16 Kommentare zu „Unsichtbarer Schmerz: Leben als Paar mit chronischer Migräne | Ehrlich gesagt | ARD GESUND“

  1. Ich empfehle unbedingt auf die Ernährung zu beachten. Nachdem meine Mama bemerkt hat, dass Milch Produkte und eigene Obst wie Mango oder sogar Schokolade ihr zu eine Migräne geführt hat, hat sie es damit aufgehört und seitdem nie wieder Migräne 😊

    1. Ich empfehle selbst als Migräniker sich mit Empfehlungen dieser Art zurück zu halten. Es gibt Menschen, die haben Migräne und es gibt kein einziges Lebensmittel, das als Trigger ausgemacht werden konnte. Es handelt sich um eine neurologische Krankheit und es würde allen Betroffenen am meisten helfen, wenn nicht jeder gute Ratschläge ungefragt teilt, die dem Grad der Erkrankung nicht im mindesten gerecht werden.
      Ich weiß das viel des eigenen Wohlbefindens und der Gesundheit mit Ernährung zusammenhängt und das sollte nicht hart klingen, aber man ist permanent solchen Ratschlägen ausgesetzt und das dient leider auch gar nicht dem Betroffenen.

  2. als Leidensgenosse hatte ich grad ne Träne im Auge, das gute (wenn man das überhaupt. so nennen kann) ist das ich als Partner selber Migräne hab, nicht so doll oder in der Häufigkeit wie meine Partnerin aber daher denk ich kann ich mich besser reinversetzen und das verstehen. Dennoch ist es oft schwer und ich finde es sollte sogar mehr Dokus, Podcasts o.ä. geben in dem auch mal Tips und Tricks dem Partner an die Hand gegeben werden wie man damit umgeht, weil man sich oft sehr Hilflos fühlt und sehr mitleidet, das nimmt natürlich schon oft die Leichtigkeit, man genießt dafür aber umso mehr die Schmerzfreien bzw. die nicht so SEHR Schmerzerfüllten Tage. Es ist schwer aber wichtig, immer positiv bleiben. Irgendwann findet IHR und wir auch noch das richtige prophylaxe Medikament das etwas Leichtigkeit zurück bringt.

  3. Als chronischer Schmerzpatient mit Polyneuropathie kann ich viele Gedanken verstehen und ich bin so dankbar, dass mein Partner viel versteht und merkt, ohne das ich etwas sagen muss. Es klappt manchmal besser und mal schlechter, aber ich lerne auch jeden Tag, dass da nur offene Kommunikation helfen kann.

  4. Ich hatte 2023 ein megräne reiches Jahr und hab für mich festgestellt das es an einer Unvertràglichkeit der Lebensmittel lag. Mittlerweile habe ich nur noch megräne wenn Wetterumschwung und Nackenproblem in Kombi erscheinen. Sind also in etwa meine Vorboten. Augen sind bei mir betroffen. Kann Triptane und Novalgin empfehlen hilft mir sehr. Eine Ernährungsumstellung hat bei mir den Durchbruch gebracht. (Milcheiweiß+ Laktose)

  5. Hatte das lange auch. Seit ich kein Gluten mehr esse und meinen Zuckerkonsum stark eingeschränkt habe, ist das Ganze wie von Geisterhand komplett verschwunden. Vor allem Gluten ist ein Teufelszeug, weil der Darm mit dem Kopf kommuniziert. Und bei mir hatte Gluten eindeutig extrem negative Auswirkungen auf diese Kommunikation; was sich dann mit diesen sehr starken Migräneanfällen geäussert hat.

  6. Ich habe Migräne mit Aura. Wenn ich sie habe, hatte ich Tage davor Heißhunger Attacken, habe sehr empfindlich auf Licht und Gerüche reagiert und hatte Missempfindungen im Gesicht und in den Händen. Das sind meistens die, die mit Abklingzeit ungefähr 5 Tage dauern. Ich nehme nur Schmerzmittel, wenn ich kurz davor bin den Sanka zu rufen (meine Entscheidung, soll ich laut Neurologin nicht machen). Das mache ich weil ich schon Mal unter Medikamenten induzierten Kopfschmerzen gelitten habe, weil ich so häufig Migräne hatte. Vor 10 Jahren wurde herausgefunden, das sie hauptsächlich Zyklus bedingt ist, der wurde jetzt mittels Hormone auf Eis gelegt. Seit dem habe ich nur noch in Hochstress-Phasen und bei starken Wetterumschwung Migräne mit Kopfschmerzen. Eine Aura kann aber jederzeit ohne Vorwarnung auftreten und das macht mir Angst, weil das auch im Straßenverkehr schon passiert ist. Ich halte eine ausgewogene Ernährung und ausreichend trinken sicher für hilfreich, aber nicht ausschlaggebend genauso wie moderater Sport (mir hilft vor allem Bogenschießen, da es den ganzen Körper beansprucht, im besonderen aber Schultern und Nacken die im verspannten Zustand auch Mal in eine Migräne übergehen können bei mir) und ein geregelter Tagesrhythmus ohne Schichtarbeit.

  7. Mein absoluter Gamechanger war dieses Jahr Aquipta! Von 10 auf eine leichte Attacke runter. Ich hoffe es hält an! ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft!

  8. Ich hatte zumindest in beiden Schwangerschaften keine Migräne, das war eine schöne erholsame Zeit. Irgendwann danach kam die Migräne dann wieder und heute nehme ich auch eine Gestagen-Pille um keine Hormonschwankungen zu haben und dadurch habe ich viel weniger Migräneanfälle.

  9. @carolinhotweels3875

    Jede Krankheit ist ein Kampf für Beziehungen … Zwischen leben und leben lassen, Respekt Verständnis… Und ganz viel Angst vom Partner … Jeder will es dir abnehmen . . Aber genau da liegt der Denkfehler… Krankheit kann man nicht kompensieren als Partner man kann nur Verständnis zeigen.

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