32 Kommentare zu „Übergewicht beim Kind: Als Familie gesünder essen und abnehmen | Die Ernährungs-Docs | ARD GESUND“

  1. ➡Was uns bei diesem Film wichtig ist zu sagen: Unser Ziel ist es, mit dieser E-Docs-Folge Übergewicht im Kindesalter sachlich und ohne Stigmatisierung zu thematisieren. Wie bei jeder Darstellung von Kindern wägen wir sorgfältig ab, was vertretbar ist. Übergewicht ist kein individuelles Versagen. Es wird gezeigt, dass Veränderung durch Unterstützung, Verständnis und das familiäre Umfeld möglich ist – ohne Bloßstellung oder negative Zuschreibungen. Außerdem glauben wir, dass sichtbare Vorbilder dabei helfen können, Scham abzubauen und anderen Familien Mut zu machen, selbst aktiv zu werden.

  2. Jeder Mensch nimmt im Kaloriendefizit ab, nur nicht jede*r gleich schnell. Der größte Fehler ist das die Menschen zu schnell aufgegeben, den Mut verlieren und sich in dem Gedanken begraben nicht abnehmen zu können. Ich habe im Job erlebt wie Menschen es geschafft haben aus eigener Kraft zu halbieren und ihr Gewicht zu halten. Sich informieren, bereit sein zu lernen und vor allem Geduld. Nur eine langsame Abnahme ist auch eine gesunde Abnahme. Alles was zu schnell geht wie zum Beispiel durch die abnehmspritze bedeutet für den Körper eine stresssituation und alarmbereitschaft. Der Körper braucht ein paar Wochen um zu verstehen dass alles okay ist und er loslassen darf. Dauerhafte Ernährungsumstellung, statt strenger Diäten oder Medikamente auf die man ein Leben lang angewiesen sein wird. Es ist alles da was wir brauchen um uns gesund zu ernähren man muss nur einen festen Willen haben…..

    1. @janine_siegenthaler

      Ja, genau. Aber um in ein Kaloriendefizit zu kommen, müsste man auch wissen, wie viele Kalorien man zu sich nimmt! Hier wurde null was von Kalorien gesagt! Finde das so schade! Die Eltern machen schon viel richtig, aber Haferflocken sind auch sehr Kalorienreich! 100g Haferflocken sehen nicht nach viel aus, sind aber schon ca. 350kcal. Die Lotta braucht noch lange nicht so viele kcal wie eine erwachsene Person… (ich habe übrigens nun in einem Jahr 25kg abgenommen, nur mit Ernährungsumstellung. Es geht, man muss nur wissen, auf was zu achten ist.)

    2. ​​@janine_siegenthalerSie haben 25 kg in einem Jahr abgenommen, weil sie Kalorien kennen. Der Mann im Video hat nur 10 kg in einem Jahr abgenommen und das obwohl sein Körpergewicht ein gesundheitliches Risiko ist und das finde ich dramatisch. Weil man diesen Menschen einfach nicht erklärt das man ein Kaloriendefizit braucht um abzunehmen. Ich finde das so traurig, denn diese Familie hätte nach einem Jahr schon viel weiter sein können, zumindest die Eltern.

    3. ​@janine_siegenthalerSuper ❤ 2kg in einem Monat klingt sehr gesund 👍! Selbst wenn es dir ersten Wochen weniger ist, ist das auch O.K Wichtig ist dran zu bleiben. Eine zu schnelle Abnahme bedeutet auch schnelle Zunahme. Das was du gemacht hast ist das einzig Richtige, weiterhin alles Gute!

    1. allein Aussagen wie „Kinder und Gemüse sind inkompatibel“…das stimmt nicht. Wenn die Eltern selbst nur Brot, Nudeln und Süsses essen, die Kinder aber zu Grünzeug zwingen – dann klappt das natürlich nie.
      Als Kind habe ich Gemüse nie verweigert. Meine Geschwister und ich wollten immer Rohkost als Snack. Weil Gemüse nie als negativ dargestellt wurde.

    2. @jaka6409 War bei mir so ähnlich. Manches Gemüse war zwar nicht so mein Ding, aber im allgemeinen habe ich es gerne genascht. Ich konnte z. B. jederzeit in den Garten gehen und mich da frei bedienen – da habe ich sogar Stachel- und Johannisbeeren genascht. 😀 Bei dem Gemüse, wo ich nicht so begeistert von war, lag es schlicht an der Zubereitung. Blumenkohl liebe ich heute schon sehr und auch sehr gerne roh. Aber damals gab es den dann im Ganzen gekocht mit irgendwo so ein Zeug drauf … das roch schon so komisch und war gar nicht mein Ding.

    3. Wenn man adipös ist hat man als Eltern die Verantwortung bei seinen Kindern sehr auf gesundes ausgewogenes essen wert zu legen. Ich finde es toll dass die Familie das Problem angegangen ist und etwas verändern will. Das ist der erste Schritt.

    4. ​@jaka6409…vor allem, wenn man den Zugang dazu schafft..klar greifen die meisten eher zu, wenn es in mundgerechte Stücke angerichtet wird…das macht natürlich bissel mehr Arbeit..und im Alltagsstress greift man natürlich eher zu einfachen schnellen Varianten, wie zum Beispiel Schokopops und Müsliriegel oder so

  3. Vielen Dank für diese Folge.
    Mir hat sie sehr gut gefallen. Ja, auch ich bin eine Verfechterin davon, sein Kind nicht online zu zeigen.
    Aber Kinder sind Teil der Gesellschaft und haben, wie bspw Lotta, auch mit gesellschaftlichen Problemen und Herausforderungen zu kämpfen. Und ich bin mir sicher, dass für dieses Format und mit den Eltern sorgfältig abgewogen wurde, wie Lotta gezeigt werden darf.
    Und ich habe Lottas Darstellung als sehr wertschätzend und sachlich empfunden.
    Und somit kann diese Familie ein „Vorbild mit Gesichtern“ sein für andere Familien, denen es ähnlich ergeht.
    Und dass die Familie über ein ganzes Jahr begleitet wurde, war in ihrem speziellen Fall sicher eine sehr gute Wahl. Ich glaube, dass patchwork Familien, familiäre Schicksale, Besonderheiten, Einschränkungen etc. nochmal ganz besondere Herausforderungen mit sich bringen. Die dann Dinge nach vorn bringen, wie z.B. die Psychotherapie, die viel mentale Kapazität und Kraft und Zeit benötigen, die dann für andere Dinge – wie bspw Abnehmen – fehlen.
    Und wenn man so viel Wichtiges auf der todo Liste hat, kann man nicht erwarten, in einem halben Jahr x Kilogramm oder y Prozent Körpergewicht zu verlieren, soundsoviel Sport zu machen, wie vielleicht in einem kürzeren Zeitraum wünschenswert wäre oder wie andere Menschen in einem halben Jahr schaffen.
    Gerade alteingesessene Gewohnheiten geben in schwierigen und anstrengenden Zeiten ja auch vielen Menschen Halt.
    Die neurophysiologische Seite im Gehirn oder das aktiv arbeitende Viszeralfett noch außen vor gelassen.
    Ich finde es super, dass die Familie drangeblieben ist und freue mich für sie über ihre erreichten Fortschritte.
    Alles Gute!

  4. Auch in 2011 haben Menschen auf ihr Gewicht/ Gesundheit geachtet. Die Eltern sollten sich vielleicht erstmal Gedanken ueber sich selber machen, die sind naemlich extrem uebergewichtig. Die Kinder sind ja noch schlank verglichen mit den Eltern.

  5. Ich war selbst ein dickes Kind, schon ab ca 2 Jahre. Ich habe jeden Mist bekommen.
    Es hat mich viele Jahre gekostet, meine Ernährung auf einem gesunden normalen Level zu halten. Ich kann die Angst der Mutter verstehen, dass das Kind auch in eine Essstörung geraten könnte. Hatte ich zeitweise auch, weil ich es dann mit dem Weglassen und gesund deutlich übertrieben habe…

    Schwieriges Thema.

    Auch Kindern Süßes zu verbieten, was so präsent ist in einem Kinderleben ist, finde ich sehr schwer.

    Ich weiß da auch keine richtige Antwort drauf, fand den Beitrag aber sehr wertschätzend und hoffe für die Familie, dass sie einen gesunden Weg für alle findet ❤❤❤

    1. ….leider ist die Familie ja schon längst in einer Essstörung drin..und deshalb finde ich gut, dass die Familie die Reißleine zieht und was tut für sich und ihre Zukunft 👐

  6. @AnnaValerious-b1s

    Muskeln sind schwerer, als Fett. Vielleicht hat Lotta zu Beginn an Muskeln zugelegt, was ja auch supi ist.
    Ich hoffe, dass die Familie es schafft 🍀 insbesondere für die Kinder 🍀🍀🍀 die Eltern sind ja als Erwachsene weit schauender. Deswegen ist es für Kids schwieriger.
    Alles Liebe für die Family 💝

    Bitte die Mama in Ruhe lassen. Allein ihr Gesichtsausdruck, als Riedel mit ihr sprach, spricht Bände. Sie macht sich schon fertig, deswegen ja auch die abendlichen Atacken. Anstatt das ernst zu nehmen, wird sie noch kritisiert.
    Sie braucht die Therapie. Nicht, weil sie schwach ist. Sondern weil sie als Frau hier alles zu wuppen hat und mit ihrer Vorgeschichte schon stark belastet ist.
    Ich war geschockt wie unsensibel ihr mit ihr umgegangen seid. Das ist ein großer Kritikpunk an Riedel und dem Team 🧐

  7. Manche Dinge sind nicht nachzuvollziehen… zum Beispiel, warum Quetschies nicht wie Säfte oder Softdrinks als zuckerhaltige Getränke eingestuft werden, sondern im „gelben Bereich“ als gelegentlicher Snack geführt werden. Ein Zuckergehalt von 13 bis 15 Gramm pro 100 Gramm übersteigt den von Cola, Fanta oder Sprite sogar noch, davon sollte man garantiert gar nichts konsumieren. Dazu kommt, dass der Brei direkt aus dem Beutel gelutscht wird und die Zähne dabei lange mit Zucker und Fruchtsäure umspült, das ist praktisch eine Dauernuckelflasche und für Karies ideal. „Gelegentlich okay“ ist da eine glatte Verharmlosung.
    Eine genetische Vorbelastung für Übergewicht wurde hier offensichtlich nicht durch einen Gentest diagnostiziert. Und selbst Epigenetik ist kein unumstößliches Schicksal. Kinder erben nicht nur Gene, sondern auch das, was ihnen vorgelebt wird: was eingekauft wird, wie gegessen wird, wie viel man sich bewegt und ob bei Stress gegessen wird. Dass man von dem, was auf dem Ernährungsteller lag (5:29), nicht satt wird und bei sechs Mahlzeiten am Tag zunimmt, hat nicht allein mit Genetik zu tun, sondern auch mit dem Unvermögen der Erwachsenen. Die Behauptung, man bleibe bei sechs Mahlzeiten dauerhaft im „Fettaufbaumodus“, ist allerdings schlicht falsch. am Ende entscheidet die Energiebilanz, nicht die Anzahl der Mahlzeiten. Viele Mahlzeiten sind ungünstig fürs Sättigungsgefühl, blockieren den Fettabbau aber nicht.
    Auch dass das Kind angeblich kein Sättigungsgefühl hat, wundert nicht.. Stark verarbeitete, zuckerreiche Snacks wie die Schokobälle sind genau dafür gemacht, dass man immer weiteressen kann. Das ist eine normale Reaktion des Körpers und nicht zwingend ein angeborener Defekt des Kindes. Und bei so starkem Übergewicht mit vier Jahren hätte ich als Erstes erwartet (wenn überhaupt), dass der Kinderarzt medizinische Ursachen wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder seltene genetische Syndrome per Labor ausschließt. Davon war in der Sendung (mal wieder) nichts zu sehen.
    Die Sendung könnte so gut sein, bleibt aber aufgrund vieler Relativierungen und haltloser und falscher Behauptungen weit hinter ihrem eigentlichen Potenzial zurück. Die „Patienten“ sind offensichtlich so maßgeblich uninformiert, und es fehlt jegliche logische Schlussfolgerung. Vergleichbar ist das mit Menschen, die Rückenschmerzen haben, aber jeden Tag 8 bis 9 Stunden am PC sitzen, mit einem dicken Portemonnaie in der hinteren Hosentasche, und sich dann darüber wundern, dass der Arzt sagt: Nimm doch mal das Portemonnaie aus der Tasche.

    1. Bitte jetzt mal nicht alles verteufeln, „gelegentlich ok“ passt doch. Sie vergleichen da ein wenig ein Apfel und eine Süßigkeit. Bin aber auf Ihrer Seite, umso weniger umso besser. Besser sie isst einen ganzen Apfel statt dem Mus.

  8. Wie immer fehlen komplett die Proteine bei den Gerichten ! Hänchenbrust, Lachs, Mageres Rind sind mit die Hochwertigsten, schmackhaftesten und Proteinreichsten und sehr sättigende Lebensmittel und sollten mehr vorkommen bei den Ernährungsdocs.

    1. Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen, Bohnen und Erbsen, aber auch Tofu, Tempeh, Sojaprodukte allgemein, Nüsse, Samen und Haferflocken geben einen wichtigen Beitrag zur täglichen Eiweißversorgung leisten. Gerade Hülsenfrüchte punkten zusätzlich mit Ballaststoffen, die lange sättigen und die Darmgesundheit unterstützen. Man braucht kein Fleisch oder Fisch um eiweißhaltig zu essen. Pflanzenbasierte Lebensmittel können das genauso und so haben doch alle etwas von dem Gericht, weil omnivore ebenfalls pflanzlich essen sollten und können.

  9. Wo ist der Kinderarzt? Diese Eltern haben doch bestimmt alle Untersuchungen gemacht! Das fängt doch ganz früh an. Lotta war bestimmt schon als Baby zu schwer. Wenn die Eltern so adipös sind, müsste doch der Kinderarzt bereits aktiv geworden sein! Wir haben leider viele adipöse Kinder bereits in der Grundschule. Wenn Eltern mitkriegen würden, wie sehr diese Kinder leiden, würden sie alles dransetzen, das zu vermeiden. Wir können uns noch so bemühen, Mediation, Ernährungslehre, soziale Interaktion….aber wir können nicht verhindern, was alles passiert, wenn kein Lehrer dabei ist. Wenn man dabei zuschaut, wie das Kind immer dicker wird, ist es eine schlimme Form von Kindeswohlgefährdung, denn man nimmt in Kauf, dass ein dicker, ungesunder und unglücklicher Erwachsener heranwächst. Darum gehört das Problem schon in der Schwangerschaft thematisiert, Eltern brauchen da bereits Unterstützung!

  10. Eine spannende Doku. Aber bitte macht doch als ÖR die Gesichter der Kinder unkenntlich. Wir wissen doch mittlerweile, was passieren kann und zudem tut mir einfach Lotta leid: mit Gesicht, Körperwerten und Wohnort als übergewichtig diagnostiziert. Das Thema ist gut und wichtig aber ich finde, der Kinderschutz sollte ebenso wichtig sein.

  11. Mein Mann und ich essen 80% gesund und ab und zu gibt es natürlich auch mal was zu naschen. Unser zweijähriger isst das selbe wie wir oder bekommt es immer wieder angeboten, dadurch isst er trotzdem relativ viel Gemüse. Ich glaube man muss es den Kindern vorleben, woher sollen sie es denn sonst lernen.

  12. Der letzte Satz von Herrn Dr. Riedl ist der wichtigste im ganzen Video. Im prinzip müssten die werdenden Eltern vor der Zeugung auch noch Alkohol, Zigaretten und andere Drogen stoppen wie Vapen, Kaffee, schwarzer Tee…..

  13. Ich bin selber Erzieherin und es gibt Kinder die ausschließlich rote Lebensmittel dabei haben. Wenn man glück hat sind mal gelbe Lebensmittel dabei. Echt schlimm

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