63 Kommentare zu „10 ‘gesunde’ Lebensmittel, die ich als Arzt nicht mehr esse“

  1. Das Buch der Bücher zu genau den BESTEN LEBENSMITTELN: https://bit.ly/Ratgeber6_Lebensmittel
    Gerne schauen Sie einmal auf meiner Webseite nach und schauen Sie auch mal in die Leseprobe rein. Wenn Sie mehr über viele tolle Lebensmittel erfahren wollen, wie man diese zubereitet, worauf man achten sollte, dann ist das Buch genau richtig für Sie. Mit vielen tollen (Geheim-)Tipps. Manches wusste ich früher auch nicht, daher gut und wichtig, dass es nun ein solches Buch gibt.
    Ich hoffe auch, dass das Video gefallen hat. Gerne kommentieren Sie.
    Viele Grüße
    Dr. Tobias Weigl

    Zum Buch: https://bit.ly/Ratgeber6_Lebensmittel

    1. Ich habe selten ein unwissenschaftlicheres und unsinnigeres Video gesehen. Nitritpökelsalz und Fruchtsmoothies kaufe ich noch. Industrielle Backwaren werden da eben mal mit Weißbrot gleichgesetzt – barer Unfug. Ein Fertigpizza auf die selbe Ebene wie ein Tofuschnitzel gestellt – bizarrer geht nicht mehr. Und nicht nur bei Huhn und Pute werden Reserveantibiotika bei der Zucht eingesetzt und nein das macht sie nicht ungesund – auch wenn es natürlich falsch ist. Tofu allgemein ungesund?! Antiwissenschaftlicher Unfug. Zu guter Letzt ist Reis pauschal wieder weißer Reis, und Arsen kommt nur dort vor. Nein, Arsen kann etwa auch in Kichererbsen deutlich erhöht sein; nur gibt es da halt keinen offiziellen Grenzwert – weswegen schlicht niemand misst.

      Ja wir können künftig alle im Biosupermarkt Weiderind ohne Antibiotika, die Kichererbsen aus kontrolliert biologischem Anbau und das Einkornbrot aus der Backerei vom freundlichen Landwirt um die Ecke, der die Krume noch selbst gewälzt hat. Nur können das sich 90% der Mensch nicht leisten.

      Würden Sie sich bitte damit zurückhalten künftig so komplett antwissenschlaftlichen Unfug zu verbreiten?

  2. @christinwinterpracht9301

    Also ich versuche auch, nicht zu oft Reis zu essen oder wähle Vollkornreis statt weißem Reis, aber was mich doch sehr wundert und was ich mich dann frage:
    Warum werden viele Asiaten dann so alt, obwohl sie 1. täglich und 2. sogar mehrfach täglich Reis essen?
    Zum Beispiel Japaner essen bis zu dreimal täglich Reis, morgens, mittags und abends.
    Dort kommt dreimal täglich eine Schüssel Reis auf den Tisch, sogar zum Frühstück.

    1. Neuere Analysen berichten im Mittel deutlich höhere Arsenwerte bei braunem Reis im Vergleich zu weißem Reis. Oft in der Größenordnung von „deutlich mehr“ bis ~80% höher.

      Vollkornreis enthält außerdem mehr Phytinsäure, die die Aufnahme bestimmter Mineralstoffe (z. B. Eisen und Zink) hemmen kann, während weißer Reis davon deutlich weniger enthält.

    2. Japaner essen weißen und nicht weiterverarbeiteten Reis. Er hat ja im Video gesagt, umso mehr der Reis weiterverarbeitet wurde, desto schlechter.

    3. @blauchiliblau7591

      Gib die Frage mal bei YouTube ein, dazu gibt es schöne Videos. (Also „was essen Japaner“ oder ähnliches) Kurzgesagt essen Asiaten ja nicht nur Reis, sondern zum einen wesentlich kleinere Portionen, und dazu auch immer viel Gemüse, Tofu, fermentiertes Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch und wenig Fleisch. Und sie haben das Prinzip 80% satt essen und nicht vollstopfen.

    1. Leider stimmt es, Wohne in Franken und versuche wenig Fleisch zu essen, was nur gut geht wenn ich selbst koche oder meine Mutter.
      Das Scheitert aber immer wenn meine Oma Kocht, habe mal versucht, sie zu bitten etwas Vegetarisches zu Kochen am, dann gab‘s Leberknödelsuppe 😂

  3. Also in Bezug auf Soja fehlt ja der mit Abstand wichtigste Teil? Es wird davon gesprochen, dass es nur in außerordentlich hohen Mengen Probleme geben kann. Aber wo fängt denn dieser hohe Konsum an??

    Nach den Richtwerten die ich online finde, wo auch eigentlich immer davon gesprochen wird, dass man zusätzlich noch anfällig dafür sein muss. Also für den Großteil der Bevölkerung völlig unbedenklich. Die Mengen, die ich online finde sind dabei auch so hoch, dass kein normaler Mensch wirklich in den Problembereich rutscht.

    Mein Wissensstand ist auch eher, dass aktuelle Forschung davon ausgeht, dass die Phyto-Östrogene, weil sie eben keine normalen Östrogene sind, zwar an die Rezeptoren binden können, aber so viel schwächer wirken, dass sie sogar eher einen Vorteil für die Hormonbilanz haben? Natürlich ist es theoretisch möglich, so große Mengen zu essen, aber ganz ehrlich. Bei anderen Lebensmitteln wie z.B. Milchprodukten oder so spricht man ja auch nicht direkt davon, wie gefährlich sie sind, weil hohe Mengen zu Problemen führen.
    Ich meine selbst 400g Tofu (2 ganze Blöcke) täglich, liegen nach den Infos die ich finde, unter den Mengen, ab denen man von gesundheitsbedenklich anfängt zu sprechen. Solche Mengen essen vielleicht vegane Bodybuilder wirklich täglich, aber doch kein Durchschnittsbürger, für den solche Videos hier ja auch sind?

    Wieso wird in dem Video der positive Aspekt zwar angesprochen, aber völlig inhaltslos die „Risiken“ die für fast alle Menschen keine echten Risiken sind so in der Vordergrund gestellt?
    Bitte korrigiert mich, wenn ich irgendwo falsch liege. Aber die positiven Aspekte sollten doch viel größer sein, als die „Gefahr“ die bei absurd hohen Mengen auftauchen können?

    Esst Sojaprodukte anstelle der auf sehr viele Weisen schlechteren Fleischpendants!

    1. Auch Sojamilch in die Ecke von Fleischersatzprodukten zu stellen, macht keinen Sinn und ist irreführend. Allenfalls sollte bei Sojamilch drauf geachtet werden, dass sie frei von Zucker und anderen Zusatzstoffen ist. Wenn man nicht gerade allergisch auf Soja reagiert, ist es als ein absolut gesundes und proteinreiches Lebensmittel zu empfehlen, und zwar noch vor Hafer- oder Mandelmilch, etc.

  4. In vielen Asiatischen Ländern gibts täglich Reis und viele sind trotzdem schlank und Gesund. Die Mischung machts, da reicht schon ein Blick auf die andere Seite des Atlantiks um zu sehen was passiert wenn man sich einseitg ungesund ernährt. Einfach ausgewogen und mit Bedacht essen und dann kanns einem grad egal sein was die Medizin mal wieder neues entdeckt 😅…

    1. @dorisschneider-coutandin9965

      Dort wird der Reis auch meist mehrmals gewaschen, bevor er im speziellen Reiskocher gegart wird. Das hilft ein bisschen gegen die Arsenbelastung.

    2. ​@Stalker950-l3x in Japan kommt Diabetes Typ 2 häufiger vor als hier und betrifft dort auch häufiger schlanke Menschen.

      Die Lebenserwartung dürfte mehr ein Mix aus Vielem sein und außerdem helfen da auch Medikamente – z.B. gegen Diabetes Typ 2.

  5. Honig ist so ein wertvolles Produkt, kleiner Tierchen, die sich dafür zu Tode gearbeitet haben. Dieses zu erhitzen oder als Zuckersatz zu missbrauchen, ist ein kaum zu erklärender Frevel.

  6. Kann ich nur recht geben. Ich habe auch vor 12 Jahren mit dem Rauchen aufgehört und habe vor etwa 6 Wochen die Ernährung umgestellt und bin in diesem Zeitraum von etwa 133 KG auf 122,5 KG gekommen. Ich hoffe das ich bis zum Jahreswechsel auf unter 120 KG komme und dann Mitte nächsten Jahres die 100 KG Marke knacke. Dazu noch täglich Spaziergänge und leichtes Ausdauertraining und mir geht’s viel besser als vorher.

    1. ​@JohnStoneman100sicher! Menschen kaufen nach wie vor eine menge Wurst, verarbeitete Produkte, die oft die schlechteste Qualität haben um Geld zu sparen usw.

  7. Bin beim Frühstück inzwischen von Croissant und fertig gemischtem Müsli auf Grau-/Vollkornbrot und Haferflocken mit etwas Heidelbeeren umgestiegen.

  8. 17:47 In Asien bereitet man aber den Reis meist anders zu als bei uns. Die kochen ihn in grossen Mengen Wasser und giessen das überschüssige dann weg. Damit spülen sie einen guten Teil des Arsens aus. Wir hingegen lassen den Reis in der Regel alles Wasser aufsaugen.

  9. @elisabethweiler8046

    Sehr geehrter Herr Dr. Weigl,
    ich folge Ihnen schon sehr lange und habe viele Ihrer Ratschläge angenommen. Dafür bin ich Ihnen auch sehr dankbar. Ich verstehe jetzt nur nicht, warum Sie davon abraten, Honig zu essen. Ich kaufe dunklen Bio-Waldhonig und esse jeden Morgen zwei Scheiben Vollkorntoast mit diesem Aufstrich. Ich verzichte ansonsten weitgehend auf Suessigkeiten. Honig ist ein wertvolles Lebensmittel, es sollte natürlich auch nicht im Übermaß gegessen werden.
    Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 🎅🎄🌟✨

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