40 Kommentare zu „Doch keine Vitaminbomben?! Das musst du über Obst & Gemüse wissen | Dr. Julia Fischer | ARD GESUND“

    1. Ich tracke so ziemlich alles was ich esse jeden Tag, darunter sehr viel Gemüse, und ich verlasse mich auf die öffentlichen Datenbanken der USDA und anderen offiziellen Stellen, um den Nährstoffgehalt zu ermitteln. Übrigens: Was ist das auf Dr. Fischers Oberlippe?

    2. Ich habe leider ein stark erhöhtes LP(a). Da noch keine Medikamente zugelassen sind, musste ich mir vor einigen Jahren nach der Diagnose reichlich Gedanken über meine Ernährung machen. Für mich war ein entscheidender Faktor, Brot, Käse und Wurst vom Speiseplan zu streichen. Stattdessen gibt es jetzt morgens ein schönes selbst gemischtes Müsli aus verschiedenen Getreideflocken, Sojaflocken, Kakao und einem frisch vermahlenem Mix aus Weizenkleie und Leinsamen. Da sind es schon 7 verschiedene Pflanzen. Dazu zwei bis drei Stück Obst verteilt über den Tag. Abends dann ein „Eintopf“ aus wenig magerem Fleisch mit diversen Gemüsen, Soja-„Fleisch“ und je nach Kalorienverbrauch des Tages vorgegarten Hülsenfrüchten (Kichererbsen, Linsen, gelegentlich Bohnen).
      Unter den Gemüsen versuche ich täglich eine Kohlsorte und regelmäßig Zwiebeln zu integrieren. Beides enthält sekundäre Pflanzenstoffe, die in meiner Situation stark vorteilhaft sind. Als Hobbyradsportler schwitze ich viel. Im Sommer sind da ganz schnell mal 4-5 Liter Wasser pro Tag durch den Tank gelaufen. Daher ergänze ich regelmäßig einen Mineralmix.

  1. @stefanselch1012

    Man kann Obst und Gemüse auch nur noch viel kürzer aufbewahren als früher. Ein kühler Keller reicht auch schon nicht mehr, am besten gleich in den Kühlschrank.

    1. Und das ergibt wirtschaftlich Sinn weil… ? Die Bauern und Einzelhändler lieber Lebensmittel wegwerfen anstatt sie zu verkaufen? Es gibt auch Leute die genau das Gegenteil behaupten, und sagen, dass die „modernen“ Lebensmittel so verzüchtet sind, dass nicht einmal Bakterien und Schimmelpilze sie noch essen wollen.

    2. @Hosenanzugtasche

      @trusty7542 Wenn man das früher über ne Woche im Keller haben konnte und jetzt nur noch 4 Tage, reicht das immer noch für den Verkauf, aber beim Kunden ist der Ausschuss jetzt größer. Schließt sich nicht aus.

    3. @Hosenanzugtasche Ergibt trotzdem keinen Sinn für Bauern und Einzelhändler, denn diese werfen nachweislich sehr viel verdorbene Frischware weg. Die wären auch froh um jeden zusätzlichen Tag. Hier ist was wirklich los ist: Früher wurden Produkte wie Karotten und Kartoffeln noch dreckig verkauft. Der Dreck ist eine Schutzschicht, und wird heute noch verwendet um genau solche Produkte im industriellen Mass zu lagern. Der moderne Kunde möchte aber schön saubere, vorgewaschene Sachen kaufen, deshalb verderben diese schneller.

    4. ​​@trusty7542also eigentlich möchte ich die Sachen gerne gut gelagert kaufen und nicht in Plastik ohne Lichtschutz und zum Teil auch ohne Kühlung. Deutsche Supermärkte sind so unfassbar gammlig und eklig, man kann gar nicht durch die Obst und Gemüseanteilung laufen, ohne dass es schimmelt und seltsam riecht. 😭 Da hab ich lieber Erde, frischen Geruch und GUTE LAGERUNG

  2. @lillianekockritz2796

    Obst und Gemüse aus dem Supermarkt schmecken oft nicht mehr, weshalb ich sie immer häufiger aus einem Biobetrieb kaufe. Sind zwar teurer, aber der viel bessere Geschmack, keine Pestizide u.ä. ist es mir wert. Habe vor kurzem dort das erste Mal Stachelbeeren gekauft – wow! Wie in meiner Kindheit aus dem eigenen Schrebergarten (1960er/1970er Jahre). Das findet man im Supermarkt nur im Ausnahmefall.

  3. Nun ja ich habe gehört, dass manches angepflanzte Gemüse 🌽 Obst 🍉 von Feld zu Feld unterschiedlich sein können und so auch verträglich eine Frage steckt.
    Ich möchte Bitterstoffe von der Natur im Einkaufswagen 🛒 Chicorée Sauerkraut und nicht weggezüchtet bekommen.
    Wann übernimmt Julia Fischer endlich wieder ihre eigene Sendung im SWR? 😊

  4. @ericstanton6365

    mir gefallen diese hier öfters eingespielten influencer beiträge.zum thema die irgendeinen blödsinn daher erzählen das ist eine welt die mir sonst zum glück verborgen bleibt:) ansonsten wieder mal ein guter beitrag

    1. @Sonnenblume1974

      Die allermeisten Menschen könnten diese Form des Gemüse in ihrer ursprünglichen Form gar nicht essen. Bitterstoffe signalisieren dem Körper = Gift. Wir würden vor lauter Bauch- und Magenkrämpfe und Durchfall wahrscheinlich gar nicht mehr gerade stehen können. Der Unterschied zu früher, man konnte es nur in geringen kleinen Mengen essen. So wie heute, das ein Gericht überwiegend aus Gemüse besteht, wäre mit der ursprünglichen Form des Gemüses überhaupt nicht möglich.

    2. @Sonnenblume1974 Bitterstoffe sind erst mal ein Abwehrmechanismus von Pflanzen, um sich zu schützen. Bitterstoffe helfen im Gegenteil ziemlich gut bei Magen-Darm-Beschwerden. Und dass „früher“ (wann auch immer das sein soll) weniger Gemüse gegessen wurde, ist je nach betrachteter Zeit auch nicht richtig. Fleisch/Fisch war lange Zeit nur selten verfügbar oder bezahlbar, da wurde dann hauptsächlich Getreide, Hülsenfrüchte und Gemüse/Obst gegessen. Das hat sich erst in den letzten paar Jahrzehnten verändert. Zumal ja nicht alle Gemüsesorten gleich viele Bitterstoffe enthalten und mit Varianz auf dem Teller dann nicht das gesamte Gericht bitter ist. Weder heute noch „früher“.

  5. @Drunken-Startrooper

    Ich esse seit 700 Jahren nur Haferflocken, genau wie mein Opa, der in beiden Weltkriegen gekämpft hatte. Hat es uns geschadet? Mit Sicherheit nicht!

  6. Wir können das ganze Jahr über eine Vielfalt an frischen Obst und Gemüse zu absolut erschwinglichen Preisen kaufen !!! Das war den Menschen 1930 0der 1950 nicht möglich, besonders der Winter war eine harte Zeit mit sehr einseitiger Ernährung – und ja: Hunger!!! Von der industriellen Revolution möchte ich mal gar nicht reden, wo viele Kinder sogar Rachitis bekommen haben, weil sie nicht ausreichend an der Sonne waren, geschweige denn ausreichend ernährt!!! – Viele Lebensmittel waren auserdem mit Würmern, Larven oder Schimmel etc. versehen und wurden trotzdem gegessen. – Da habe ich doch lieber ein bißchen weniger Kalzium im Brokkoli und esse dafür Nüsse.

  7. Ich bin 1960 geboren und als ich Kind war haben viele Obst, Gemüsesorten besser geschmeckt und Tomaten 🍅 waren nicht so hart. Der Genuss ist auf der Strecke geblieben 🥴🥴🥴

  8. @DerGartenUndIch

    Ich habe einen großen Garten. Ein wahrer Schatz. Mit meinen gehaltvollen Kompostbeeten habe ich hoffentlich gutes Gemüse und Obst rund ums Jahr. Bitterstoffe sind ja wichtig. Daher habe ich viele alte Sorten an zB Salaten…. Danke für das Video. ❤

  9. @josibeichler9395

    Im Jahr 2026 Studien zum Mineralstoffmangel in Böden aus den Jahren 1999/2002 heranzuziehen ist nicht unbedingt ideal.
    Eines ist klar: Was an Spurenelementen nicht in den Böden ist, kann danach auch nicht in Obst, Gemüse und Getreide sein.
    Die häufig gesehene Düngung auf den Feldern ist meist eine Stickstoffdüngung, um den Ertrag zu erhalten oder zu steigern.
    Der LKW mit Eisen, Kupfer, Chrom, Selen, Zink, Magnesium, Mangan, Molybdän, Jod fährt relativ selten vor. Viel zu teuer in der Fläche! Es wird also den Böden entnommen und entnommen. Übrigens auch ein Grund warum in den letzten 100 Jahren immer tiefer und tiefer gepflügt wurde! In tieferen Bodenschichten ist eher noch was davon vorhanden.
    Kreislaufwirtschaft? Meist Fehlanzeige! Was an Spurenelementen beim Menschen „danach“ noch übrig wäre, wird kostenpflichtig über das WC entsorgt, landet also vielleicht dann in der Kläranlage, aber bestimmt nicht mehr auf den Äckern.

    Dass es rund um den Nährstoffgehalt in Lebensmitteln relativ still ist, macht auch kein gutes Gefühl im Bauchi…
    Ich denke diese Thematik wird uns in den nächsten Jahrzehnten noch stärker beschäftigen.

  10. Dass die Vitamin C-Versorgung in der Bevölkerung gut sein soll, halte ich für eine steile These. Der von der DGE angesetzte Tagesbedarf verhindert Skorbut, ist aber für optimale Gesundheit viel zu niedrig.
    Und das betrifft quasi alle Nährstoffe. Die Abwesenheit von Mangelerscheinungen bedeutet noch lange nicht, dass man gut versorgt ist!

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