51 Kommentare zu „Neue US-Ernährungsleitlinie: Jetzt machen Alle diesen Fehler!“

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    1. @heinadannemann7087

      Viel spannender als die Form der US-Pyramide ist doch die jetzt in den USA aufgeworfene Frage, ob Saatöle, u.a. Rapsöl, durch die Oxidation der mehrfach undgesättigten Fettsäuren gesundheitlich viel mehr Schaden als Nutzen bringen

    2. @heinadannemann7087 hab ich mich auch gefragt. Es wird ja mittlerweile oft vor den hochverarbeiteten Pflanzenölen gewarnt. Was ist da dran?
      Man könnte in den meisten Fällen Olivenöl verwenden, mal vom Frittieren und scharfem anbraten abgesehen.

  2. Grundsätzlich ist die Pyramide ziemlich gut, allerdings muss man sich schon etwas mit Ernährung auskennen um sie richtig einordnen zu können, aber das gilt eigentlich immer.
    Ich denke es ist schon jedem klar das man nicht genau so viel Fleisch wie Gemüse essen soll, auch wenn die beide oben stehen.
    Ich bin aber sehr froh das Protein endlich höher gestuft wird, in Deutschland gilt leider immer noch 0.8g pro kg Körpergewicht, das ist deutlich zu wenig für jeden Menschen.
    Ich arbeite selbst in einer Klinik und dort wird den Patienten immer noch 0.8 Protein vorgegeben weil die DGE das eben so vorgibt.

    1. Sind es wirklich 0.8 Protein oder noch viel wehniger !? In Altenheime ist es schon extrem wie wehnig man auf die Ernährung schaut !

    2. @samydeluxmedia Das stimmt leider, die Ernährung in den Altersheimen ist eine Schande für unsere Gesellschaft.
      Krankenhäuser sind leider auch sehr schlimm.

    1. @peterpeterpeterpeter12 Ja, bei dem Punkt war ich auch kurz irritiert. Danke, dass du es benennst. Dinkelvollkornbrot wäre also zu bevorzugen, nicht Dinkelbrot.

    2. @timothypotter5981

      @sil9023 Halte ich für unwahrscheinlich, da das schon ein Essentieller Unterschied ist, ich glaube eher das er sich unbeabsichtigt verallgemeinernd ausgedrückt hat, eben weil es so offensichtlich ist.
      Darauf sollte er achten, das er das aktiv durch einander bringt halte ich für sehr unwahrscheinlich und andere Videos in der Vergangenheit haben das eigentlich auch gezeigt.

    3. @berndhutschenreuther8342

      Das Problem: es wird fast nie alles gesagt, sondern es sind wohlklingende Vorurteile. Es hängt sehr vom Gesundheitszustand ab und von Relationen. Die werden fast nie benannt, oder extrem vereinfacht. Ich bin durch die falschen Angaben unserer Ernährungspyramide immer dicker geworden. Bei einer Bekannten von mir war es noch extremer. Sie aß fast nur noch Obst. Um Abzunehmen. Der amerikanische Ansatz ist vom Prinzip her klarer, einfacher und entspricht eher meinen Erfahrungen an mir selbst. Ich befolge ihn seit fast 10 Jahren im Prinzip. Das Ergebnis: Stabil weniger Gewicht, Zuckerwerte verbesserten sich und insgesamt fühlte ich mich wohler. Und deshalb habe ich ihn sofort verstanden.
      Was Statistiken betrifft: Man muss vorsichtig sein. Ich vertraue keinen mehr, die auf Erinnerungen und Selbstbild beruhen.
      Im Wesentlichen vertraue ich denen, wo echte Messungen stattfinden, also nicht nur ein Lebensmittel. Und auch „Nichtlebensmittel“, wie Zigaretten. (Da zählt leider auch Passivrauchen dazu).

  3. Vorschlag (Kommentar):
    Ich finde, die DGE sollte sich auf das konzentrieren, wofür sie da ist: eine am Menschen orientierte Ernährungsgesellschaft – basierend auf Gesundheit, Verträglichkeit und wissenschaftlicher Klarheit.
    Wenn Empfehlungen wie „weniger Fleisch“ vor allem mit Wirtschaft, Tierwohl oder Umweltschutz begründet werden, wirkt das auf mich wie eine Vermischung von Themen. Das sind wichtige Bereiche – aber sie gehören für mich nicht in den Kern einer Ernährungsberatung.
    Ernährungsempfehlungen sollten in erster Linie sagen: Was tut dem Menschen gut – und warum? Alles andere ist Zusatz, nicht Hauptgrund.

    1. @tingeltangelkris

      Weniger Fleisch bzw. gar kein Fleisch wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Fleisch steht im bewiesenen Zusammenhang mit etlichen Krankheiten.

    2. @tingeltangelkris

      ​@Sonnenblume1974etliche Studien und Artikel gibt’s bei der Google Suche „weniger Fleisch Gesundheit Studie“, eine hab ich dir verlinkt.

    3. @TobiFlaschAquaVlogs

      @tingeltangelkris dann schau doch mal ob diese angeblichen Krankheiten auch in Kulturen mit wenig bis keinem Pflanzenkonsum verbreitet sind. Rotes Fleisch ist die artgerechte Ernährung von Homo Sapiens. Es wäre schon eigenartig wenn wir die einzige Spezies wären die von ihrer artgerechten Nahrung krank wird.

    4. @tingeltangelkris

      ​@TobiFlaschAquaVlogsFleisch ist nicht artgerecht für den Menschen. Unser Gebiss ist zum Mahlen von Nahrung gedacht, nicht zum reißen. Unser Darm ist auf pflanzliche Kost ausgelegt, sonst wäre der kürzer.

      Du kannst Fleisch in deinen Speiseplan aufnehmen, genauso wie fast food, Alk, Unmengen an Zucker – aber alles halt nicht gesund.

  4. @andreaklenner7675

    Könnte es sein, dass diese Grafik gar nicht als Pyramide gemeint ist, sondern als gleichschenkeliges Dreieck. Focus liegt damit auf Proteinen, Gemüse und etwas weniger Getreide…? Das würde ich als recht gesund empfinden. Just my 2 Cent

    1. Das ist ein super interessanter Gedanke! Da wir aber alle seit Jahrzehnten auf das Konzept Pyramide trainiert sind, erscheint mir die Form eines Dreiecks zur Illustration von gleichwertigen wichtigen Lebensmittelgruppen sehr unglücklich gewählt… da bräuchte es vielleicht einen Kreis als symbolischen Teller, drei Säulen oder etwas anderes.

    2. Genau, ich habe zuerst an die Leserichtung gedacht, von links oben und dann nach rechts. Führt aber zum selben Ergebnis. Man ist satt, bevor man bei den Whole Grains angekommen ist 🙂

    3. Das wäre die Empfehlung aus der Blood-Sugar Health Community, die mir echt geholfen hat als die deutschsprachige Info keinen Rat wusste.

    1. @Dealbruder nun, wie gesund du wirklich bist das weißt Du tatsächlich gar nicht 100% genau und ein Jahr ist jetzt auch nicht viel. Lass uns mal nach 20 30 oder 50 Jahren deine Annäherung drüber reden, dann wissen wir wie „gesund“ diese Ernährungsform ist.

  5. Für mich ist das wieder das typische USA-Bashing, was aktuell total üblich in Deutschland ist. Anstatt mal mit den positiven Aspekten der neuen US Food Pyramide anzufangen, wird mit schlechten Dingen begonnen. Für mich ist die wichtigste Änderung, dass hochverarbeitete Lebensmittel (Ultra-Processed Foods, UPF) jetzt sind schlecht. 50 Jahre lang galt, hochverarbeitete Getreideprodukte sind die Grundlage der Ernährung. Man braucht sich die Amerikaner nur mal anzuschauen, dann weiß man, es war die falsche Richtung. In US-amerikanischen Supermärkten sind bis zu 75 % der angebotenen Lebensmittel hochverarbeitet (Ultra-Processed Foods, UPF). Diese Produkte dominieren die Regale, insbesondere in den mittleren Gängen, und machen mehr als 50 % der durchschnittlichen Kalorienzufuhr der Amerikaner aus. Das ist ein erhebliches gesundheitliches und gesellschaftliches Problem. Jetzt wird erstmals explizit dazu aufgerufen, diese hochverarbeitete Lebensmittel zu meiden!

    1. Ich fand die Analyse eigentlich sehr ausgewogen und sachlich. In den Medien kam das für mich ganz anders rüber, da wurde hauptsächilch die irreführende Grafik in den Vordergrund gestellt. Die neuen Empfehlungen haben zwar Fehler/Defizite, sind aber wesentlich besser, als die Grafik vermuten lässt.
      WIe lang UPF drin waren, habe ich nicht verfolgt, aber dass jetzt davon abgeraten wird, finde ich super. Da stimme ich dir zu, das hätte man durchaus betonen können.

    2. @Selioss Ich gehe stark davon aus, dass es auch in der Vergangenheit nicht Teil der Empfehlung war hochverarbeitete Lebensmittel zu konsumieren…

    3. @AlextheDancer In der klassischen Food Pyramide bildete Getreide das Fundament, wobei nicht zwischen Vollkorn und raffinierten Produkten unterschieden wurde. Das gilt heute als fataler Fehler, da es den massiven Konsum von hochverarbeiteten Kohlenhydraten (wie Weißbrot und Zucker-Zerealien) legitimierte und die Adipositas-Epidemie auslöste. Die Amerikaner waren viel schlanker fürher! Und natürlich gab es schon immer eine Getreide-Lobby!

  6. ich finde die gesamte Pyramide eigentlich akzeptabel im Vergleich zu dem was Amerikaner normalerweise verschlingen…icecream,pizza,burger ,Sodas und Saucen

  7. 1. Bewusst zu festgelegten Zeiten an einem Tisch essen.
    2. Langsam essen.
    3. Gut und lange kauen.
    4. Zu jeder Mahlzeit Gemüse oder Obst.
    5. Nur Wasser oder ungesüssten Tee als Getränk.

    1. 1. Keinen Müll essen. Kein Fastfood, kein Weissbrot oder andere Weissmehl Produkte, keine Getränke mit Zucker, keine Fruchtsäfte, kein verarbeitetes Fleisch.
      2. Kohlenhydratmenge und Proteinmenge an Gewicht und Bewegung anpassen.
      Dann erst das, was du geschrieben hast.

  8. Zur empfohlenen Eiweissmege: Wie soll diese Menge ohne tierische Produkte abgedeckt werden? Es geht ja um die Zufuhr aller essentiellen u weiteren Aminosäuren. Die Bioverfügbarkeit pflanzlicher Proteine ist leider viel geringer als bei tierischen. Ich würde mir von einer DGE tatsächlich Leitlinien für eine gesunde Ernährung wünschen und eine Gesellschaft, die konsequent an der besten Umsetzung im Sinne aller Lebewesen arbeitet.

  9. Das Video ist wie immer gut. Aber das Thumbnail in Verbindung mit dem Titel … Nicht so gut. Das kostet den Kanal meiner Meinung nach ein Stück weit die Seriosität, die ihn auszeichnet.

  10. Auch wenn ich die Grafik im Kontrast zu den im großen ung ganzen gar nicht so üblen Empfehlungen sehr Irreführend finde, muss ich doch positiv anmerken, dass es gar keinen Bereich für „sehr selten/sehr wenig“ gibt, so wie bei uns das kleine Eck mit Fast Food, Süßem und UPF.

  11. Die Aufteilung der Einflussfaktoren für die DGE Empfehlungen bei 17.30 min hat mich erschrocken. Wie würden die Empfehlungen aussehen, wenn ausschließlich Gesundheit berücksichtigt würde? Dazu ein video oder ein Link zu einem wissenschaftlich fundierten Artikel oder Buch wäre super. Weiß da jemand etwas?

  12. Wünschenswert wäre es auch in Kliniken auf vernünftige, gute Kost zu achten. Da habe ich schon viel Schlechtes erlebt. Gerade für die Genesung sehr wichtig!

  13. Wir ernähren uns schon zwei Jahre nach dieser Pyramide was uns sehr gut bekommt. Wer die ganze Diskussion in den USA verfolgt hat, weiß, dass mit dem Fleisch vor allem ‚ ground fed beef‘ also Weidevieh gemeint ist, kein Mastvieh aus dem Stall. Auch gibt es seit Jahren die ’no seed oil‘ Diskussion zu der es auch zahlreiche Studien gibt. Der Konsum von raffinierten Pflanzenölen, die ja überwiegend eingesetzt werden, soll wesentlich schlechter sein für den menschlichen Körper als das Kochen mit gesättigten, altmodisch tierischen Fetten. Thema Transfette und Rückstände aus dem Herstellungsprozess. Dann lieber nur wenig Pflanzenöl aber kaltgepresst und hochwertig im Salat. Ergänzt wird das ganze durch wenige hochwertige Kohlenhydrate, Bioeier und wild gefangenem Fisch mit viel Gemüse, alles ohne Zucker versteht sich. Ich glaube in Deutschland werden auch noch viel zu viele Backwaren mit Pflanzenöl und Zucker gegessen.

  14. @Genussohneverlust

    Habe schon immer auf mein Bauchgefühl gehört nicht auf irgendwelche dubiosen Empfehlung. Das fühlt sich am besten an 🙏💪💚

  15. Im Prinzip halte ich den Ansatz für garnicht mal so dumm. Wir essen zu viel und zu häufig Kohlenhydrate und auch des gesündeste Vollkornbrot hebt den Insulinspiegel, weshalb ich Getreidekost als Basis, so wie bei der DGE früher, nicht, bzw. v.a. keinem (Prä-) Diabetiker empfehlen würde und v.a. nicht mit 5-6 kleinen Mahlzeiten am Tag! Hohes Insulin stoppt Fettabbau (geht nur wenn grad kein / wenig Insulin unterwegs ist)/ Körper ist im Speichermodus -> wer auch mal sein Fett als Energiequelle nutzen will braucht also mal eine ausreichende „Fresspause“ oder/ und weniger Kohlenhydrate in der Nahrung. Die meisten Menschen verbrauchen einfach zu wenig, als dass es diesen Strom an Zuckern rechtfertigen würde. Außerdem heißt es „möglichst unverarbeitet“ was zusammen mit mehr Eiweiß und gesundem Fett auch zu weniger Wurstkonsum und stattdessen mehr Konsum von „gutem“ Fleisch führen sollte – meines Wissens verschwinden die negativen Effekte von Fleisch nämlich, wenn sich von hochwertigem und unverarbeitetem Fleisch ernährt wird. Man hat aber wohl bloß nicht genug gesundes Fleisch für alle 🙂 -und die Ökologie ist den USA an der Stelle ziemlich egal, was wiederum auch nicht gut ist. Gemüse, auch als Ballaststoffquelle, ist in dem Diagramm rechts oben offenbar ja auch gut vertreten.

  16. Wenn man es nicht übertreibt, ist hin und wiedet etwas rotes Fleisch vielleicht gesünder als die pflanzlichen Fleischersatzprodukte.

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