46 Kommentare zu „ADHS bei Erwachsenen: Alles was du wissen musst“
@thomasklenk2090
Danke für dieses Video ❤️ ich als ADHSler bin Ihnen für diese Aufklärung sehr dankbar 😊 ich habe die Diagnose nach meiner Rehatherapie ( wegen depressiver Episoden) vor einigen Jahren erhalten und ich habe anfangs parallel zu einer 2 jährigen Therapie mit dem Medikament „Medikenet „ angefangen und habe recht zeitnah einen positiven Effekt bemerkt. Leider gab es einige Nebenwirkungen ( Bluthochdruck, Nervosität ) worauf ich mit Elvanse begonnen habe, was für mich der absolute Segen ist 😊zusammen mit Sertralin bekomme ich meinen Alltag zuhause wie im Geschäft deutlich besser geregelt und ich fühle mich endlich etwas normaler 😅. Früher in der Kindheit war es ein reiner Albtraum. Schlechte Noten trotz lernen weil man die Konzentration nicht aufrechthalten kann, außer man hat sehr großes Interesse an dem Fach oder der Übung. Dafür konnte man sich jeden Spieler bei der NBA oder Wrestler bei der WWF merken 😂. Ich habe jahrelang die Schuld an meinem Leistungen gegeben und nichts von mir gehalten obwohl ich mich irgendwie angepasst und maskierte habe um zu funktionieren.
Bei mir wurde es mit 35!! diagnostisiert, also sehr spät. Ich bin aber froh das ich nun weiß,dass ich eine Krankheit habe. Mit Therapien ist es bei mir viel besser geworden. Zur Info, es gibt auch ADS ohne die Hyperatkvität, dies hatte ich!
Ja, erstmal Anfangen ist oft das schwierigste, weil die meisten Aufgaben einem wie ein großer undurchsichtiger Berg aus Wolle vorkommt. Das führt dazu dass man schwierige Aufgaben aufschiebt, weil man zu lange drüber nachdenkt, wie man das Ganze am besten angehen soll
Was mir schon alles indirekt und offiziell unterstellt und diagnostiziert wurde, ist im Kompletten nicht aufzählbar. Am Ende war ich einfach nur ein Genie!
@a.k.a.20Sie haben mich nicht richtig verstanden. Er ist sehr wohl ein Spezialist. Er weiß auch zugleich, wo seine Grenzen liegen. Es lohnt sich allemal mehr bzgl. ADHS ihm zuzuhören, als irgendwelchen Pseudoexperten auf YT oder TikTok, ohne jeglicher medizinischer oder psychologischer Ausbildung.
Bei mir wurde es mit 55 diagnostiziert, habe es seit der Kindheit. Habe mich im laufe meines Lebens mit selbstgebauten Leitplanken, Regeln, Disziplin jahrzehntelang am Funktionieren gehalten. Die letzten Jahren kam dann noch nikotin pouches und Koffein Tabletten hinzu, 600mg täglich. Aber mit 50 merkte ich das ich die Maskierung nicht mehr lange durchhalte. Erst mit 55 bemerkt das es ADHS sein könnte, die Reißleine gezogen, einen Privat Arzt aufgesucht, da mir die Kassenärztlichen zu lange Warte Termine haben. Jetzt erst merke ich so nach und nach was alles schief gelaufen ist und meine ADHS Symptome nicht normal waren. (Brain Fog, imposter syndrom, Gedanken schleifen, Impulsivität, Aggressionen, Sehr dunkle Gedanken etc) vorher war das für mich alles normal. Jetzt muss ich lernen mit den neuen „Ich“ umzugehen. Bin froh es gemacht zu haben.Ich möchte noch bemerken, das in vielen Medien ADHS als „Superkraft“ bezeichnet wird, und so ein bärtiger Professor mit Brille, hat gesagt das man diese Persönlichkeiten in der Gesellschaft braucht um verschiede Blickwinkel und so weiter. Alles Quatsch. In der Jugend kann man noch das eine oder andere kompensieren oder lenken, mag sein, aber die Quittung kommt im fortschreitenden alter, der Energieaufwand wird immer höher. Mag sein das ein paar Menschen mit ADHS „Superkräfte“ haben, aber es geht um die breite Masse, die leidet darunter. Dieser „Professor“ kann gerne mein ADHS haben, ich gebe es sehr gerne ab.
@turbofisch ja denk ich mir, hab ich auch mal probiert. Interessanteweise hat Cannabis es nur noch schlimmer bei mir gemacht. Vor 30 Jahren auch mal aus dubiose Quelle Amphetamin probiert, eine sehr geringe Dosis. Das hatte wirklich geholfen, war mir aber zu riskant und auf dauer auch keine Lösung. Hab es nie wieder genommen, und der Zusammenhang war mir damals nicht klar. Zwischendrin ein Jahr lang, jeden Abend eine Flasche Rotwein getrunken, das half zumindest Abends zur ruhe zu kommen, aber ich habe es noch rechtzeitig bemerkt das das keine gute Idee war.
@karlranseier4711 Das kann nur jemand sagen, der nicht betroffen ist. Wenn man von Kind an, über Schule, Studium, Berufsleben permanent aneckt und das Gefühl vermittelt bekommt, dass mit einem was nicht stimmt, dann ist das der Selbstakzeptanz nicht wirklich zuträglich
Mache medizinische Gutachten, viele auch bei Kindern und stelle fest, dass die Kriterien zur Diagnose von ADHS mal auf den Prüfstand müssen, weil es unwahrscheinlich ist, dass wir immer mehr Kinder mit ADHS haben. Außerdem sollte man sich mal Fragen, ob viele Symptome nicht hausgemacht sind durch mangelnde Erziehung oder fragwürdige Lehrmethoden in der Grundschule. Es gibt die Diagnose ADHS, keine Frage, aber in der Häufigkeit stelle ich in Frage und oftmals wird sie auch noch mit Autismus verbunden.
Es gibt nicht mehr Kinder mit ADHS, es werden nur mehr erkannt. Ich habe meine Diagnose mit 59 bekommen. In meiner Kindheit war über ADHS einfach noch nichts bekannt, erst recht nicht bei Mädchen, und es war auch bis vor kurzem noch nicht bekannt, dass sich das eben im Erwachsenenalter nicht ‚auswächst‘, sondern z.B. bei Frauen in der Menopause sogar noch schlimmer werden kann.
Umgekehrt gibt es dann auch die Fälle, in denen AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen nicht erkannt wird.
Gerade, weil sie z.B. nicht ins übliche Geschlechterraster fallen, was die Symptome angeht.
Ich bin ein Beispiel dafür:
Wer denkt bei einem Mädchen, das zwar viel grübelt, aber gleichzeitig auch sehr impulsiv ist, an ADHS? 🧐
Kaum jemand…
Ich war ein auffälliges Kind…
Spätestens ab der Grundschule:
Ich war geistig unterfordert und nahm mir in der ersten Klasse z.B. lieber die Tageszeitung mit in den Deutschunterricht, statt die Fibel zu lesen, die mir zu langweilig war.
Als mich die Lehrerin (Frau Schwarz hieß sie) dann doch dazu gezwungen hatte, die Fibel lesen zu müssen… nun ja… Tags darauf war wieder Deutschunterricht – Ich hatte mir ein paar schwarze (!) Socken mit zur Schule genommen und dann „Fara und Fu“ als Teenie-Knutschtheater aufgeführt (Parodie also).
Die Klasse fand es witzig, die Deutschlehrerin nicht, also klingelte zuhause das Telefon 😮
Als wir dann umzogen, zur Mitte meiner Grundschulzeit, kam ich an eine andere Schule.
Auch dort zeigte sich die Unterforderung:
Zwar war ich im Deutschunterricht ruhiger als vorher, aber in Mathe nicht. Kaum fertig mit den Aufgaben (in der 3. Klasse teils schon welche für die 5. Klasse), kehrte bei mir Langeweile ein – Wodurch dann Papierflieger durch den Raum flogen, wobei ich da auch am Design der Flieger tüftelte.
Beiden Lehrerinnen entging das nicht und so durfte ich dann zum Intelligenztest antreten, in der 4. Klasse.
Ergebnis: 130…
Da war für beide Lehrerinnen dann alles klar:
War ich mit meinen Aufgaben fertig, durfte ich aufstehen und den anderen helfen – Aber ohne vorzusagen, das war dann eine Herausforderung.
Doch so hörte mein Stören des Unterrichts auf…
Dennoch hatte ich immer gute Noten.
Zuhause gab es solche Probleme jedoch nicht:
Ich hatte geistige Herausforderungen, indem ich z.B. die Bücher lesen durfte, die mich interessierten – Zumindest, solange meine Mutter sie nicht gerade selbst brauchte (Gesetzbücher, Lehrbücher für den Rettungsdienst)… oder durfte dabei sitzen, wenn Mutti ihre Steuererklärung gemacht hatte und ihr auch Fragen dazu stellen (nur dazu, das war die Regel!).
Ein wissensdurstiges Kind also – Doch wusste meine Mutter, wie sie damit umgehen musste: Als sie in der 4. Klasse war, musste auch sie zum Intelligenztest antreten – Und hatte ebenfalls ein Ergebnis von 130…
Allerdings zeigten sich, neben der Intelligenz und auch der Kreativität, noch andere Seiten:
Ich war auch sehr impulsiv und öfters in Keilereien verwickelt (fast immer mit Jungs, die mir auf der Nase herumtanzen wollten, mit Mädels hingegen fast gar nicht)…
Die Hochbegabung wurde bei mir zwar erkannt, das ADHS jedoch nicht. Obwohl zu dem Test in der 4. Klasse auch psychologische Gespräche gehörten und es demnach eigentlich hätte auffallen MÜSSEN.
Vielleicht funktionierte aber auch der mädchen- bzw. frauentypische Aspekt des Maskierens einfach lange Zeit zu gut…
Die Diagnose bringt nur was wenn man, wie ich, ADHS Medikamente nach dem Betäubungsmittelgesetz bekommt und sie wirken weil sie mich „beruhigen und klarer“ machen. Ohne ADHS sind es Aufputschmittel (BTM), also eine Fehldiagnose bringt Kindern nichts weil sie sich „noch schlimmer“ aufführen. Fehldiagnose führen nach meiner Erfahrung nur dazu das Lehrer sagen, der soll Ritalin schlucken, sonst fliegt er raus. Und Ritalin hilft nicht gegen fehlende Erziehung. Die beste Diagnose ist nach meiner Erfahrung immer noch die BTM Medikamente auszuprobieren.
@KerstinVomVulkanDa kann ich Dir nur zustimmen.Ich, 57 und ADHS,werde jetzt in der Menopause so richtig verpeilt!! Ich bin so erschöpft von meinem eigenen Gehirngeschehen.
Da ist was dran.Wer das Medikament nicht benötigt, keine Adhs hat, wird es auch wieder absetzten. Ich hätte es meinem Sohn niemals gegeben,wenn er nicht unglaublich davon profitiert hat.
Ein wirklich gutes Video, ich fühle es so so sehr. Ganz typisch wurde bei mir die Diagnose mit 32 Jahren gestellt nachdem mein Sohn schon jahrelang diagnostiziert wurde. Symptome sehr gut auf den Punkt gebracht. Vielen Dank für ihre vielen tollen Videos. Sie sind so verständlich, wissenschaftlich und auf den Punkt gebracht gemacht. Ich schaue sie mir so so gerne An. Immer interessante Themen. Bitte weiter so. Viele liebe Grüße
Liebe Community, MEIN NEUES BUCH In Zukunft gesund – Eine Einladung ist jetzt für alle verfügbar: https://bit.ly/inZukunftgesund
Natürlich geht es im Buch auch um das Arzt-Patienten Verhältnis. Aber v.a. geht es für Sie um alles relevante und ganzheitliche Wissen rundum Gesundheit, Prävention und Medizin:
– wichtige und richtige Blutwerte
– wichtigsten Nährstoffe und die besten Lebensmittel
– Vorsorgeuntersuchungen, Tipps zu den häufigsten Medikamenten
– das Ernährungsmuster: Dauerhaft gesund
– alles über Häufigkeit, Umfang und Intensität von Sport und Bewegung
– die entscheidenden Säulen: Schlaf, Stresslevel und mentale Gesundheit
– Biohacking und Social Media für die Gesundheit 2.0
Das Buch ist also wirklich all-umfassend und beinhaltet meine über 8-jährige Arbeit via DoktorWeigl mit über 2.000 Beiträge wieder.
Also, gerne einmal reinschauen: https://bit.ly/inZukunftgesund
@DoktorWeigl1 Dopamin gepusht, Bundle gekauft. 😅🙆🏻♀️ Freue mich auf Ihr Buch und ich würde behaupten, dass es ein ähnliches Buch nicht gibt. Alles wichtige kompakt zusammen gefasst. Darauf hab ich nur gewartet. Vielen Dank für Ihre Arbeit. 🙏
ADHS ist eine Erklärung und keine Entschuldigung. Diesen Satz hört man so oft. Und ich verstehe, warum man ihn ständig wiederholt. Er soll uns dazu motivieren, uns helfen zu lassen und uns anzustrengen, damit wir uns bald besser in Strukturen integrieren können, an denen wir uns immer wieder gestoßen und teilweise selbst zerstört haben.
Meine Geschichte klingt wie die von unzähligen anderen Spätdiagnostizierten: Diagnose mit 58. So viele Jahre mit einem Gefühl des Andersseins, des Nichtdazugehörens gelebt. Schwere Depressionen überlebt. Oberflächlich gesehen habe ich super funktioniert und viel erreicht. Aber die Wechseljahre haben das Fass zum Überlaufen gebracht. Nichts ging mehr und ich hab gedacht, jetzt werde ich dement.
Die Diagnose und Behandlung der ADHS therapeutisch und medikamentös und die Auseinandersetzung mit dem Thema und mit mir selbst, wirken sich positiv aus. Aber nach anfänglicher Erleichterung darüber, dass plötzlich erklärbar ist, was mit mir „nicht stimmt“, macht sich immer wieder Trauer und Wut über die vielen Jahre, in denen ich gekämpft habe. So viele Jahre voller Schuld- und Versagensgefühle. Ich bin erschöpft.
Ich wünsche mir Geduld mit uns vielen Spätdiagnostizierten. Wir haben so lange gelitten. Lasst uns einmal durchatmen und lasst uns unsere ADHS als Erklärung und zwischendurch auch mal als Entschuldigung nutzen.
Sie sprechen mir aus der Seele, ich denke auch gerade, ich könnte dement sein, bin 54, meine Töchter haben beide mit Mitte 20 eine ADHSDiagnose bekommen und die Kleine sagt, Mama, du hast das auch.
Wechseljahre…ganz genau. Plötzlich konnte ich nicht mehr kämpfen, stark sein und funktioniere n. Bioidentische Hormontherapie hat viel gebracht, zusammen mit Ritalin bin ich ein anderer Mensch. Auch, weil ich meinen Alltag nun angepaßt habe, auch dank der Therapie. Ich bin Autistin mit ADHS.
Finde gut, dass das Thema fachlich fundierte Beiträge bekommt. Für mich als Betroffenen der „stillen“ Variante ist auch die Abgrenzung der Symptome zu ebenso möglichen Traumata wichtig. Da draußen gibt es sicher auch viele viele Menschen, die sich in vielen Symptomatiken wiedererkennen.
– kaum Fokus/Konzentration
– innerer Motor der die ganze Zeit schiebt
– (auch körperliche Unruhe)
– Gedankenkreisen
– schlechter Schlaf
– schlechtes Gedächtnis
– kaum Struktur im Alltag bzw. Schwierigkeiten sich generell zu strukturieren
– unorderntlicher Lebensstil
– Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen und Stress
– Genereller Leidensdruck
– Ängste jeglicher Art
– Depressionen
Hab sooo viel darüber gelesen und versucht mir ein neutral wie mögliches Bild zu machen. (Weil mglw. beides bei mir zutrifft MUSS(/TE) ich das auch). Meine Auffassung: Der größere Unterschied liegt gar nicht so sehr in den Symptomen, die auf den ersten Blick ähnlich sein können. Er liegt in der Ursache und damit sozusagen in der Art, wie der innere Motor angetrieben wird. Gibt´s auch vereinzelte spannende Aufarbeitungen zu den Unterschieden.
Anders gesagt, es ist komplex. 🙂 Wenn ich vergleichsweise mal einen (selten!) unbeschwerten Tag habe, kickt die ADS-Symptomatik. Wenn es mir nicht gut geht wirkt es genau so, wie die Traumasymptomatik beschrieben wird in Überlagerung zum oben genannten. Und ich habe dabei schon das Gefühl, dass der Ursprung meiner Probleme auch mal durch etwas anderes als durch meine ADS-Symptomatik erzeugt oder verstärkt wird. Schwierig, sich da selbst zu verstehen…
(Ärztliche Gutachten außerhalb des AD(H)Ss fehlen noch… dauert ja immer seine Zeit.)
VG
Wurde mit 38 Jahren diagnostiziert (ca. 1,5 Jahre her). Nehme aktuell Elvanse 50mg. Seit Einnahme habe ich: keinerlei Depressionen, Angststörungen und bin mir deutlich über Burnout-Risiken gewahr. Es lebt sich seit der Einnahme endlich richtig lebenswert und bin sau happy noch einmal einen zweiten Frühling zu erleben, wo ich endlich sein darf, wer ich bin.
Persönliche Meinung: Ich kann jedem nur ausdrücklich raten: Wenn dir ein ADHS-Medikament verschrieben wird, nimm es erst einmal. Egal wie viel Abscheu du gegenüber Medikamenten hast. Es hilft dir in erster Linie an deinen Symptomen zu arbeiten und mit der „Superkraft“ zu leben, ohne in die Verzweiflung abzurutschen. Weglassen kannst du es später immer noch, da diese Medikamente in keinster Weise abhängig machen. Sollte dein Kind ADHS haben und dem Kind sind Medikamente angeraten worden, bitte enthalte es deinem Kind nicht vor. Die Entscheidung, ob es sich besser fühlt oder nicht, kann das Kind alleine entscheiden und einschätzen.
Danke für das Video. Ich finde es erklärt sehr gut und ich finde es auch gut, dass Sie auch auf Strategien eingehen, wie man mit ADHS umgehen kann und sein Leben organisieren kann. Ich werde das Video weiterempfehlen.
Bei meiner Tochter wurde vor drei Jahren ADS diagnostiziert ( Schule, Konzentration,…). Ich hab mich immer gefragt was mit mir nicht stimmt. Aber ich weiss dass etwas nicht so läuft wie normal. Hab begonnen, mitzuschreiben was mM nicht passt… Ärztin sagt Depression 😵💫. Erst als die Ärztin meiner Tochter fragte, ob jemand von uns beiden Eltern es hat, dass es vererbt sein könnte, fiel mir der Schleier von den Augen, begann zu recherchieren, immer mehr trifft darauf zu. Und DIESES Video ist, als wäre es über mich geschrieben worden 🙏. Nun eine Frage: Neurologe oder Psychologe? Möchte einfach nur mal verstanden werden, die passende Therapie beginnen und ENDLICH mal LEBEN können 🙏🙏🙏. Danke für dieses tolle, aufschlussreiche Video!!
Dieses Video hat mich zutiefst berührt und mir eine enorme Last von den Schultern genommen. Endlich verstehe ich, dass meine täglichen Kämpfe keine Charakterschwäche sind, sondern Teil von ADHS im Erwachsenenalter. Es tut unendlich gut, sich endlich gesehen und ernst genommen zu fühlen.
Danke für dieses Video ❤️ ich als ADHSler bin Ihnen für diese Aufklärung sehr dankbar 😊 ich habe die Diagnose nach meiner Rehatherapie ( wegen depressiver Episoden) vor einigen Jahren erhalten und ich habe anfangs parallel zu einer 2 jährigen Therapie mit dem Medikament „Medikenet „ angefangen und habe recht zeitnah einen positiven Effekt bemerkt. Leider gab es einige Nebenwirkungen ( Bluthochdruck, Nervosität ) worauf ich mit Elvanse begonnen habe, was für mich der absolute Segen ist 😊zusammen mit Sertralin bekomme ich meinen Alltag zuhause wie im Geschäft deutlich besser geregelt und ich fühle mich endlich etwas normaler 😅. Früher in der Kindheit war es ein reiner Albtraum. Schlechte Noten trotz lernen weil man die Konzentration nicht aufrechthalten kann, außer man hat sehr großes Interesse an dem Fach oder der Übung. Dafür konnte man sich jeden Spieler bei der NBA oder Wrestler bei der WWF merken 😂. Ich habe jahrelang die Schuld an meinem Leistungen gegeben und nichts von mir gehalten obwohl ich mich irgendwie angepasst und maskierte habe um zu funktionieren.
Bei mir wurde es mit 35!! diagnostisiert, also sehr spät. Ich bin aber froh das ich nun weiß,dass ich eine Krankheit habe. Mit Therapien ist es bei mir viel besser geworden. Zur Info, es gibt auch ADS ohne die Hyperatkvität, dies hatte ich!
Ja, erstmal Anfangen ist oft das schwierigste, weil die meisten Aufgaben einem wie ein großer undurchsichtiger Berg aus Wolle vorkommt. Das führt dazu dass man schwierige Aufgaben aufschiebt, weil man zu lange drüber nachdenkt, wie man das Ganze am besten angehen soll
😵💫😵💫🤔🤔😵💫😵💫das kommt mir bekannt vor 😮😮
Schön und gut, es gibt zu wenig Ärzte oder Kliniken die ADHS behandeln.
Ganz interssantes Video❤Schaue gerne deine Video.Du bist meine Lieblingsyoutuber❤Tolles Video
Was mir schon alles indirekt und offiziell unterstellt und diagnostiziert wurde, ist im Kompletten nicht aufzählbar. Am Ende war ich einfach nur ein Genie!
Ein Genie zu sein ist halt auch nicht immer leicht, nicht wahr?
Die Diagnose „Genie“ wurde von den Ärzten wieder verworfen, weil sie nicht abrechenbar ist.
Sie erklären ADHS besser als so mancher „Spezialist“, danke!!!
Danke für das Lob! 😊
@a.k.a.20 er ist doch ein Spezialist. Und zwar ein richtiger und kein Laie 🙂
@mweb5066ja, aber nicht was ADHS betrifft…Sagt ja Dr.Weigl selbst…zuhören!
@DoktorWeigl1es stimmt einfach! Das ist kein Lob in dem Sinn, sondern die Wahrheit!
@a.k.a.20Sie haben mich nicht richtig verstanden. Er ist sehr wohl ein Spezialist. Er weiß auch zugleich, wo seine Grenzen liegen. Es lohnt sich allemal mehr bzgl. ADHS ihm zuzuhören, als irgendwelchen Pseudoexperten auf YT oder TikTok, ohne jeglicher medizinischer oder psychologischer Ausbildung.
Bei mir wurde es mit 55 diagnostiziert, habe es seit der Kindheit. Habe mich im laufe meines Lebens mit selbstgebauten Leitplanken, Regeln, Disziplin jahrzehntelang am Funktionieren gehalten. Die letzten Jahren kam dann noch nikotin pouches und Koffein Tabletten hinzu, 600mg täglich. Aber mit 50 merkte ich das ich die Maskierung nicht mehr lange durchhalte. Erst mit 55 bemerkt das es ADHS sein könnte, die Reißleine gezogen, einen Privat Arzt aufgesucht, da mir die Kassenärztlichen zu lange Warte Termine haben. Jetzt erst merke ich so nach und nach was alles schief gelaufen ist und meine ADHS Symptome nicht normal waren. (Brain Fog, imposter syndrom, Gedanken schleifen, Impulsivität, Aggressionen, Sehr dunkle Gedanken etc) vorher war das für mich alles normal. Jetzt muss ich lernen mit den neuen „Ich“ umzugehen. Bin froh es gemacht zu haben.Ich möchte noch bemerken, das in vielen Medien ADHS als „Superkraft“ bezeichnet wird, und so ein bärtiger Professor mit Brille, hat gesagt das man diese Persönlichkeiten in der Gesellschaft braucht um verschiede Blickwinkel und so weiter. Alles Quatsch. In der Jugend kann man noch das eine oder andere kompensieren oder lenken, mag sein, aber die Quittung kommt im fortschreitenden alter, der Energieaufwand wird immer höher. Mag sein das ein paar Menschen mit ADHS „Superkräfte“ haben, aber es geht um die breite Masse, die leidet darunter. Dieser „Professor“ kann gerne mein ADHS haben, ich gebe es sehr gerne ab.
Danke, geht mir exakt auch so. Habe 30 Jahre lang Cannabis geraucht.
@turbofisch ja denk ich mir, hab ich auch mal probiert. Interessanteweise hat Cannabis es nur noch schlimmer bei mir gemacht. Vor 30 Jahren auch mal aus dubiose Quelle Amphetamin probiert, eine sehr geringe Dosis. Das hatte wirklich geholfen, war mir aber zu riskant und auf dauer auch keine Lösung. Hab es nie wieder genommen, und der Zusammenhang war mir damals nicht klar. Zwischendrin ein Jahr lang, jeden Abend eine Flasche Rotwein getrunken, das half zumindest Abends zur ruhe zu kommen, aber ich habe es noch rechtzeitig bemerkt das das keine gute Idee war.
👍👍👍
Du hättest Dich viel früher akzeptieren sollen, so wie Du bist.
@karlranseier4711 Das kann nur jemand sagen, der nicht betroffen ist. Wenn man von Kind an, über Schule, Studium, Berufsleben permanent aneckt und das Gefühl vermittelt bekommt, dass mit einem was nicht stimmt, dann ist das der Selbstakzeptanz nicht wirklich zuträglich
Mache medizinische Gutachten, viele auch bei Kindern und stelle fest, dass die Kriterien zur Diagnose von ADHS mal auf den Prüfstand müssen, weil es unwahrscheinlich ist, dass wir immer mehr Kinder mit ADHS haben. Außerdem sollte man sich mal Fragen, ob viele Symptome nicht hausgemacht sind durch mangelnde Erziehung oder fragwürdige Lehrmethoden in der Grundschule. Es gibt die Diagnose ADHS, keine Frage, aber in der Häufigkeit stelle ich in Frage und oftmals wird sie auch noch mit Autismus verbunden.
Es gibt nicht mehr Kinder mit ADHS, es werden nur mehr erkannt. Ich habe meine Diagnose mit 59 bekommen. In meiner Kindheit war über ADHS einfach noch nichts bekannt, erst recht nicht bei Mädchen, und es war auch bis vor kurzem noch nicht bekannt, dass sich das eben im Erwachsenenalter nicht ‚auswächst‘, sondern z.B. bei Frauen in der Menopause sogar noch schlimmer werden kann.
Umgekehrt gibt es dann auch die Fälle, in denen AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen nicht erkannt wird.
Gerade, weil sie z.B. nicht ins übliche Geschlechterraster fallen, was die Symptome angeht.
Ich bin ein Beispiel dafür:
Wer denkt bei einem Mädchen, das zwar viel grübelt, aber gleichzeitig auch sehr impulsiv ist, an ADHS? 🧐
Kaum jemand…
Ich war ein auffälliges Kind…
Spätestens ab der Grundschule:
Ich war geistig unterfordert und nahm mir in der ersten Klasse z.B. lieber die Tageszeitung mit in den Deutschunterricht, statt die Fibel zu lesen, die mir zu langweilig war.
Als mich die Lehrerin (Frau Schwarz hieß sie) dann doch dazu gezwungen hatte, die Fibel lesen zu müssen… nun ja… Tags darauf war wieder Deutschunterricht – Ich hatte mir ein paar schwarze (!) Socken mit zur Schule genommen und dann „Fara und Fu“ als Teenie-Knutschtheater aufgeführt (Parodie also).
Die Klasse fand es witzig, die Deutschlehrerin nicht, also klingelte zuhause das Telefon 😮
Als wir dann umzogen, zur Mitte meiner Grundschulzeit, kam ich an eine andere Schule.
Auch dort zeigte sich die Unterforderung:
Zwar war ich im Deutschunterricht ruhiger als vorher, aber in Mathe nicht. Kaum fertig mit den Aufgaben (in der 3. Klasse teils schon welche für die 5. Klasse), kehrte bei mir Langeweile ein – Wodurch dann Papierflieger durch den Raum flogen, wobei ich da auch am Design der Flieger tüftelte.
Beiden Lehrerinnen entging das nicht und so durfte ich dann zum Intelligenztest antreten, in der 4. Klasse.
Ergebnis: 130…
Da war für beide Lehrerinnen dann alles klar:
War ich mit meinen Aufgaben fertig, durfte ich aufstehen und den anderen helfen – Aber ohne vorzusagen, das war dann eine Herausforderung.
Doch so hörte mein Stören des Unterrichts auf…
Dennoch hatte ich immer gute Noten.
Zuhause gab es solche Probleme jedoch nicht:
Ich hatte geistige Herausforderungen, indem ich z.B. die Bücher lesen durfte, die mich interessierten – Zumindest, solange meine Mutter sie nicht gerade selbst brauchte (Gesetzbücher, Lehrbücher für den Rettungsdienst)… oder durfte dabei sitzen, wenn Mutti ihre Steuererklärung gemacht hatte und ihr auch Fragen dazu stellen (nur dazu, das war die Regel!).
Ein wissensdurstiges Kind also – Doch wusste meine Mutter, wie sie damit umgehen musste: Als sie in der 4. Klasse war, musste auch sie zum Intelligenztest antreten – Und hatte ebenfalls ein Ergebnis von 130…
Allerdings zeigten sich, neben der Intelligenz und auch der Kreativität, noch andere Seiten:
Ich war auch sehr impulsiv und öfters in Keilereien verwickelt (fast immer mit Jungs, die mir auf der Nase herumtanzen wollten, mit Mädels hingegen fast gar nicht)…
Die Hochbegabung wurde bei mir zwar erkannt, das ADHS jedoch nicht. Obwohl zu dem Test in der 4. Klasse auch psychologische Gespräche gehörten und es demnach eigentlich hätte auffallen MÜSSEN.
Vielleicht funktionierte aber auch der mädchen- bzw. frauentypische Aspekt des Maskierens einfach lange Zeit zu gut…
Die Diagnose bringt nur was wenn man, wie ich, ADHS Medikamente nach dem Betäubungsmittelgesetz bekommt und sie wirken weil sie mich „beruhigen und klarer“ machen. Ohne ADHS sind es Aufputschmittel (BTM), also eine Fehldiagnose bringt Kindern nichts weil sie sich „noch schlimmer“ aufführen. Fehldiagnose führen nach meiner Erfahrung nur dazu das Lehrer sagen, der soll Ritalin schlucken, sonst fliegt er raus. Und Ritalin hilft nicht gegen fehlende Erziehung. Die beste Diagnose ist nach meiner Erfahrung immer noch die BTM Medikamente auszuprobieren.
@KerstinVomVulkanDa kann ich Dir nur zustimmen.Ich, 57 und ADHS,werde jetzt in der Menopause so richtig verpeilt!! Ich bin so erschöpft von meinem eigenen Gehirngeschehen.
Da ist was dran.Wer das Medikament nicht benötigt, keine Adhs hat, wird es auch wieder absetzten. Ich hätte es meinem Sohn niemals gegeben,wenn er nicht unglaublich davon profitiert hat.
Ein wirklich gutes Video, ich fühle es so so sehr. Ganz typisch wurde bei mir die Diagnose mit 32 Jahren gestellt nachdem mein Sohn schon jahrelang diagnostiziert wurde. Symptome sehr gut auf den Punkt gebracht. Vielen Dank für ihre vielen tollen Videos. Sie sind so verständlich, wissenschaftlich und auf den Punkt gebracht gemacht. Ich schaue sie mir so so gerne An. Immer interessante Themen. Bitte weiter so. Viele liebe Grüße
Vielen Dank 😊
Habe seit Kindheit ADHS aber dank der Medien bin ich neuerdings ein Simulant, der sich nur was einbildet. 😊
😁
Liebe Community, MEIN NEUES BUCH In Zukunft gesund – Eine Einladung ist jetzt für alle verfügbar: https://bit.ly/inZukunftgesund
Natürlich geht es im Buch auch um das Arzt-Patienten Verhältnis. Aber v.a. geht es für Sie um alles relevante und ganzheitliche Wissen rundum Gesundheit, Prävention und Medizin:
– wichtige und richtige Blutwerte
– wichtigsten Nährstoffe und die besten Lebensmittel
– Vorsorgeuntersuchungen, Tipps zu den häufigsten Medikamenten
– das Ernährungsmuster: Dauerhaft gesund
– alles über Häufigkeit, Umfang und Intensität von Sport und Bewegung
– die entscheidenden Säulen: Schlaf, Stresslevel und mentale Gesundheit
– Biohacking und Social Media für die Gesundheit 2.0
Das Buch ist also wirklich all-umfassend und beinhaltet meine über 8-jährige Arbeit via DoktorWeigl mit über 2.000 Beiträge wieder.
Also, gerne einmal reinschauen: https://bit.ly/inZukunftgesund
Viele Grüße
Dr. Tobias Weigl
@DoktorWeigl1 Dopamin gepusht, Bundle gekauft. 😅🙆🏻♀️ Freue mich auf Ihr Buch und ich würde behaupten, dass es ein ähnliches Buch nicht gibt. Alles wichtige kompakt zusammen gefasst. Darauf hab ich nur gewartet. Vielen Dank für Ihre Arbeit. 🙏
ADHS ist eine Erklärung und keine Entschuldigung. Diesen Satz hört man so oft. Und ich verstehe, warum man ihn ständig wiederholt. Er soll uns dazu motivieren, uns helfen zu lassen und uns anzustrengen, damit wir uns bald besser in Strukturen integrieren können, an denen wir uns immer wieder gestoßen und teilweise selbst zerstört haben.
Meine Geschichte klingt wie die von unzähligen anderen Spätdiagnostizierten: Diagnose mit 58. So viele Jahre mit einem Gefühl des Andersseins, des Nichtdazugehörens gelebt. Schwere Depressionen überlebt. Oberflächlich gesehen habe ich super funktioniert und viel erreicht. Aber die Wechseljahre haben das Fass zum Überlaufen gebracht. Nichts ging mehr und ich hab gedacht, jetzt werde ich dement.
Die Diagnose und Behandlung der ADHS therapeutisch und medikamentös und die Auseinandersetzung mit dem Thema und mit mir selbst, wirken sich positiv aus. Aber nach anfänglicher Erleichterung darüber, dass plötzlich erklärbar ist, was mit mir „nicht stimmt“, macht sich immer wieder Trauer und Wut über die vielen Jahre, in denen ich gekämpft habe. So viele Jahre voller Schuld- und Versagensgefühle. Ich bin erschöpft.
Ich wünsche mir Geduld mit uns vielen Spätdiagnostizierten. Wir haben so lange gelitten. Lasst uns einmal durchatmen und lasst uns unsere ADHS als Erklärung und zwischendurch auch mal als Entschuldigung nutzen.
Sie sprechen mir aus der Seele, ich denke auch gerade, ich könnte dement sein, bin 54, meine Töchter haben beide mit Mitte 20 eine ADHSDiagnose bekommen und die Kleine sagt, Mama, du hast das auch.
Das hätte 1:1 von mir sein können (diagnostiziert mit 59).
Wechseljahre…ganz genau. Plötzlich konnte ich nicht mehr kämpfen, stark sein und funktioniere n. Bioidentische Hormontherapie hat viel gebracht, zusammen mit Ritalin bin ich ein anderer Mensch. Auch, weil ich meinen Alltag nun angepaßt habe, auch dank der Therapie. Ich bin Autistin mit ADHS.
Finde gut, dass das Thema fachlich fundierte Beiträge bekommt. Für mich als Betroffenen der „stillen“ Variante ist auch die Abgrenzung der Symptome zu ebenso möglichen Traumata wichtig. Da draußen gibt es sicher auch viele viele Menschen, die sich in vielen Symptomatiken wiedererkennen.
– kaum Fokus/Konzentration
– innerer Motor der die ganze Zeit schiebt
– (auch körperliche Unruhe)
– Gedankenkreisen
– schlechter Schlaf
– schlechtes Gedächtnis
– kaum Struktur im Alltag bzw. Schwierigkeiten sich generell zu strukturieren
– unorderntlicher Lebensstil
– Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen und Stress
– Genereller Leidensdruck
– Ängste jeglicher Art
– Depressionen
Hab sooo viel darüber gelesen und versucht mir ein neutral wie mögliches Bild zu machen. (Weil mglw. beides bei mir zutrifft MUSS(/TE) ich das auch). Meine Auffassung: Der größere Unterschied liegt gar nicht so sehr in den Symptomen, die auf den ersten Blick ähnlich sein können. Er liegt in der Ursache und damit sozusagen in der Art, wie der innere Motor angetrieben wird. Gibt´s auch vereinzelte spannende Aufarbeitungen zu den Unterschieden.
Anders gesagt, es ist komplex. 🙂 Wenn ich vergleichsweise mal einen (selten!) unbeschwerten Tag habe, kickt die ADS-Symptomatik. Wenn es mir nicht gut geht wirkt es genau so, wie die Traumasymptomatik beschrieben wird in Überlagerung zum oben genannten. Und ich habe dabei schon das Gefühl, dass der Ursprung meiner Probleme auch mal durch etwas anderes als durch meine ADS-Symptomatik erzeugt oder verstärkt wird. Schwierig, sich da selbst zu verstehen…
(Ärztliche Gutachten außerhalb des AD(H)Ss fehlen noch… dauert ja immer seine Zeit.)
VG
Kann angeboren sein? 🙈, liebe Leute, es IST immer angeboren, es gibt kein erworbenes ADHS. Sowas gibt’s nur bei Influencern, welche Reichweite wollen…
Absolut👏!
Wurde mit 38 Jahren diagnostiziert (ca. 1,5 Jahre her). Nehme aktuell Elvanse 50mg. Seit Einnahme habe ich: keinerlei Depressionen, Angststörungen und bin mir deutlich über Burnout-Risiken gewahr. Es lebt sich seit der Einnahme endlich richtig lebenswert und bin sau happy noch einmal einen zweiten Frühling zu erleben, wo ich endlich sein darf, wer ich bin.
Persönliche Meinung: Ich kann jedem nur ausdrücklich raten: Wenn dir ein ADHS-Medikament verschrieben wird, nimm es erst einmal. Egal wie viel Abscheu du gegenüber Medikamenten hast. Es hilft dir in erster Linie an deinen Symptomen zu arbeiten und mit der „Superkraft“ zu leben, ohne in die Verzweiflung abzurutschen. Weglassen kannst du es später immer noch, da diese Medikamente in keinster Weise abhängig machen. Sollte dein Kind ADHS haben und dem Kind sind Medikamente angeraten worden, bitte enthalte es deinem Kind nicht vor. Die Entscheidung, ob es sich besser fühlt oder nicht, kann das Kind alleine entscheiden und einschätzen.
Danke für das Video. Ich finde es erklärt sehr gut und ich finde es auch gut, dass Sie auch auf Strategien eingehen, wie man mit ADHS umgehen kann und sein Leben organisieren kann. Ich werde das Video weiterempfehlen.
Bei meiner Tochter wurde vor drei Jahren ADS diagnostiziert ( Schule, Konzentration,…). Ich hab mich immer gefragt was mit mir nicht stimmt. Aber ich weiss dass etwas nicht so läuft wie normal. Hab begonnen, mitzuschreiben was mM nicht passt… Ärztin sagt Depression 😵💫. Erst als die Ärztin meiner Tochter fragte, ob jemand von uns beiden Eltern es hat, dass es vererbt sein könnte, fiel mir der Schleier von den Augen, begann zu recherchieren, immer mehr trifft darauf zu. Und DIESES Video ist, als wäre es über mich geschrieben worden 🙏. Nun eine Frage: Neurologe oder Psychologe? Möchte einfach nur mal verstanden werden, die passende Therapie beginnen und ENDLICH mal LEBEN können 🙏🙏🙏. Danke für dieses tolle, aufschlussreiche Video!!
Dieses Video hat mich zutiefst berührt und mir eine enorme Last von den Schultern genommen. Endlich verstehe ich, dass meine täglichen Kämpfe keine Charakterschwäche sind, sondern Teil von ADHS im Erwachsenenalter. Es tut unendlich gut, sich endlich gesehen und ernst genommen zu fühlen.
Ich finde es immernoch spannend wir bei mir, einem 42 jährigen Mann, alle den Frauen zugeschriebenen Symptome zutreffen. Auch die späte Diagnose.
Hallo,
danke für das interessante, aufklärende und gute Video. Bitte weiter so.