf die der Arzt vielleicht auch gerade keine Antwort kennt… 🎉🎉🎉

  2. Tip Nummer 1 : das böse Zeug nicht im Haus haben. Wer erst los gehen muss hat eine Chance darauf die Kontrolle zurück zu gewinnen wenn eine Attacke kommt.

    1. Kann ich so nicht unterschreiben. Ein strikes Verbot von „bösem zeug“ aller Art führt nur dazu, dass irgendwann der Jojo Effekt richtig hart zuschlägt.
      Man sollte sich überhaupt nichts verbieten. Unter ein paar Voraussetzungen darf man alles essen.

      1. Man hat die Menge unter Kontrolle

      2. Man hat ansonsten ein gesundes Ernährungsprofil

      3. Man hat genug Bewegung

      4. Man kann und sollte sich auch mal gehen lassen können. Wenn dies vielleicht alle zwei Wochen mal passiert zerstört das keineswegs die Kalorienbillanz der vorangegangenen Tage.

      5. Sollte man trotzdem mal die Kontrolle an einem ungünstigen Tag verlieren kann man die Kalorien an anderer Stelle sparen.
      Wenn ich mittags beispielsweise eine Tafel Schokolade und ein paar Chips gegessen habe dann mache ich mir abends keine Pizza oder schnitzel mehr, sondern einen kalorienarmen Salat mit Thunfisch. Und schon ist der Tagesdurchschnitt wieder ausgeglichen

  3. Adipositas Stufe 4 war bei mir. Inzwischen bin ich nur noch leicht übergewichtig.
    54kg habe ich abgenommen.
    Blutzucker normal. Ich war mal über 19 mmol. BMI von 27.
    Ich habe einen Professor der Endokrinologie und eine Ärztin. Ich bin so dankbar!

    Auslöser bei mir waren 15 Jahre smb während meiner Kindheit. Übergewicht war danach mein: „Komm mir nicht zu nahe!“

    Als erstes habe ich über eine längere Zeit mein Ernährungsmuster verändert und das bleibt weiterhin …
    Mein Endokrinologe hat mir im März 26 Mounjaro verschrieben – 5 Monate später erkannte er mich beinahe nicht mehr 😉.
    Nächstes Jahr übernimmt dies dann meine Ärztin.

  4. Danke für dieses Video. ❤
    Endlich, ENDLICH wird Adipositas als das gesehen, was es ist: Eine chronische, nicht heilbare Stoffwechselerkrankung. Aber es wird wohl noch lange dauern, bis das beim ewig gestrigen Wenigeressenmehrbewegen-Ottonormaldünnen angekommen ist … siehe: Comment Section 🙄

  5. Ich bin voll in Prämenopause,da schläft man kaum durch geschweige 7 stunden und die Hormonschwankungen bringen auch gerne Heißhunger oder eben zu viel Kilos….das wäre auch mal ein Thema was mich intetessieren würde…aber ja Bewegung und FDH ist immer gut- mit Genuß zwischendrinn..glg

    1. Vllt versuchst du mal etwas dagegen zu nehmen was dich ausgleicht, es gibt TOLLE pflanzliche Produkte die wirklich unterstützend helfen. Die zaubern nichts WEG aber sie helfen
      Ich bin 51 aktuell voll drin, habe vor 5 Jahren angefangen abzunehmen, bin jetzt bei minus 45 kg, halte problemlos und esse ALLEs nur anders wie früher
      VERZICHT ist kein Thema
      Ich schlafe wieder gut und habe ansonsten auch weniger Probleme
      NATÜRLCIH ist jeder anders aber einen Versuch ist es wert

    2. Ich empfehle das wirklich geniale Buch „Woman on Fire – alles über die fabelhaften Wechseljahre“ der deutschen Ärztin Sheila de Liz. Es ist lustig geschrieben und wertet die aktuelle Forschungslage trotzdem toll aus. Wurde mir von meinem Gynäkologen empfohlen und hat bei mir wirklich alles verändert (zum Beispiel schlafe ich wieder gut).

  6. Ich schaue ihre Videos schon seit vielen Wochen und etabliere immer mehr gesunde Muster in meinen Alltag. Ich habe bereits seit vielen Jahren immer wieder Probleme mit dem Gewicht und befinde mich gerade im weiteren Umbruch. Vielen Dank für dieses Video. Ich kann es nur bestätigen. Man weiß wohl was gesund ist und man weiß auch was richtig ist aber die Umsetzung funktioniert nicht. Problem ist vielschichtig. Mein Hausarzt kommt mir immer mit Kalorien zählen, Sport machen. Er hat sich jetzt dazu herab gelassen, mir eine Überweisung zu einer Adipositassprechstunde auszustellen ohne mir aber sagen zu können, wo ich damit jetzt hin muss. Eine Anlaufstelle habe ich nach vielen frustrierenden Stunden Recherche nun gefunden. Dort werde ich auch vorstellig werden aber die Situation und der Wille zur weiteren Veränderung, bringen mich jetzt dazu mir online Hilfe zu suchen, um an die richtige Abnehmspritze zu gelangen. Ihre Videos helfen mir beim Wandel sehr und ich danke ihnen sehr für ihre Aufklärung und ihre Mühen. Mir helfen sie mit jedem Video ein Stück weiter. Ganz toll!

  7. Also es ist nun schon über zwei Jahre her wo ich azs eigener Kraft 30kg abgenommen habe. Hätte ich nach meiner Goldnetzop nicht die Notbremse gezogen, wäre ich heute vielleicht auch Adipös. Bin 179cm groß und wiege ca 65kg. Doch ich habe damals keine Diät gemacht, sondern eine Ernährungsumstellung. Welche ich bis heute auch durchhalte. Ich esse täglich 500g Gemüse sowie dreimal in der Woche Fisch oder Fleisch. Trinken tuhe ich Wasser oder ungesüßte Tees. Aber ich gönne mir auch mal ein Naschili oder ein Stück Kuchen.

  8. Bei ausnahmslos JEDEM Arzt hört man immer das gleiche.
    „Nehmen Sie erstmal ab, dann wird auch xy besser. “
    Oder
    „Ist ja auch kein Wunder, bei dem Gewicht! “
    Oder
    „Wenn ich so Fett wäre wie Sie, wäre ich auch Krank“
    Oder
    „Schonmal mit Bewegung versucht? “
    Oder
    „Selbst Schuld, können froh sein, das die Kasse Ihnen überhaupt noch was gezahlt! “
    Oder
    „Sie sind SO nur eine Last für das Gesundheitssystem“

    Freitag hab ich einen Termin bei einem neuen Kardiologen, bin gespannt was der mir sagt.
    Habe seit meinem letzten Arztbesuch 20 Kilo abgenommen, bin aber unbestritten immernoch 25 Kilo zu schwer.

  9. Ich war in einer der Praxen in meiner Nähe. Hohe Zuzahlungen, nur vier Programme, von denen drei sofort ausschieden, weil die Shakes nicht vegan waren und für Ozempek der BMI nicht hoch genug ist. So blieb von allen nur die Praxis eigene Ernährungsberatung mit BI-Messung und einer Zuzahlung von um die 500 Euro. Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse in Höhe und ob überhaupt unklar. Was blieb, war das Gefühl in eine Schublade gepresst zu werden. Nicht individuelles, nur vorgefertigtes. Also irgendwie doch allein klar kommen. Sehr ernüchternd.Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr in die Analyse geht, was genau bei mir los ist.

    1. @janine_siegenthaler

      Such mal nach einem Ernährungscoaching. Die gehen 1’000x besser auf Dich individuell ein als Arztpraxen. Habe es auch dank einem Coaching geschafft! z.B. Tom Hardt oder Michael Dötsch (findest Du auch hier auf YouTube) oder Viola Borngräber (findest Du sonst im Internet oder auf Instagram).

  10. Bin von 120kg auf 68kg rumter. Halte das Gewicht seit beinahe 10 Jahren. Und nein, für mich war es nie leicht und ist es auch auch immernoch nicht. Ständige Selbstkontrolle. Ständig in Bewegung sein. Ich ernähre mich sehr gesund, aber Food Noise ist mein regelmäßiger Begleiter. Wenn ich mal nen stressigen Monat habe, in dem ich es nicht schaffe, mehrmals die Woche Sport zu machen, geht die Waage direkt wieder hoch. Menschen, die ihr ganzes Leben lang normalgewichtig waren und sich nie dafür anstregen mussten, sollten bei diesem Thema ehrlich gesprochen einfach die Schnauze halten. Esstörungen und Adipositas sind keine Hirngespinste, sondern reale Krankheiten.

  11. Ich hasse es, wenn Leute über andere Menschen urteilen, weil diese Übergewicht haben. Und selbst handelt es sich dann dabei oft um Menschen, die selbst gern snacken und nicht darauf verzichten könnten oder es nicht schaffen mit Alkohol oder dem Rauchen aufzuhören. Es ist so schwer selbst kleinste Verhaltensweisen abzustellen, die einen alltäglich begleiten und viel leichter überwunden werden könnten. Das Gehirn und der Körper sind einfach ausgedrückt „falsch“ programmiert und ich kann mir vorstellen, dass Menschen die anfällig für solche Muster sind auf der anderen Seite auch besonders willensstark und fokussiert und kreativ sein können.

    1. Genau, ich habe an einem Abnehmprogramm teilgenommen, wo man 8 Wochen nichts essen durfte und nur Shakes trinken sollte. Meine Gruppe und ich haben das alle durchgezogen. Und genau die Leute, die einem Willsenschwäche unterstellen sagen dann „das könnte ich niemals“. Ich würde sogar sagen, Dicke Menschen haben mehr Willenskraft, weil sie ja jeden Tag immer mit sich selbst kämpfen müssen.

  12. Danke für dieses Video…leider kann meine Mutter das nicht mehr sehen, die mich Jahrzehntelang deswegen als jemand eingestuft hat, die einfach keine Disziplin hat…Sport und gesundes Essen waren für mich aber kein negativ besetztes Thema. Man kann trotz Sport und trotz gesundem Essen auch zunehmen, wenn man sehr viel davon isst, geht das problemlos. 🙄😬
    Die Menopause und ein extrem stressiger Job haben dann alles komplett aus dem Lot geworfen. Ich konnte fast nicht mehr laufen, dank Arthrose und musste mir etwas einfallen lassen. Das war dann der Beginn der Behandlung mit Mounjaro und der Beginn eines neuen Lebens. Denn damit habe ich erstmals zwei Dinge wirklich erlebt. 1. wie krank ich eigentlich war und 2. wie sich jemand fühlt, der diese Krankheit nicht hat. Gesundes Essen und Training sind nicht meine Probleme…die Menge, die ich essen kann jedoch schon, auch aufhören oder nur essen wenn man es braucht (Hunger haben ist bei Adipositas ja kein echtes Gefühl mehr…das hat man da ja praktisch immer), alles Sachen, die ich erst durch die Spritze wieder bearbeiten und erkennen konnte.
    Jetzt über 40 kg später, bin ich auf Erhaltungsdosis und arbeite daran, dass mein Gewicht dauerhaft da bleibt, wo es bleiben soll. Leider hat sich mein Körper auch noch eine Alternative gesucht, wie er mich ärgern kann und ich habe Rheuma entwickelt. Wobei ich vermute, ich hatte das schon länger und habe einige Schmerzen einfach meiner Arthose zugeschrieben und nichts weiter unternommen, denn die Zerstörungen in den Gelenken deuten darauf hin, dass ich das schon länger habe. Aber egal, auch das hab ich jetzt im Griff, nur werde ich langsam zum Nadelkissen 😬😆, weil auch das Rheumamittel gespritzt werden muss 😂

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