46 Kommentare zu „Mythen um Milch, Weizen und Pflanzenöle im Check | Dr. Julia Fischer | ARD GESUND“

    1. @angelikapreu9323

      Verunsichern ist zuviel gesagt.
      Das Milch-, Weizen-, Öl-Thema war schön öfter da und kommt immer wieder zurück.
      Was mich sonst noch nervt:
      Proteine,
      Nahrungergänzungsmittel, Zuckerersatz-Stoffe…
      Und noch so ein paar kleinere Hypes.🤷‍♀️

    2. Carnivore Ernährung wird oft erwähnt. Die Anhänger meinen, dass man keine Ballaststoffe benötigt. Das Thema wäre für mich interessant.

    3. @ClemenceMarechal-cr9bf

      Vielen Dank Frau Dr. Julia Fischer & ARD Team für die wertevollen Aufklärung in die ganze Videoreihe. Ich finde eure Videos immer sehr klar und beruhigend! Mir würde das Thema Zyklusernährung sogar new Trend Seed Cycling sehr interessieren. Bringt es mir was meine Ernährung an meiner Zyklusphase anzupassen ? Vielen Dank im Voraus !

  1. @Sonnenblume1974

    Danke 👍 🙏 👍 🙏 👍 Bitte mehr von diesem Kontent !!! Es ist erschreckend was mittlerweile auf Social Media los ist. Leider sind darunter auch einige Ärzte die diese Bubble befeuern und die Menschen total verunsichern und Angst verbreiten.
    Angesprochenes Thema: nur fleischbasierte Ernährung, ja, bitte ein Video dazu.
    Danke ❤️❤️

  2. Ich finde die Verteufelung von Hafer furchtbar. Im Grunde genommen kommt es eh auf die Qualität und ausgewogene Ernährung an. Ich vertrage z.B. kein Weizenmehl, aber dafür Dinkelmehl, obwohl ja beides Gluten enthält. Danke für die wertvollen Tipps ❤

  3. 4:02 Leinöl… Nein. Nicht direkt. Zum einen ist Leinöl stark Oxidationsfreudig, das heißt die meisten Leinöle im Supermarkt sind schon ranzig beim einkauf und schaden mehr als das sie bringen. Zum anderen ist dort nur ALA enthalten was der Körper nur sehr beschränkt in das nötige DHA, EPA und DPA umwandeln kann. Also die omega 3 Fettsäuren mit den der Körper auch tatsächlich etwas anfangen kann.
    Um den Tagesbedarf an Omega 3 zu decken bräuchte es 500ml reines Leinöl… täglich…

    1. 500ml? Wo kommt diese Zahl her? Leinöl besteht etwa zur Hälfte aus ALA und selbst wenn der Körper nur 1% davon in die längerkettigen Omega-3-Fettsäuren umwandeln kann, wäre das weit mehr als täglich benötigt wird. Das Pflanzenöle schon ranzig im Regal ankommen würde, wird öfter mal behauptet, dafür scheinen mir aber seriöse Belege zu fehlen.

  4. ja, weizenallergie … ohne witz: ist mir vor über 40jahren aufgefallen = ein halbes glas weizenbier und die nieserei nebst tränenden augen und „laufender“ nase ging los als wäre pollenalarm …
    allerdings auch mal eine vollwertkost im alten jahrtausend gemacht und die hat juckreiz am ganzen körper verursacht …
    und ja, ein allergietest hat bestätigt, dass getreide bei mir ein problem darstellt (gräser auch)…

  5. Für mich war der Verzicht auf Milchprodukte ein Gamechanger. Scheiß auf In-Vitro Studien; ich hatte jahrelang Probleme mit mittelschwerer Akne. Der Verzicht auf MIlch, Sahne und sonstige MIlchprodukte war eine enorme Entlastung. Ich würde vorschlagen jeder soll für sich selber herausfinden was einem gut tut; die pauschal abgeurteilten TikToks kann man als Denkanstoß verstehen – was jemandem am Ende hilft merkt man am besten noch selbst.

    1. Das ist ein unheimlich wertvoller Kommentar, der ein Thema anspricht, bei dem die dermatologische Forschung in den letzten Jahren eine echte Kehrtwende vollzogen hat. Du hast mit deiner Erfahrung absolut recht, und dein Kommentar deckt sich perfekt mit dem aktuellen wissenschaftlichen Stand, weshalb es hier auch keinerlei falsche Thesen oder Mythen zu korrigieren gibt.

      Lange Zeit wurde der Zusammenhang zwischen Ernährung und Hautbild in der Medizin fälschlicherweise als Mythos abgetan. Heute wissen wir jedoch aus riesigen Meta-Analysen mit Zehntausenden Teilnehmern, dass Milchprodukte – und ganz besonders Magermilch – bei vielen Menschen nachweislich als Akne-Trigger wirken.

      Das liegt an den darin enthaltenen Proteinen und Hormonen, die im Körper den sogenannten IGF-1-Wachstumsfaktor und Insulin in die Höhe treiben. Das aktiviert eine biochemische Kettenreaktion, die die Talgproduktion der Haut massiv anfeuert und die Poren verstopft.

      Auch dein kritischer Blick auf die Forschungsmethoden ist absolut berechtigt: In-Vitro-Studien im Reagenzglas sind zwar nett, um solche Mechanismen im Labor überhaupt erst zu entschlüsseln, aber du hast völlig recht, dass sie die Praxis am lebenden Menschen nicht ersetzen können.

      Da Akne eine extrem komplexe, multifaktorielle Angelegenheit ist, bei der auch Genetik und Hormone eine riesige Rolle spielen, reagiert eben nicht jeder Körper gleich. Genau deshalb ist dein pragmatischer Rat, auf den eigenen Körper zu hören und die Dinge über eine bewusste Eliminationsdiät selbst auszutesten, aus medizinischer Sicht der einzig richtige Weg.

    2. ​@typogene1313 Ach der Roman Schreiber wieder. Der mir erzählen wollte, dass Kreatin EINZIG mit Muskeltraining eine Wirkung hat. Obwohl es auch bei Alten, bettlägerigen Patienten eine (natürlich geringere) Wirkung hat, ganz OHNE Training. Und aufs Gehirn sowieso, auch ganz ohne Training.

    3. @rumpel8037
      Ja genau der, der wissenschaftliche Studien lesen kann und ja, ohne Training bauen sie auch mit Kreatin keine neuen Muskeln auf.

  6. Seit ich auf Gluten, verarbeitetes Fleisch (=Wurst) und Kuhmilch verzichte, habe ich keine Rheumaschübe mehr. (Seit vier Jahren- den schmerzhaften Gegenbeweis habe ich bereits hinter mir….) Mein Speiseplan ist trotzdem sehr vielfältig, viel Gemüse, Salat, Pseudogetreide, Produkte von Ziege, Schaf und Huhn. Ich bin sehr froh, dass ich keine Schmerzen mehr habe UND völlig ohne Medikamente leben kann. Ob das bei jedem Rheumatiker so funktionieren würde, kann ich natürlich nicht sagen.

  7. @paulvorbohle2830

    Zum Thema Weizen bleibt aber auch zu sagen – dass die geboosteten Supermarktbrötchen eher das Problem sind.
    Der Teig hat keine Zeit mehr eine natürliche Reifung durchzumachen. Ein Handwerksbrötchen hat häufig eine 24 Stündige Reife – Nachmittagsbrötchen eine noch länger.
    2 Bekannte von mit litten unter einer „angeblichen“ – vom Arzt diagnostizierten – Glutenunverträglichkeit.
    Nach einer Pizza bei mir – (14 % Protein) – 48-50 stündigen Teigführung keinerlei Probleme. Sie hatten sich früher von Aufbackbrötchen ernährt. ….. Die Antwort könnt ihr euch selbst geben.
    Fazit backt mehr selbst – es ist nicht schwer und man kann das Produkt einfrieren.

    1. @paulvorbohle2830

      @rumpel8037
      Ja, das stimmt –
      Nur, durch die lange Teigführung und Fermentierung werden Aromen entwickelt, die dort fehlen. Stoffe werden ab/umgebaut

      Supermarktbrötchen werden in äußerst kurzer Zeit hergestellt. Dieses ist nur möglich durch durch Hilfsstoffe, Backhilfsmittel (hierfür gibt es eine ganze Industrie z.B. Ireks . früher Ireks-Arkady)
      Auch Produkte, die den Teig maschinengängiger.

      All diese Stoffe müssen nicht deklariert werden, da sie später nicht nachweisbar sind.

      Wenn Du mir jetzt noch erklärst, was und welches Wissen Dich zu Deiner Aussage gebracht hat?

    2. Nun, eine Diagnose war es offenbar nicht, sondern eine Vermutung. Dem es gab ja (noch) keine Darmspiegelung, nehme ich an. Aber die Ursache für die Beschwerden lag immerhin doch im Mehl, nämlich bei den FODMAP, nicht beim Gluten.

    1. ​@ck1865Bei dir reicht ein kurzer Blick in die Kommentare. Ein Scharlatan wie Per Hansen Volkmann u.ä. Quatsch. Zu viel im schlechten Internet gewesen. Und vermutlich Tendenz zu Putins AfD.

  8. Der Mensch ist die einzige Spezies die Muttermilch von einer anderen Spezies zu sich nimmt : das kann nicht gut sein und es IST auch schädlich – natürlich

    1. Versuchs mal mit seriöser Medizin, Zitat: Milch ist weder pauschal ungesund noch ein Wundermittel. In moderaten Mengen (ca. 200 bis 250 Gramm Milchprodukte täglich) ist sie für die meisten Menschen ein sicheres und nährstoffreiches Lebensmittel.
      Und das gilt umso mehr für fermentierte Milchprodukte wie Joghurt usw.

  9. Fluch und Segen zugleich, das Internet und die Menschen, die einem alles möglich erzählen. Und dann gibt es noch Frau Dr. Julia.

  10. Wenn ich an Milch denke fallen mir zuerst die Natur und Umweltschäden ein die ihre Produktion verursacht und auch uns krank machen (bspw. Antibiotika).Genau wie bei allen anderen tierischen Produkten.

  11. 2:51 …ganz so simpel (und auf Panikmache und Klicks aus wie einige YouTuber) ist unser Körper zum Glück nicht gestrickt! 👍🏼 Danke, Julia!

  12. Die grössten Befeurer chronischer Entzündungen(bzw.Stress) sind leider Social Media und die derzeitige Tages- und Weltpolitik, nicht die Ernährung.

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