Nun, in den Medien bzw. von Ärzten und Ärztinnen ist oft zu hören, dass besonders Frauen in den Wechseljahren von Osteoporose oder Erkrankungen der Gelenke betroffen sind. Vermutlich liegt das an der Häufigkeit es Auftretens aufgrund des Schwächerwerdens bzw. Ausbleiben des Hormons Östrogen. Auch wenn wir Männer uns mit solchen Erkrankungen wohl in der Minderheit befinden, würde ich mich freuen, hier weitere Erkenntnisse zu erlangen. Diskutiert wird z. B. der Zusammenhang zwischen der (langjährigen) Einnahme von Schilddrüsenhormonen und dem Entstehen von Osteoporose. Das möglicherweise unabhängig vom Geschlecht. Beim Mann könnte außerdem das Hormon Testosteron eine Rolle spielen. Z. B. bei Mangel. Hormonersatztherapien können allerdings mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden sein wie Verkleinerung der Hoden oder Erhöhung der Risiken für Prostatakrebs. Ich nehme an, dass diese Zusammenhänge erst in diesen Jahren erforscht werden. Es wäre interessant, mehr darüber zu erfahren und nicht immer „nur“ (natürlich ist das wichtig) über den Zusammenhang Frau-Knochen- bzw. Gelenkerkrankungen zu berichten. Vielen Dank!
Ich hatte das auch, allerdings aus anderem Grund….Aber im Zuge der Diagnose habe ich erfahren dass zB in Japan die Frauen die solche Beschwerden haben immer sofort eine Hormontherapie erhalten…mit Erfolg. Oft werden auch Frauen mit Rheuma diagnostiziert obwohl ihnen eigentlich nur die Hormone fehlen. Toll dass ihr das öffentlich berichtet ❤❤❤
Sehr interessantes Video. Bei mir liegt die Ursache an dem Östrogenmangel an einem Brustkrebsmedikament, dessen Aufgabe es ist, das Östrogen „wegzufangen“. Da wäre es also kontraproduktiv, es über Gel wieder zuzuführen. Leider, denn die Muskel- und Gelenkschmerzen sind schon sehr belastend.
Mein Frauenarzt sagte mir, das Östrogen nur für Osteoporose in den Knochen während der Wechseljahren sorgt, nicht das es auch den Knorpel unterstützt! Wegen dem Gelenkschmerzen bin ich extra zum Frauenarzt um es abzuklären und jetzt kann es doch damit zusammenhängen 🙄 Ich fühle mich verar…
Durch Krafttraining und wandern und Streching mit Ernährungsumstellung habe ich alle Beschwerden selber geheilt. Ja nicht zum Arzt die machen mehr kaputt.
Vor 50 Jahren galt Östrogen noch als das „Wundermittel“ und wurde vielen Frauen während und nach den Wechseljahren verschrieben. Hält auch jung und hilft Calcium in die Knochen einzubauen.
Wenige Jahre später: Ach du meine Güte, das Zeug ist doch krebserregend. Seitdem gibt es auch mehr Frauen mit Osteoporose und sie müssen natürlich auch die Hitzewallungen aushalten.
Der Arzt meiner Mutter bekam schon die Panik als ich ihm sagte er soll meiner Mutter gefälligst Östrogen verschreiben, Oestrogel ist gut. Am Ende hat er es aber doch gemacht.
Mit 48 Jahren bin ich an östrogeninduziertem Brustkrebs erkrankt. Eine Woche nach Beginn der Antihormontherapie hatte ich neben massiven Wechseljahresbeschwerden 24 Std am Tag Schmerzen in den Muskeln und Gelenken.
Den Zusammenhang mit dem gravierenden Östrogenmangel konnte mir damals keiner erklären.
Der Orthopäde diagnostizierte Impingementsyndrom in der Schulter ( ich konnte keine Jacke anziehen ohne starke Schmerzen, der Arm blockierte richtig ), Tennisellenbogen, Arthrose in Knien und Hüften, Karpaltunnelsyndrom, Schnappfinger usw. Er riet mir zu mehreren OPs.
Eine Östrogentherapie ist für mich und andere Betroffene ja nicht geeignet.
Was mir geholfen hat: Dehnen, Tai Chi, Walken , Fahrradfahren, Skilanglauf statt Abfahrt, Schwimmen, Wärme ( Infrarotkabine, Therme ) und einseitige Belastungen vermeiden ( Hanteln, schwere Taschen schleppen, Kraftsport etc. )
Nach 5 Jahren habe ich in Absprache mit meiner Ärztin die Antihormontherapie beendet.
20 Jahre später bin ich immer noch nicht operiert, habe keine Schmerzen mehr und kann jede Sportart ausüben, die mir Spaß macht.
Ich finde es interessant, dass es immer noch zu wenige Studien gibt, welche die Frau in den Mittelpunkt stellt. Frauen reagieren aufgrund der Hormone anders als Männer z.B. auf Medikamente. Es ist komplizierter in den Studien und wird aus wirtschaftlichen Gründen (nehme ich an) nicht gemacht. Dabei wäre es wichtig.
Wenn ich mit dem Thema zum Frauenarzt gehe, schmeißt der mich raus. Ich musste sogar meine bioidentischen Hormone bei einem 400 km entfernten Privatarzt verschreiben lassen, damit mein Arzt sie mir endlich auch verschreibt.
Aktuell habe ich eine Kapselentzündung in der Schulter. Die Heilung dauert ein bis drei Jahre!
Ein Bericht über Medical Gaslighting bei Frauen in der Medizin ist mal angebracht, es ist höchste Zeit dafür !!!
Spannendes Thema, ich habe gehört, dass da noch viel mehr Sachen mit dem Östrogenmangel zusammenhängen, ein erhöhter Cholesterinspiegel z.B.
Für Frauen muss definitiv viel mehr geforscht werden, unser Körper ist „dank“ der Hormonschwankungen doch etwas komplexer, als der der Männer. Da wir ja unter anderem eh länger und damit „viel zu lang“ leben, scheint da egal zu sein.
Es wäre schön, eine umfassende Sendung über das, was ein Östrogenmangel alles anrichtet oder anrichten kann, zu sehen.😊
Habt ihr Probleme mit Hüfte oder Schultern? Was hilft euch dagegen?
Nun, in den Medien bzw. von Ärzten und Ärztinnen ist oft zu hören, dass besonders Frauen in den Wechseljahren von Osteoporose oder Erkrankungen der Gelenke betroffen sind. Vermutlich liegt das an der Häufigkeit es Auftretens aufgrund des Schwächerwerdens bzw. Ausbleiben des Hormons Östrogen. Auch wenn wir Männer uns mit solchen Erkrankungen wohl in der Minderheit befinden, würde ich mich freuen, hier weitere Erkenntnisse zu erlangen. Diskutiert wird z. B. der Zusammenhang zwischen der (langjährigen) Einnahme von Schilddrüsenhormonen und dem Entstehen von Osteoporose. Das möglicherweise unabhängig vom Geschlecht. Beim Mann könnte außerdem das Hormon Testosteron eine Rolle spielen. Z. B. bei Mangel. Hormonersatztherapien können allerdings mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden sein wie Verkleinerung der Hoden oder Erhöhung der Risiken für Prostatakrebs. Ich nehme an, dass diese Zusammenhänge erst in diesen Jahren erforscht werden. Es wäre interessant, mehr darüber zu erfahren und nicht immer „nur“ (natürlich ist das wichtig) über den Zusammenhang Frau-Knochen- bzw. Gelenkerkrankungen zu berichten. Vielen Dank!
Ich hatte das auch, allerdings aus anderem Grund….Aber im Zuge der Diagnose habe ich erfahren dass zB in Japan die Frauen die solche Beschwerden haben immer sofort eine Hormontherapie erhalten…mit Erfolg. Oft werden auch Frauen mit Rheuma diagnostiziert obwohl ihnen eigentlich nur die Hormone fehlen. Toll dass ihr das öffentlich berichtet ❤❤❤
Fördern Hormone Krebs??? Am Besten immer mit dem Frauenarzt klären!!!❤❤❤
Sehr interessantes Video. Bei mir liegt die Ursache an dem Östrogenmangel an einem Brustkrebsmedikament, dessen Aufgabe es ist, das Östrogen „wegzufangen“. Da wäre es also kontraproduktiv, es über Gel wieder zuzuführen. Leider, denn die Muskel- und Gelenkschmerzen sind schon sehr belastend.
Mein Frauenarzt sagte mir, das Östrogen nur für Osteoporose in den Knochen während der Wechseljahren sorgt, nicht das es auch den Knorpel unterstützt! Wegen dem Gelenkschmerzen bin ich extra zum Frauenarzt um es abzuklären und jetzt kann es doch damit zusammenhängen 🙄 Ich fühle mich verar…
Vor 50 Jahren hättest du es einfach so verschrieben bekommen. Heutzutage tritt der bei Ärzten die Panik ein wenn sie es verschreiben sollen.
@live_long_and_prosperja, es geht nur noch ums Geld.. !
..wie viele andere Frauen auch 😮
Durch Krafttraining und wandern und Streching mit Ernährungsumstellung habe ich alle Beschwerden selber geheilt. Ja nicht zum Arzt die machen mehr kaputt.
Yep, ich hatte jahrelang Probleme mit dem Knie. Womit gings weg? Muskelaufbau.
Hi, darf ich fragen, welche Ernährungsform du dann gewählt hast?
Vor 50 Jahren galt Östrogen noch als das „Wundermittel“ und wurde vielen Frauen während und nach den Wechseljahren verschrieben. Hält auch jung und hilft Calcium in die Knochen einzubauen.
Wenige Jahre später: Ach du meine Güte, das Zeug ist doch krebserregend. Seitdem gibt es auch mehr Frauen mit Osteoporose und sie müssen natürlich auch die Hitzewallungen aushalten.
Der Arzt meiner Mutter bekam schon die Panik als ich ihm sagte er soll meiner Mutter gefälligst Östrogen verschreiben, Oestrogel ist gut. Am Ende hat er es aber doch gemacht.
Mit 48 Jahren bin ich an östrogeninduziertem Brustkrebs erkrankt. Eine Woche nach Beginn der Antihormontherapie hatte ich neben massiven Wechseljahresbeschwerden 24 Std am Tag Schmerzen in den Muskeln und Gelenken.
Den Zusammenhang mit dem gravierenden Östrogenmangel konnte mir damals keiner erklären.
Der Orthopäde diagnostizierte Impingementsyndrom in der Schulter ( ich konnte keine Jacke anziehen ohne starke Schmerzen, der Arm blockierte richtig ), Tennisellenbogen, Arthrose in Knien und Hüften, Karpaltunnelsyndrom, Schnappfinger usw. Er riet mir zu mehreren OPs.
Eine Östrogentherapie ist für mich und andere Betroffene ja nicht geeignet.
Was mir geholfen hat: Dehnen, Tai Chi, Walken , Fahrradfahren, Skilanglauf statt Abfahrt, Schwimmen, Wärme ( Infrarotkabine, Therme ) und einseitige Belastungen vermeiden ( Hanteln, schwere Taschen schleppen, Kraftsport etc. )
Nach 5 Jahren habe ich in Absprache mit meiner Ärztin die Antihormontherapie beendet.
20 Jahre später bin ich immer noch nicht operiert, habe keine Schmerzen mehr und kann jede Sportart ausüben, die mir Spaß macht.
Was hat man mich mit Cortison vollgepumt bei meinem Schulterschmerzen…😢
Mein empathischer Orthopäde stellte die Diagnose „Alter“. 😂
Danke für den Beitrag🫶
Ich finde es interessant, dass es immer noch zu wenige Studien gibt, welche die Frau in den Mittelpunkt stellt. Frauen reagieren aufgrund der Hormone anders als Männer z.B. auf Medikamente. Es ist komplizierter in den Studien und wird aus wirtschaftlichen Gründen (nehme ich an) nicht gemacht. Dabei wäre es wichtig.
Frauen haben keine Lobby, ⚡😪Männer schon …
Wenn ich mit dem Thema zum Frauenarzt gehe, schmeißt der mich raus. Ich musste sogar meine bioidentischen Hormone bei einem 400 km entfernten Privatarzt verschreiben lassen, damit mein Arzt sie mir endlich auch verschreibt.
Aktuell habe ich eine Kapselentzündung in der Schulter. Die Heilung dauert ein bis drei Jahre!
Ein Bericht über Medical Gaslighting bei Frauen in der Medizin ist mal angebracht, es ist höchste Zeit dafür !!!
Spannendes Thema, ich habe gehört, dass da noch viel mehr Sachen mit dem Östrogenmangel zusammenhängen, ein erhöhter Cholesterinspiegel z.B.
Für Frauen muss definitiv viel mehr geforscht werden, unser Körper ist „dank“ der Hormonschwankungen doch etwas komplexer, als der der Männer. Da wir ja unter anderem eh länger und damit „viel zu lang“ leben, scheint da egal zu sein.
Es wäre schön, eine umfassende Sendung über das, was ein Östrogenmangel alles anrichtet oder anrichten kann, zu sehen.😊
Da helfen oft nur Privatärzte, „normale“Gynäkologen haben da oft keine Ahnung.
DHEA und Progesteron ist auch noch wichtig.
Was ist denn die Theorie des Orthopöden, wodurch sich der Kalk aufgelöst haben soll?