28 Kommentare zu „PrEP: Die Pille gegen HIV, die kaum jemand kennt I ARD Gesund“

    1. ​@cogitoergosum98süß deine naivität das es irgendein pharmakonzern interessieren würde. Wos lein geld gibt gibts auch keine medikamente.

  1. ⚠Seit Entstehung des Beitrags haben Bundestag und Bundesrat ein Sparpaket für die gesetzliche Krankenversicherung verabschiedet. Was bedeutet das für die HIV-Prävention und Therapie? Wir haben für euch nachgefragt ➡Die dagnä (Deutsche Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten und HIV-Medizin e.V.) sieht durch die aktuellen Einsparungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung die HIV-Therapien und PrEP-Versorgung in Deutschland gefährdet. Die Ärzt*innen rechnen mit weniger Sprechstunden, weniger Prävention und insbesondere einer schlechteren Versorgung auf dem Land. Alle durch PrEP verhinderten HIV-Erkrankungen würden aufs Spiel gesetzt – und das Risiko für einen Anstieg der HIV-Neuinfektionen in Deutschland billigend in Kauf genommen.

    1. Man darf nicht vergessen, dass die Leute auch unvorsichtiger geworden sind… Es gibt genug vermeidbare Fälle, zumindest bei Homosexuellen (im Freundeskreis selbst zwei Leute erlebt, wo das Hirn vor Dates ausgeschaltet wurde…)

    2. Genau meine Worte. Ich bin Pharmazeutin und sehe das genauso. Viele sehen es als Freifahrtschein ungeschützt in der Welt herumzuvögeln sorry und achten dabei gar nicht auf andere Erkrankungen, die viel häufiger vorkommen.

  2. HIV gibt es noch??? Heutzutage weißt doch jeder wie man das verhindern kann. Unglaublich, dass die Pille unbekannt sein soll.

    1. Kostenbetrachtung wovon? Von den Folgekosten einer HIV Infektion? Ja, die ist deutlichst höher als eine prep, die man punktuell nimmt und man nicht das ganze Leben nehmen muss, ist doch interessanter als Ihr Versuch das ganze schräg werden zu lassen…

    2. Nein, es wäre besser wenn die Leute von vornherein einfach besser aufpassen würden. Kondome werden und wurden statistisch extrem selten benutzt, gerade bei gefährdeten Gruppen. Reißen kommt eigentlich eher selten vor. Viele wollen es einfach ungeschützt, das sieht man auch in diversen Foren und Co. und nahmen es schon immer billigend in Kauf. Jetzt durch die PrEP wird noch weniger auf etwas geachtet, dabei gibt es noch zig andere, viel häufigere Erkrankungen. Sehr viele Leute, die sich durch ungeschützten GV angesteckt haben, die schon interviewt wurden, wurden nicht durch Zufall angesteckt. Sie hatten es bewusst ohne Kondom getan und hätten es damit verhindern können. Das Argument zählt dadurch nicht. Ich bin Pharmazeutin und habe TDF schon so oft herausgegeben. Wird von der Kasse übernommen und Leute sind noch unachtsamer…finde ich nicht ganz richtig. Wichtige, notwendige Behandlungen werden hingegen nicht übernommen.

    3. @thesweetz131 ganz unrecht haben Sie ja nichts, aber um zu verhindern, dass man sich andere Sti zuzieht kann man auch noch ein weiteres Mittel nehmen: Doxycyclin

      Ich verstehe durchaus Ihren Punkt, aber es ist doch besser, man kümmert sich in irgendeiner Weise um seine Gesundheit, als dass man nichts macht. Kondom beim oralsex z.B. ist nicht so geil, kann man sich dann auch ne sti einfangen. Bei prep und co. Wird man wenigstens regelmäßig und zwangsläufig getestet; also eigentlich gar nicht soooo blöd.

    4. @dieterrapp3388

      Auch interessant das auf verschreibungspflichtige Medikamente 19% Mehrwehrtsteuer aufgeschlagen wird, aber auf den Burger o die Currywurst nur 7%. Also daraus folgt, das die Krankenkassen über den Kassenbeitrag den Staat mitfinanzieren. Warum sollte dann der Staat ein Interesse haben die Prep o andere Medikamente geringer zu besteuern?

  3. An sich gut dass es das gibt. Allerdings finde ich es nicht richtig, dass die PrEP von der Krankenkasse übernommen wird. Notwendige Medikamente oder Behandlungen oder Brillen jedoch nicht. Ich bin selbst Pharmazeutin und die Tabletten z.B. TDF sind sehr teuer. Extrem viele sehen die PrEP als „Freifahrtschein“ in der Gegend herumzuv*geln. Ich gebe das relativ häufig heraus. Die Leute bedenken einfach nicht, dass es noch viele andere Erkrankungen/Geschlechtskrankheiten gibt, die schlimm sind und viel viel häufiger vorkommen als HIV. Kondome werden seitdem noch weniger benutzt als sowieso schon.

    1. @Addictocrate87

      Whataboutism. Klar, wäre ich auch dafür, dass Brillen übernommen würden. Meinst du HIV Medikamente kosten nix? Und vor allem werden regelmäßig auf STIs getestet. Sonst würde man diese Krankheiten an viele weitergeben können. Und gegen alles hilft im Übrigen auch kein Kondom. Aber fände es trotzdem gut, Kondome gratis zu verteilen, was teilweise ja auch passiert.

    2. ​@Addictocrate87es ist einfach lächerlich, dass hier ein Medikament für Unachtsamkeit beim Sex auf Kosten der Kassen verteilt wird, während Medikamente, Untersuchungen etc für andere, größere Gruppen nicht bezahlt werden, also immer mehr aus dem Leistungsspektrum der Krankenkasse gestrichen wird. Das ist komplett irre.

  4. Etliche fallen noch auf die Aidslüge der Pharmaindustrie herein und deren Medikamente. Karposi wurde damals durch Baruch Blumberg und seinen Hepatitis B Impfstoff verursacht und durch Konzerne wie Merck weltweit verbreitet. Es gibt genügend Gegenstudien, wonach HIV harmlos ist. Siehe auch die Aidsleugnerkongresse dazu. Aidshilfen, die keine echten Aidshilfen sind, machten damals schon Werbung mit tödlichem AZT, heute ist es PrEP basierend auf der gefälschten Fischl-Studie, die nicht viele kennen. Interessant, dass es hier Leute gibt, die die Literatur von Christian Anders kennen, aber er hat nicht bewiesen, dass HIV gefährlich ist. Aber Wolff Szmunnes hatte damals die Impfungen von Blumberg durchgeführt.

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