38 Kommentare zu „Abenteuer Diagnose: Durchfall, Schmerzen & Gewichtsverlust – Was fehlt Tabea? I ARD GESUND“

    1. @lonesomegeorge3377

      @frauwerum2827 Vielleicht mal die deutsche Sprache nutzen. Was du beschreibst, kann allen Patienten passieren und nicht nur den ach so benachteiligten Frauen.

    2. @lonesomegeorge3377

      Psychosomatische Beschwerden kennen wir doch alle. Die bekanntesten sind Durchfall vor belastenden Situationen wie Prüfungen, Herzprobleme, hoher Blutdruck bei Stress etc. Solche Symptome können auch schwer und langanhaltend sein. Die Kunst eines guten Arztes ist es, so etwas von einer ernsthaften Erkrankung unterscheiden zu können. Viele Ärzte nehmen sich einfach nicht die Zeit und schicken den Patienten weiter. Ein Teufelskreis.

  1. @corinnamoerschel5731

    Ja. Immer wenn etwas untypisch und unzpezifisch ist wirds auf die Psyche geschoben.
    Da ist man den Patienten am schnellsten los.
    Gott sei Dank und vielen Dank an den tollen Arzt der hier über den Tellerand geschaut hat. Sowas ist selten heutzutage.

    1. Das gleiche Problem hatte ich auch bei meiner Autoimmunerkrankung die 15 Jahre nicht erkannt werden wollte und vor vier Jahren hat sich meine Ärztin die Mühe gemacht. Und dann kam noch das Problem dazu wo ich vor vier Jahren den Kreatininwert über das Blut feststellen lassen musste wegen MRT hat mir der zuständige Arzt der den Bluttest gemacht hat nicht gesagt dass ich Niereninsuffizienz N1 habe und dass ich einen Urologen mal aufsuchen sollte. Das Ende vom Lied war dass ich vor vier Monaten ins Krankenhaus gekommen bin mit einem akuten Nierenversagen weil durch die MS werden die Nerven ja auch in Mitleidenschaft gezogen und haben nicht mehr dafür gesorgt dass die Nerven mit den Nieren richtig zusammenarbeiten

    2. @rangerstormlucky9862

      Ich hätte sofort Beschwerde gegen die Klinik eingereicht,die behaupten sie wäre Magersüchtig,würde Abführmittel nehmen,die Psyche,oder sowas,eine bodenlose Frechheit ist das!!!!😤😤😠😡🤬

    3. @RetroMasterBitdo-kc8nb

      ​@rangerstormlucky9862Und damals hatte ich über andere Länder geäußert, das man dort nicht krank werden darf und das muß ich leider sehr besonders über Deutschland sagen, wie schlecht unsere Systeme geworden sind. Selbst wenn ich zum Hausarzt gehe wird überhaupt nicht mehr kontrolliert, außer da abtasten und das war’s. Als ich nach der Schweiz eingewandert bin und durch eine Erkältung zum Hausarzt war, da wurde ich Super kontrolliert, sogar Blut abgenommen um sicher zustellen das es eine Grippe oder oder bakterielles. Mega gutes Gesundheitssystem wo Deutschland die größte Scheibe abschneiden sollte

  2. Es war mir so klar, dass wenigstens ein Arzt sofort an eine psychische Ursache denkt 😡 Es ist absolut unakzeptabel, wie Frauen in der Medizin immer noch behandelt und sofort abgestempelt werden! Noch nie bei einem männlichen Patienten sowas gehört.

    1. @lonesomegeorge3377

      Doch, natürlich. Als Mann kommt halt noch die Idee dazu, ein Simulant oder einfach ein Faulpelz zu sein. Der Begriff „psychosomatisch“ fällt auch recht schnell, besonders, wenn es etwas mit der Verdauung ist. Diese Probleme kriegen wohl die meisten Patienten mit unklaren Beschwerden.

    2. Egal ob Mann oder Frau – es gibt doch immer ein Narzist, der nicht weiter suchen will im Sinne des Codex und der Liebe und Gerechtigkeit.

  3. Das tut mir so,so leid,ich kenne dieses Leid.
    Ich kann Tabea so sehr nachfühlen.
    Ich musste leider ähnliches durchmachen…und bin immer noch traumatisiert….und auch ich bin damals fast gestorben.
    Ich danke jedem Arzt,der nicht wegsieht und dran bleibt!
    Eine ganz,ganz tapfere und mutige junge Frau.Sie wird eine tolle Ärztin werden,ich wünsche ihr alles Glück der Welt!

  4. Heute ist alles immer psychisch. Was machen die Ärzte eigentlich beruflich? Warum hat man den Arztberuf gewählt, um die Patienten am Ende loszuwerden mit der Psycho-Nummer?

    1. Sehe ich anders.
      Ich muss jedoch zugeben, der Fall ist extrem erschreckend.
      Ich glaube, viele Symptome von Autoimmunerkrankungen sind vergleichbar mit Symtomen von psychischen Erkrankung. Und manchmal ist es durchaus sinnvoll, sich die Psyche genauer anzuschauen.
      Das muss man nicht zulassen, und wenn doch, kann man jederzeit abbrechen.
      Aber: ich als volljährige Person, des Denkens und Entscheidens fähig, muss dem Arzt nicht jede Diagnose glauben.
      Ich kann weitere Ärzte befragen, und ja, manchmal dauert es, bis man an sein Ziel kommt. Oder einen Mediziner trifft, der gut in dem gefragten Bereich ist.
      Die Suche ist oft Mühsam…
      Im o.g. Fall gab es ja zum Glück eine engagierte Mutter, die nicht locker gelassen hat. Tolle Mutter!

  5. @kathrinbauer5358

    Gefühlt 90% der Fälle hier stellen sich als Autoimmunerkrankungen heraus und bei fast so vielen scheint es erstmal auf die Psyche geschoben zu werden. Vielleicht sollte man im Medizinstudium zumindest sicher stellen, dass Ärzte bevor sie etwas als psychisch diagnostizieren wenigstens ein oder zwei Minuten über die Frage nachdenken, ob das nicht eine Autoimmunerkrankung sein könnte. Vielleicht würde sie die Frage dann auch daran erinnern, dass es eben Krankheiten gibt, die schwer zu diagnostizieren sind oder aktuell noch gar nicht bekannt sind (auch jenseits von Autoimmunerkrankungen, aber die scheinen das Problem ganz besonders zu illustrieren).

  6. Fachärzte in den Bereichen Psychiatrie und Psychosomatik (2 verschiedene Fachärzte btw) fallen vor allem im klinischen Bereich immer wieder mit krassen Fehldiagnosen, Vorurteilen, Arroganz und Empathielosigkeit auf, warum ändert sich da nach all den Jahren immer noch nix dran?
    Klar, das sind keine Internisten oder Allgemeinmediziner, aber wenn der Verdacht einer (rein) körperlichen Erkrankung im Raum steht, dann sollten die doch zumindest mal die entsprechenden Kollegen kontaktieren und um Mithilfe bitten, anstatt die Patienten als Lügner darzustellen.
    Und dass er „Experte“ in der Uniklinik direkt eine psychosomatische Ursache als Grund sah ist eigentlich auch ein Skandal, da offensichtlich keine gründlichen Untersuchungen durchgeführt wurden, um eine körperliche Ursache ausschließlich zu können.
    Glücklicherweise waren der Hausarzt und der Gastroenterologe vom Klinikum Leverkusen kompetenter und haben sich wirklich bemüht, anstatt gleich das Handtuch zu werfen, so gründlich wie diese beiden müssen Ärzte eigentlich immer arbeiten.

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