41 Kommentare zu „Vitamin D, B12, Omega 3: Welche Supplements sind sinnvoll? | Dr. Julia Fischer Best-of | ARD GESUND“

    1. Da meine Ernährung gerne mal „Modell Junggeselle“ ist: 0,5 bis max. 1 A-Z Multivitamin Tablette vom DM als Basis. Nichts über 100% drin. Dann ist ein Mangel schon mal ausgeschlossen.
      Dazu dann 2500IE Vitamin D3. 1000mg EPA/DHA. 3g Kreatin. Immer brav 200mcg Jod. Ab und zu 400mg Magnesium.
      Und wichtig: nicht nur die lausigen 100mg Vitamin C, sondern 300-400mg sollten es schon sein. Dann ist die Plasmakonzentration im grünen Bereich.

    1. Meines Wissens nach sind die Tagesdosis von 200mg unbedenklich. Allerdings ist so etwas definitiv ein Thema für den Arzt und nicht das Internet.

    2. @wagnerandrea8261

      Bitte recherchieren, wir brauchen alle Jod, vor allem auch das elementare Jod…wir haben im ganzen Körper Jod Rezeptoren…das gilt auch für Hashimoto

    3. ​@wagnerandrea8261Vorsicht. Hashimoto greift die Schilddrüse an. Daher ist durchaus Vorsicht geboten. Wer die täglich empfohlene Menge einhält, sollte theoretisch keine Probleme haben. Allerdings liegt die Grenze für Unbedenklichkeit bei Hashimoto niedriger als bei gesunden Menschen. Daher muss man schon aufpassen. Deshalb würde ich grundsätzlich empfehlen niemals jodiertes Salz zu nehmen und es über Tabletten zu dosieren. Jod kann man zu 99% nur gezielt über Jodsalz oder Tabletten einnehmen. Daher finde ich die Tablettenversion am Sinnvollsten.

      Daher würde ich bei Hashimoto sagen: Tagesdosis abklären und über Tabletten regeln.

  1. Jod ist auch in Algen enthalten. Das Problem bei den Algen ist nur, dass die Jodmenge bei bestimmten Algenarten stark variiert. Deswegen muss man hier etwas vorsichtiger sein und sich vorher genau belesen, wie viel Gramm man jeweils essen oder wie oft man Brühen mit z. B. der Kombualge zu sich nehmen kann, um eine Überversorgung zu vermeiden.

    1. Oder einfach eine perfekte dosierte 200mcg Tablette jeden Tag nehmen. Kostet wenig. Wenn man über andere Quellen schon 100mcg drin hat, man sich einfach brechen und nur 100mcg nehmen. Hauptsache immer gut 200mcg pro Tag.

  2. Schade, dass hier nicht darauf hingewiesen wird, dass bei der Einnahme von Vitamin D auch Vitamin K2 und Magnesium (z. B. Magnesiumcitrat) ergänzt werden sollten, damit der Calciumhaushalt im Körper optimal reguliert und aufeinander abgestimmt wird.

    1. Das Argument, dass Vitamin D ohne K2 und Magnesium quasi „unvollständig“ sei, hat sich in sozialen Medien zwar festgesetzt, hält aber einer strengen wissenschaftlichen Prüfung kaum stand. Sicherlich arbeiten diese Nährstoffe im Körper biochemisch zusammen – Magnesium hilft bei der Aktivierung von Vitamin D, und K2 unterstützt die Calciumverwertung. Doch aus diesen theoretischen Synergien eine generelle Pflicht zur Supplementierung abzuleiten, ist wissenschaftlich nicht belegt. Es fehlen schlichtweg große, klinische Studien, die nachweisen, dass die Einnahme von Vitamin D ohne diese Zusätze für gesunde Menschen gefährlich oder wirkungslos wäre. Wer das Gegenteil behauptet, tut dies also nicht auf Basis gesicherter wissenschaftlicher Fakten, sondern stützt sich eher auf theoretische Modelle oder Marketing-Narrative.

      Häufig wird dabei unterschätzt, wie gut wir diese Stoffe bereits über die Nahrung aufnehmen. Vitamin K2 wird beispielsweise nicht nur von unseren eigenen Darmbakterien produziert, sondern findet sich in ganz normalen Lebensmitteln wie Käse, Quark oder Sauerkraut. Auch Magnesium ist durch Nüsse, Vollkorn und grünes Gemüse meist ausreichend vorhanden. Solange kein spezifischer Mangel ärztlich festgestellt wurde, gibt es keinen Grund zu glauben, dass der Körper mit der Regulation des Calciumhaushalts überfordert wäre. Die pauschale Empfehlung der „Pflicht-Kombi“ ist daher weit mehr ein Trend als eine medizinische Notwendigkeit.

    2. Das ist das gleiche wie der Mythos, dass man keine Muskeln aufbaut, wenn man nicht kurz nach dem Training Protein zu sich nimmt.
      Es kommt nur darauf an, das die nötigen Stoffe im Körper vorhanden sind, nicht das man sie zu einem bestimmten Zeitpunkt einnimmt. Vitamin K Mangel ist sehr selten, aber der Mythos spült Geld in die Kassen der Hersteller:
      20ml Vitamin D Tropfen 14,90€, das gleiche mit zusätzlichem K2 26,90€. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    3. Magnesium wird im Video extra erwähnt. Und Studien zu Vitamin D zeigen, dass K2 nicht zwingend notwendig ist. Kann man, muss man aber nicht. Zumal in Gouda und Co. auch schon etwas K2 drin ist.

    4. @berttrapp ml ist eine Einheit für Volumen, das sagt überhaupt nichts darüber auch wieviel IE in einem Tropfen (auch ein eher schlechtes Mass, aber es steht zumeist auf den entsprechenden Produkten drauf) ist.
      Vitamin D3 10.000 I.E + 200 µg K2 99+% ALL-Trans, 365 Tabletten ca. 23 Euro: Gerne mal ausrechen, was das dann pro Monat kostet.

    1. @maximilianheyden3

      Ja, leider… aber auch mit einem nicht umfassenden Test und ein paar ersten Werten kann man weiter kommen.

      Bloß nicht auf den Hausarzt vertrauen sondern sich selbst schlau machen bei Dr Helena-Orfanos Böckel und ihren Büchern.

  3. Mein Wunsch wäre es, wenn die Krankenkassen einmal pro Jahr eine Blutuntersuchung mit sämtlichem Nährstoffen und Spurenelementen bezahlen würden. Denn rechtzeitig erkannte Mängel könnten den Menschen viele Folgeerkrankungen und den Krankenkassen Geld für weitere kostspielige Behandlungen ersparen. Ich finde es schon traurig dass ich alleine für Vitamin D u B 12 50€ selbst zahle…. ist es mir wert, keine Frage ….. aber wenn eine Krankenkasse möchte dass ich gesund bleibe wäre das ein toller Ansatz. Wenn Mängel schon spürbar werden ist es manchmal schon zu spät und es hat Auswirkungen, die man leicht verhindern könnte.

    1. @mikeo2321 Ach Gott…die 12 doppelt gelesen und gedacht das wär n Vertipper oder so. 😂 Nich mein Tag. Danke fürs aufklären. Is natürlich n Preis den die Armen der Nation nich zahlen können.😕

    2. Ist doch gar nicht gewollt. Wir sollen nicht gessund sondern Arbeitsfähig bleiben. an gesunden Menschen verdient keiner soviel wie an Kranken.

  4. @unklarnamenpflicht

    Danke!

    Ich nehme gelegentlich B12 und Vitamin D. Hatte vor allem um den Jahreswechsel Probleme mit Müdigkeit und schwachem Immunsystem gehabt. Muss aber zugeben, ich nehme es nicht sehr konsequent

    1. Vitamin D verstehe ich aber warum genau Vitamin B12? Als Veganer verständlich aber wer Omnivore ist, sollte doch eigentlich keine Probleme haben?

    2. @maximilianheyden3

      Genau das ist das Problem „sollte“…. Leider sollten wir anfangen in sehr vielen Bereich selbst die Verantwortung zu übernehmen und wenn möglich die Daten selber erheben, also messen und gucken.

      Ja, kann sein, dass es reicht. Kann aber auch nicht sein. Deshalb ab zur Blutanalyse und die richtigen Werte messen. Siehe dazu Dr Helena Orfanos-Böckel

    3. @maximilianheyden3

      @unklarnamenpflicht:

      Das kann noch an so viel mehr liegen, also auch an noch weiteren Nährstoffen. Mitochondriale-Gesundheit ist ein Stichwort. Siehe dazu auch Dr Orfanos-Böckel, Thiemo Osterhaus, Anne Fleck und Ruth Billawons

  5. Ich habe die Problem, die richtige Dosis wenn ich einlade oder eingeladen werde, Jod 🧂, welches Magnesium, 🌶️, mediterran, Bluthochdruck und einiges mehr wenn ich einlade. Der das Problem hat soll das zum Essen gehen und der andere etwas anderes. Ich dosiere das Essen nach meinem Wissen und nicht mehr.

    1. Klar, Mega Dosen sind nicht gesund. Aber von denen war ja nicht die Rede. Einfach wir immer: mindestens den Tagesbedarf und gut ist.

  6. Man sollte Vitamun D plus K2 nehmen und zusätzlich Magnesium täglich dazu. Beim Magnesium aufpassen welches man nimmt, da man sie verschieden gut aufnimmt. Ich nehme Magnesiumcitrat, das hat angeblich 80% Bioverfügbarkeit.

  7. Interessant: Sind veganes Pärchen und unser Omega 3 Profil ohne Omega-3 Supplements ist hervorragend. Besser erst ohne und dann testen lassen ob der Körper nicht doch zu denen gehört die genug selbst bilden können. Es gibt auch Studien dazu, dass manche Veganer ausreichend bilden können.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert